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VPP-Newsletter August 2007

BERUFSPOLITIK AKTUELL

Neue Kostenerhebung für PsychotherapeutInnen läuft im August!
Die KBV führt zur Kalkulation des neuen EBM wieder eine Kostenerhebungsstudie bei neurologischen, psychiatrischen, psychosomatischen und psychotherapeutischen Praxen durch. Im August wird eine große Stichprobe von PsychotherapeutInnen Post von der KBV bzw. von der Firma prime networks bekommen. Einsendeschluss ist Ende August! Die Teilnahme ist freiwillig und anonym. Die stellvertretende Vorsitzende des VPP, Eva Schweitzer-Köhn, betont: "Diese Erhebung ist für uns PsychotherapeutInnen immens wichtig!" Und zwar deshalb, weil auf diesem Weg dargestellt werden kann, wie hoch die Kosten in den Praxen sind. Es ist dringend notwendig, dass die KBV korrekte Daten über Praxiskosten von Psychotherapeuten erhält. Sie werden als Grundlage für die Honorarberechnungen aller PsychotherapeutInnen verwendet. Tipps für die Bearbeitung des Fragebogens (PDF. Mit freundlicher Unterstützung des bvvp). Weitere Informationen zur Berechnung der Praxiskosten zur Verfügung.Die Erhebungsunterlagen können auch im Internet heruntergeladen werden. Auskunft erteilt außerdem der VPP-Bundesvorstand.

WEITERE NACHRICHTEN

SG Dresden entscheidet im Musterklageverfahren
Das Sozialgericht (SG) Dresden hat im Verfahren einer Musterklägerin eine wichtige Gerichtsentscheidung weitgehend zu Gunsten der Psychotherapeuten gefällt. Ausgangspunkt: Gerügt wurden die im Bewertungsausschuss-Beschluss vom 29.10.04 viel zu niedrig angesetzten Kosten der (nach Definition des Bundessozialgerichts (BSG)) optimal ausgelasteten Psychotherapeutenpraxis ebenso wie die zahlreichen Abzüge an den Umsätzen der Vergleichsarztgruppen, die deren Einkommen möglichst herunterrechnen sollten, um damit einen niedrigeren Mindestpunktwert für die genehmigungspflichtigen Psychotherapieleistungen errechnen zu können. Das SG Dresden gab der Klägerin in beiden Punkten ohne Einschränkungen recht. Nicht durchgesetzt werden konnte, dass auch die probatorischen Sitzungen zum Mindestpunktwert zu vergüten seien. Fast noch wichtiger als die weitgehend positiven Urteile des SG Dresden ist der Umstand, dass dort eine Sprungrevision zugelassen wurde, so dass jetzt das sächsische Verfahren vor dem BSG steht.

SG Marburg: Bewertungsausschuss-Beschluss rechtswidrig
In die Kette bereits gefällter Urteile der SG Dresden (s. oben), Saarbrücken und des LSG Schleswig-Holstein passt die am 4. Juli vom Sozialgericht Marburg gefällte Entscheidung, dass der gemäß BSG-Urteilen vom 28.01.2004 modifizierte Beschluss des Bewertungsausschusses vom 29.10.2004, der rückwirkend ab dem 01.01.2000 gilt, seinerseits rechtswidrig ist. Die 11. Kammer des Sozialgerichts bemängelte sowohl die im Beschluss vorgenommene Berechnung der Kosten psychotherapeutischer Praxen als auch die unzulässige "Bereinigung" der ärztlichen Vergleichseinkommen. Die KV Hessen wurde unter Aufhebung der Honorarbescheide III/2004 bis I/2005 verurteilt, den Kläger unter Beachtung der Rechtsauffassung des Gerichts neu zu bescheiden (und ihm die sich daraus ergebende zusätzliche Vergütung nachzuzahlen). Nicht beanstandet hat die Kammer, dass der Bewertungsausschuss die Anwendung des gestützten Mindestpunktwertes auf die genehmigungspflichtigen Leistungen beschränkt hat; insbesondere sah die Kammer keine Verpflichtung des Ausschusses, den Mindestpunktwert auch auf probatorische Leistungen zu erstrecken. Die KV Hessen hat angekündigt, nach Zustellung der Urteile über einen Antrag auf Zulassung der Sprungrevision zum Bundessozialgericht zu entscheiden.

Berufsausübungsrichtlinie
Am 1. Juli ist die Richtlinie der Kassenärztlichen Bundesvereinigung über die Durchführung der vertragsärztlichen Versorgung bei einer den Bereich einer Kassenärztlichen Vereinigung übergreifenden Berufsausübung in Kraft getreten. Ab 1. Januar 2008 sind § 5 Sätze 2 bis 5 in Kraft. Die Richtlinie regelt u.a. die Abrechnungszuständigkeiten bei gleichzeitiger Berufsausübung in unterschiedlichen KV-Bereichen.
KBV.

