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VPP-Newsletter Juni 2006

BERUFSPOLITIK AKTUELL:
REFORM DER PSYCHOTHERAPIE-RICHTLINIEN

Psychotherapie-Richtlinien: Keine indikationsbezogene Zulassung von PT-Verfahren
Auf Einladung der Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) kamen im April hochrangige Methoden- und Rechtsxperten sowie Vertreter der Berufs- und Fachverbände in Berlin zusammen, um auf einem Symposium die Anpassung der Psychotherapie-Richtlinien zu diskutieren – insbesondere unter dem Gesichtspunkt der sozialrechtlichen Zulassung neuer psychotherapeutischer Verfahren und Methoden. Die stellvertretende Bundesvorsitzende des VPP, Eva Schweitzer-Köhn, hat diesen Tag für Sie zusammengefasst.

Rahmenbedingungen ambulanter Psychotherapie
Warum werden die Psychotherapie-Richtlinien zur Zeit besonders diskutiert? Welche Aufgabe hat der Gemeinsame Bundesausschuss? Wann tritt der Wissenschaftliche Beirat in Aktion? Und weshalb ist die Unterscheidung in Berufs- und Sozialrecht so wichtig? Hintergrundinformationen des VPP im BDP.

VPP-Kommentar zur Weidhaas-Stellungnahme
Den „Kommentar zu den Änderungen der Psychotherapierichtlinien“ von Hans-Jochen Weidhaas, Vorsitzender des Unterausschusses Psychotherapie des G-BA, auf der Homepage der Deutschen Psychotherapeuten-Vereinigung konnte Eva Schweitzer-Köhn, stellvertretende Bundesvorsitzende des VPP, so nicht stehen lassen. Lesen Sie ihre Stellungnahme zur Kritik an der Kritik.

Interviews mit Prof. Schulte und Prof. Kächele
Im Durcheinander an Argumenten, Bewertungen und Ängsten zum Thema Psychotherapie-Richtlinien möchte der VPP im BDP Orientierungshilfen bieten. Wir haben mit Prof. Dr. Dietmar Schulte und Prof. Dr. Horst Kächele Interviews zu den Notwendigkeiten wissenschaftlicher Basierung therapeutischen Vorgehens, den Grenzen und Begrenzungen von Richtlinien, Leitlinien, Manualen, spezifischer wie unspezifischer Therapie-, Therapeuten- und Patientenvariablen geführt. Die beiden Gespräche werden in Kürze unter VPP.org veröffentlicht.

Übrigens: Bis heute haben 2805 Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten die Bonner Erklärung unterschrieben und sich damit kritisch zur Richtlinien-Reform geäußert.

WEITERE NACHRICHTEN

VPP wird Muster-Weiterbildungsordnung weiter kritisch begleiten
Es gab im Prozess der Entwicklung der kürzlich vom Deutschen Psychotherapeutentag verabschiedeten Muster-Weiterbildungsordnung viele Bedenken – auch von seiten des VPP. Die VPP-Vertreterinnen und Vertreter in den Landespsychotherapeutenkammern und in der Bundespsychotherapeutenkammer werden darauf achten, dass folgende Prinzipien weiter eingehalten werden: Keine Einschränkung der Approbation, Erweiterung des Behandlungsspektrums für Psychologische Psychotherapeuten für weitere Indikationsgebiete und maximale Anerkennung von Inhalten aus der Psychotherapie-Ausbildung und dem Studium.
VPP wird Muster-Weiterbildungsordnung weiter kritisch begleiten

VPP nimmt Stellung zum Vertragsarztrecht
Da Vertragspsychotherapeuten von den geplanten Änderungen des Vertragsarztrechts ebenso betroffen sind wie Vertragsärzte, hat der VPP-Bundesvorstand dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) eine Stellungnahme zum aktuellen Referentenentwurf eines Gesetzes zur Änderung des Vertragsarztrechts (VÄG) vorgelegt. Am 8. Mai wurde der VÄG-Entwurf im BMG erörtert.

NEUES AUS DEN LANDESFACHVERBÄNDEN

NRW: Mengenbegrenzung nicht antragspflichtiger Leistungen
Zu der seit kurzem festgelegten Mengenbegrenzung der nicht antragspflichtigen Leistungen in der KV Nordrhein und in der KV Westfalen-Lippe haben der VPP-Landesfachverband NRW und die BDP-Landesgruppe nicht nur Informationen zusammengestellt, sondern bieten darüber hinaus individuelle Beratung am VPP-Service-Telefon.

Hamburg: Praxisnachfolge rechtzeitig regeln!
Die Mitgliederversammlung des VPP-Landesfachverbandes Hamburg stand im Zeichen der Verabschiedung von Dr. Helga Schäfer, die für eine erneute Kandidatur nicht mehr zur Verfügung stand. Wichtiges Thema außerdem: Die Zahl der Kassensitze nimmt in Hamburg stetig ab. Deshalb appelliert der LFV an alle, die in den nächsten Jahren ihre Praxis aufgeben, sich beizeiten um eine Ausschreibung ihres Kassensitzes zu kümmern.

Niedersachsen: Auch in die Erwachsenenpsychotherapie Partner einbeziehen
Im aktuellen Mitgliederrundbrief Niedersachsen geht es um folgende Themen: Widerspruchsformulierung gegen Honorarabrechnung 4/2005, Einbeziehung von Partnern in die Psychotherapie, Abrechnung von Tests, Steuererklärung 2005: Splitting der Nachzahlung.

Sachsen und Thüringen am Aufbau der Ostdeutschen Psychotherapeutenkammer beteiligt
Am  1. April ist der Staatsvertrag zur Gründung der Ostdeutschen Psychotherapeutenkammer (OPK)  in Kraft getreten. Je zwei Mitglieder aus den beteiligten fünf Bundesländern (für den VPP: Edda Hoffmann, Sachsen und Volker Schmidt, Thüringen) wurden vom Sächsischen Staatsministerium für Soziales in den Errichtungsausschuss der OPK berufen. Am 5. und 6. Mai hat in Dresden eine Klausurtagung des Errichtungsausschusses stattgefunden.
Wichtige Schritte zum Aufbau der Ostdeutschen Psychotherapeutenkammer

SPEKTRUM PSYCHOTHERAPIE

Drei Jahre FeTZ zur Psychosenfrüherkennung an der Charité Berlin
Das Früherkennungs- und Therapiezentrum (FeTZ) für beginnende Psychosen an der Charité ist seit drei Jahren Anlaufstelle für Patienten im schizophrenen Prodromalstadium. Für den Kooperationspartner VPP machte Andreas Koch deutlich, dass niedergelassene Psychotherapeuten diese Patienten - z.B. nach Zuweisung durch das FeTZ - gern noch früher psychotherapeutisch behandeln würden.

RÜCKBLICK

60 Jahre BDP: Herzlichen Glückwunsch!
Der VPP im BDP gratuliert herzlichst zum 60-jährigen Bestehen des BDP. VPP- Bundesvorsitzender Heinrich Bertram nimmt dieses Jubiläum zum Anlass, schlaglichtartig die Entwicklung der Psychotherapie in den vergangenen sechs Jahrzehnten aufzuzeigen.


Newsletter-Redaktion: Karin Dlubis-Mertens (Tel. 030 - 206 39 90, E-Mail: info@vpp.org)

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