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VPP-Newsletter April 2008

IN EIGENER SACHE

VPP Aktuell: Rahmenbedingungen moderner Praxisführung
Ende April/Anfang Mai wird mit der ersten Ausgabe des neuen "VPP Aktuell" nicht nur die vierteljährliche Übersicht über berufspolitische Aktivitäten des VPP in Form des "Quartalsbriefes" abgelöst, sondern auch der Versuch gestartet,  eine informative und anregende Mitgliederinformation zu wichtigen Themen des beruflichen Alltags - insbesondere unter Berücksichtigung rechtlicher und politischer Rahmenbedingungen - ins Leben zu rufen. Dem ersten Heft mit dem Focus "Praxiswert/Praxisverkauf" soll in Heft 2 der Schwerpunkt "Vertragsformen" folgen (z.B. Jobsharing). Freuen würden wir uns über Rückmeldungen in Form von Leserbriefen o.ä..

BERUFSPOLITIK AKTUELL

Schwellenkriterium verhindert psychotherapeutische Vielfalt
Der Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) zur Einführung eines Schwellenkriteriums zur sozialrechtlichen Zulassung von Psychotherapieverfahren wurde vom Bundesministerium für Gesundheit nicht beanstandet. Dies war Anfang März eine enttäuschende Nachricht für den VPP und andere psychotherapeutische Berufsverbände, die im Vorfeld dieser Entscheidung deutlich Stellung gegen dieses Schwellenkriterium bezogen hatten. Während die Bundespsychotherapeutenkammer den Kurs in Richtung Schwellenkriterium Versorgungsrelevanz als "richtige Entscheidung" wertet, muss hier in aller Deutlichkeit gesagt werden, dass es keines Schwellenkriteriums bedurft hätte, um eine - auch vom VPP nicht erwünschte - indikationsbezogene Zulassung von Psychotherapieverfahren zu verhindern. Warum mit einem solcher Art gefassten zentralen Kriterium der Versorgungsrelevanz die Methodenvielfalt in der Psychotherapie bedroht ist, erläutert der Vorsitzende des VPP im BDP, Heinrich Bertram.

WEITERE NACHRICHTEN

VPP-Leserbrief an den SPIEGEL:Depressionen nicht nur medikamentös behandeln
Eine Veröffentlichung im SPIEGEL (Ausgabe 10/2008, "Entzauberte Glückspillen") zur mangelnden Wirksamkeit von selektiven Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmern (SSRI) in der Behandlung von leichten bzw. mittelschweren Depressionen war Anlass für einen Leserbrief, den Heinrich Bertram im Namen des VPP-Bundesvorstands am 20.3.2008 an die SPIEGEL-Redaktion geschickt hat. Darin heißt es: "(…) möchten wir nachdrücklich darauf aufmerksam machen, dass die Verordnung von antidepressiven Arzneien in ein umfassendes psychotherapeutisches Konzept eingebunden sein sollte. In Ihrem Beitrag haben wir den Hinweis vermisst, dass ein Großteil der Depressionsbehandlung in der Verantwortung von Psychologischen Psychotherapeuten stattfindet und nicht allein in psychiatrisch geführten Praxen und/oder Kliniken. Im Bereich der stationären Akutbehandlung depressiver Störungen ist es immer noch gängige Krankenkassen-Praxis, die Behandlungskosten nur dann anzuerkennen, wenn eine medikamentöse Einstellung erfolgt. Eine Behandlung, bei der die Psychotherapie im Vordergrund steht, gilt als Reha- und nicht als Akutbehandlung. Der VPP stellt diese Praxis besonders im Zusammenhang mit der aktuellen Diskussion um die Wirksamkeit von SSRI sehr in Frage. Patienten sollten auch im Akutkrankenhaus das Recht auf eine Behandlung unter psychotherapeutischer Leitung haben, in dessen Rahmen die Notwendigkeit des Einsatzes von Psychopharmaka abzuklären ist."

LANDSESFACHVERBÄNDE

LFV Niedersachsen: Jahresbericht des Vorsitzenden
Für den Zeitraum März 2007 bis Februar 2008 hat der Vorsitzende des VPP-Landesfachverbandes Niedersachsen, Heiner Hellmann, einen Jahresbericht vorgelegt. Der VPP-Landesfachverband hat ca. 200 Mitglieder.