NEUES AUS DEN LANDESFACHVERBÄNDEN

BDP/VPP sehr erfolgreich bei Kammerwahl Schleswig-Holstein
Vom 16. Juni bis zum 10. Juli 2007 fand die Wahl zur Kammerversammlung für die zweite Amtsperiode (2007 bis 2011) der Psychotherapeutenkammer Schleswig-Holstein statt. Das amtliche Endergebnis stand am 10. Juli fest. Juliane Dürkop, Vorsitzende der BDP Landesgruppe, hat mit Abstand die höchste Stimmenzahl erreicht (253). Der Zusammenschluss von BDP/VPP, DGVT und GwG hat 9 von 10 Kandidatinnen und Kandidaten durchgebracht (bei einer Kammerversammlung mit 18 Sitzen). Weitere gewählte Mitglieder: Dr. Dietmar Ohm (221), Klaus Thomsen (217), Maike Finger (209), diese alle auch BDP. Für die DGVT wurden gewählt: Detlef Deutschmann (198), Bernhard Schäfer (186), Andrea Radvan (150) sowie Jürgen Staack (175). Dorothee Katz (51) wurde als Kinder- und Jugendpsychotherepeutin für die GwG gewählt. Die konstituierende Kammerversammlung, auf der der neue Vorstand gewählt wird, findet am Freitag, 31. August 2007 statt.
Psychotherapeutenkamer SH

VPP NRW disktuiert Test zur Geschlechtsfrüherkennung
Für 149 Euro kann neuerdings von einem deutschen Arzt ab der 8. Schwangerschaftswoche eine 99,9 %-ige Geschlechtsbestimmungsmöglichkeit erworben werden, d.h. vor Ablauf der 12-wöchigen Frist für einen ahndungsfreien Schwangerschaftsabbruch, obwohl Geschlechtsbestimmungen bei Präimplantationsdiagnostik (PID) und FISH-Test in Europa explizit und generell für rechtswidrig erklärt wurden. Diese Entdeckung entsetzte Vertreterinnen des VPP Landesfachverbandes NRW so, dass sie Anfang Juli eine Diskussionsrunde einberiefen, Titel: "maedchenoderjunge.de".Unter Moderation der Vorsitzenden des VPP-LFV NRW Uschi Gersch kam das Podium zu dem Schluss, dass diese frühe Möglichkeit der Geschlechtstestung in verstärktem Aufkommen von Wünschen nach einem bestimmten Geschlecht und sogar Wünschen nach Beendigung des Heranwachsens eines Embryos mit ungewolltem Geschlecht münden kann. Den Test, der auch auf natürlichem Wege schwanger gewordenen Frauen das Geschlecht des Embryos zu einem Zeitpunkt voraussagen kann, an dem noch keine Beziehung zu dem Embryo gewachsen ist, erachtet der VPP für ethisch bedenklich. Er birgt ein unabschätzbares Gefahrenpotential, welches die seelische und körperliche Gesundheit der schwangeren Frau, des Ungeborenen sowie bereits vorhandener Kinder bedroht.

VPP Niedersachsen: Am 20.10. Landespsychotherapeutentag
Der diesjährige Landespsychotherapeutentag des VPP-Landesfachverbandes Niedersachsen findet am 20. Oktober 2007 in Hannover statt. Das Programm:
-10:30-12:30: Mitgliederversammlung (u. a. Vorstandswahlen)
-14:00-15:00: Qualitätssicherung. Angestellte: Arbeitsbedingungen und Bezahlung. Freie
Praxen: Erstattungsverfahren. Kammer. Berufspolitik.
-15:00-18:00: Veranstaltung zur Psychotherapie (Referent: N. N.)
Veranstaltungsort: Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen, Berliner Allee 22, 30175 Hannover. Nähere Informationen erteilt der Vorsitzende des VPP-LFV Niedersachsen Heiner Hellmann, Struckberg 33, 28790 Schwanewede, T 0 42 09- 931660 oder T 05 11-69 18 81
www.bdp-niedersachsen.de

AUSBLICK

Nur im August: PID-Vorteils-Angebot für VPP-Mitglieder
Einen besonders günstigen Einstieg bietet der Psychotherapie-Informations-Dienst (PID) allen VPP-Mitgliedern im August 2007. Wer sich jetzt unter dem Kennwort "VPP" beim PID anmeldet, zahlt in diesem Jahr pauschal EUR 40,- für den Eintrag beim PID anstatt der regulären EUR 55,- (EUR 25,- einmalig für die Aufnahme und EUR 6,- pro Monat)! Für 2007 beträgt die Teilnahmegebühr dann regulär EUR 72,-. Mit Hilfe von PID und dessen Sonderaktionen, wie der ab 20.08.2007 wieder gemeinsam mit der Zeitschrift "Emotion" durchgeführten Online-Beratung in deren Forum unter www.emotion.de, informieren Sie über Ihr Praxisangebot, ohne gegen das Werbeverbot zu verstoßen. Klienten finden Sie problemlos als geeigneten Psychotherapeuten und Sie sparen Zeit, die Sie sonst mit der Akquise verbringen würden.
Infos runterladen unter: psychotherapiesuche.de oder anfordern unter pid@dpa-bdp.de, 0228/98731-45.

Newsletter-Redaktion: Karin Dlubis-Mertens (Tel. 030 - 206 39 90, E-Mail: info@vpp.org)

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