LFV Bayern: Ein anderer Umgang mit Sterben und Tod
Der VPP-Landesfachverband Bayern kündigt seine Mitgliederversammlung für den 29.11.2008 an. Dr. Daniela Tausch, Diplom-Psychologin und Psychotherapeutin, zehn Jahre lang Initiatorin und Leiterin des Stuttgarter Hospiz-Dienstes, wird einen Vortrag halten zum Thema "Ein anderer Umgang mit Sterben und Tod". Die Mitgliederversammlung findet in München statt. Nähere Informationen folgen.

NUR FÜR MITGLIEDER

Für VPP-Mitglieder: EBM-Ungereimtheiten
Bei der Interpretation einiger EBM-Ziffern gibt es derzeit noch Ungereimtheiten. Diese betreffen die Ziffern für die biographische Anamnese und für Besuche. Deshalb gibt die stellvertretende Vorsitzende des VPP im BDP, Eva Schweitzer-Köhn, im Mitgliederbereich einen kurzen Überblick über den derzeitigen Stand der Dinge.

Für VPP-Mitglieder: Zufälligkeitsprüfungen
In Berlin haben einige Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten die ersten Mitteilungen der Prüfungsstelle erhalten darüber, dass sie in die Zufälligkeitsprüfung einbezogen sind. Dies hat zu vermehrten Anfragen beim VPP im BDP geführt.
http://www.vpp.org/mitglieder/infos/2008/zufaelligkeitspruefungen.html

Für VPP-Mitglieder: Residenzpflicht
Wie weit dürfen Wohnung und psychotherapeutische Praxis auseinander liegen? In welcher Zeit muss die Praxis von der Wohnung aus zu erreichen sein? Jan Frederichs, BDP-Rechtsabteilung, erläutert die Rechtslage wie auch die übliche Handhabung.

Für VPP-Mitglieder: Ausblick Vergütungsreform
Zum zukünftigen Vergütungskonzept für niedergelassene Ärzte und Psychotherapeuten, das derzeit von der KBV erarbeitet wird, gibt es erste Nachfragen (z.B. zum Thema Regelleistungsvolumina). Eva Schweitzer-Köhn, stellvertretende Vorsitzende des VPP im BDP, antwortet.

AUSBLICK

Frühbucherrabatt für DPA-Seminar zu Qualitätsmanagement
Zum Thema "Einführung von Qualitätsmanagement (QM) in der Psychotherapeutischen Praxis" findet unter Leitung von Beatrice Piechotta, Düsseldorf, vom 6. 6. bis zum 7.6.08 in Berlin ein Seminar der Deutschen Psychologen Akademie (DPA) des BDP statt. Am Freitag, 6.6., von 15 bis 20.45 Uhr und am Samstag, 7.6., von 9 bis 15.45 Uhr werden die Grundlagen von Qualitätsmanagement (QM) vermittelt, ein Überblick über die verschiedenen QM-Modelle gegeben und grundlegende Kenntnisse erarbeitet, um die gängigen QM-Systeme, wie z.B. QEP, in der Praxis einzuführen. Das Seminar kostet 280 Euro, für BDP-Mitglieder 230 Euro. Wer bis zum 11.4. bucht, erhält zusätzlich einen Frühbucherrabatt von 20,- Euro.
DPA-Website

PID bietet Premium-Website zur Praxispräsentation an
Der Psychotherapie-Informations-Dienst (PID) überarbeitet seine Homepage www.psychotherapiesuche.de komplett und erweitert sein Dienstleistungsangebot. Demnächst können PID-Teilnehmer ihr Praxisangebot noch wirkungsvoller präsentieren. Statt der Einrichtung und Pflege einer eigenen Website kann für nur € 4,- zusätzlich im Monat die PID-Premium-Website gebucht werden (nur möglich bei PID-Eintrag zu € 6,- im Monat). Die einmalige Einrichtungsgebühr für die Premium-Website beträgt regulär € 15. Bei Buchung bis zum 30. Juni 2008 entfallen diese Einrichtungskosten für VPP-newsletter-Abonnenten. Das Formular ist ausgefüllt und unterschrieben per Fax an 0228 - 64 10 23 zu senden! Für Rückfragen: Tel.: 0228 - 987 31 45 (vormittags).

Newsletter-Redaktion: Karin Dlubis-Mertens, Tel. 030 - 206 39 90, E-Mail: info@vpp.org

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