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VPP-Newsletter Mai 2009

BERUFSPOLITIK AKTUELL

Auftakt zu den Kammerwahlen in NRW und Berlin: Sie haben jetzt die Wahl!
Die Wahlen zur jeweiligen Kammerversammlung der Landespsychotherapeutenkammer beginnen in Nordrhein-Westfalen am heutigen 15. Mai (und enden am 17. Juni), in Berlin am 2. Juni mit letztem Wahltag am 23. Juni. Warum die Kammer in NRW aus Sicht des VPP im BDP einen neuen Vorstand braucht und was Berliner PsychotherapeutInnen von einer starken Vertretung des "Berliner Bündnis für psychische Gesundheit" hätten, das erfahren Sie auf den Seiten der jeweiligen Landesverbände des VPP im BDP. Für Nordrhein-Westfalen finden Sie die Wahllisten Köln, Düsseldorf, Köln-KJP und Arnsberg mit den KandidatInnen des VPP und BDP unter www.psychotherapeutInnen.info.  In Detmold unterstützt der VPP im BDP die Liste des APP (PP). In Berlin ist der VPP im BDP Teil der Wahlliste "Berliner Bündnis für psychische Gesundheit". Das Bündnis kandidiert mit den Spitzenkandidaten Heinrich Bertram, Eva-Maria Schweitzer-Köhn und Manfred Thielen.
www.vpp.org/verband/lfv/nrw/09/index.html
www.vpp.org/verband/lfv/berlin/index.shtml

Vielfalt der Psychologischen Psychotherapie ist sehr lebendig.
Unter dem Titel "Großer Ratschlag" hat der VPP im BDP zum 24.4.09 VertreterInnen aller wissenschaftlich begründeten und in der Praxis langjährig erprobten Psychotherapieverfahren außerhalb der Richtlinienverfahren und ihre Verbände zu einem Gespräch über deren aktuelle Lage und über gemeinsame Zukunftsaktivitäten nach Berlin eingeladen. Es kamen die Verbände der GPT, ST, Gestalttherapie, Psychodrama,  Körperpsychotherapie, Transaktionanalyse und der integrativen Therapie. In den intensiven und informativen Gesprächen ergab sich ein sehr lebendiges, aktives und zukunftsweisendes aktuelles Anwendungsbild der Verfahren. Sie sind alle weiterhin auch im Rahmen der Psychotherapie (also z.B. nicht nur der Beratung) aktiv. Alle Verfahren sahen für sich im einzelnen wie auch für das Feld der systemischen und humanistischen Psychotherapieverfahren insgesamt klare Perspektiven für eine weitere  Entwicklung in der Zukunft der Psychotherapie und des Gesundheitssystems in Deutschland und Europa. Schritte, um sich hierbei auch gegenseitig zu stützen, wurden besprochen. Die Fortsetzung der Gespräche wurde beschlossen. Der VPP im BDP wird diese Aktivitäten auch weiterhin aktiv unterstützen. Er wird auch zu einem weiteren Gespräch im Spätsommer einladen.

GK II: Einführung der elektronischen Gesundheitskarte aussetzen!
Die im Gesprächskreis II (GK II) zusammengeschlossenen Psychotherapeuten-Verbände haben Anfang Mai in einer Resolution ihre Sorge bezüglich der Einführung der "elektronischen Gesundheitskarte (eGK)" zum Ausdruck gebracht. Sie ersuchen das Bundesgesundheitsministerium dringend, "die Einführung der eGK auszusetzen, bis die zahlreichen Probleme in diesem Zusammenhang gelöst bzw. die Bedenken geklärt sind."
Der VPP im BDP gehört zu den 35 im GK II zusammengeschlossenen Verbänden und Fachgesellschaften.
www.vpp.org/meldungen/09/90513_gesundheitskarte.html

WEITERE NACHRICHTEN

Bundesverwaltungsgericht hat Urteil zur wissenschaftlichen Anerkennung von Psychotherapieverfahren gesprochen
Das Bundesverwaltungsgericht hat die Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts NRW aus dem letzten Jahr, wonach für die wissenschaftliche Anerkennung der Gesprächspsychotherapie bei Kindern und Jugendlichen ein formaler Wirksamkeitsnachweis nicht erforderlich sei, aufgehoben (Entscheidung vom 30.4.09. Az.: 3 C 4.08). Der Pressemitteilung des Bundesverwaltungsgerichts ist zu entnehmen, dass die wissenschaftliche Anerkennung eines Verfahrens im Sinne des PsychThG einen nachprüfbaren Beleg der Wirksamkeit erfordere. Bei der Beurteilung der zuständigen Behörde darüber, ob die Wirksamkeit belegt ist, komme die Einschätzung des wissenschaftlichen Beirats einem antizipierten Sachverständigengutachten gleich. Interessanterweise können aber der Einschätzung durch den Wissenschaftlichen Beirat "durchgreifende tatsächliche Gründe entgegen stehen". Um dies zu beurteilen, ist die Sache zur erneuten Entscheidung wieder an das Oberverwaltungsgericht NRW verwiesen worden. Der VPP wird das Urteil im Detail kommentieren, sobald die schriftliche Urteilsbegründung vorliegt.
www.vpp.org/meldungen/09/90508_urteil.html

VPP aktuell: Wichtige Zeit für Entscheidungen zur Zukunft der Psychotherapie
In diesen Tagen erscheint die fünfte Ausgabe der VPP-Mitgliederzeitschrift "VPP aktuell", die VPP-Bundesvorsitzender Heinrich Bertram mit folgendem Satz einleitet: "Es ist eine wichtige Zeit für Entscheidungen zur Zukunft der Psychotherapie und der PsychotherapeutInnen." Entsprechend werden in dem Heft nicht nur Wahlaufrufe und Hintergründe zu den Kammerwahlen in NRW und Berlin, sondern auch die Wahlprüfsteine des VPP im BDP zur Bundestageswahl veröffentlicht. Bezüglich der künftigen Gestalt der Psychotherapie sind derzeit nach Bertrams Darstellung wesentliche Fragen:
-Was ist mit den Nicht-Richtlinienverfahren?
-Auf welchen Feldern der Gesundheitspolitik wird psychotherapeutische Kompetenz genutzt? -Wie sieht die Zukunft der flächendeckenden Versorgung aus?
-Welchen Reform-Bedarf in der Psychotherapie-Ausbildung sieht das Forschungsgutachten, welches gerade veröffentlicht wurde?
-Wie nachdrücklich vertreten die Landespsychotherapeutenkammern die Interessen von PsychotherapeutInnen?
www.vpp.org/mitglieder/vppaktuell/index.html

GK II-Resolution zur Systemischen Therapie
Der Gesprächskreis II (GK II) hat eine Resolution zur "Ausbildung und sozialrechtlichen Anerkennung der systemischen Therapie"verabschiedet, in der er sich dafür einsetzt, dass der Gemeinsame Bundesausschuss eine Überprüfung einleitet, ob die systemische Therapie als Verfahren zur Krankenbehandlung zugelassen wird. Auch die AGP-Fraktion, der die Bundesdelegierten aus VPP und BDP ebenfalls angehören, hat beim letzten Deutschen Psychotherapeutentag (DPT) eine Resolution zur sozialrechtlichen Anerkennung der Systemischen Therapie eingebracht, die der DPT angenommen hat.

 PSYCHOTHERAPEUTEN IN AUSBILDUNG

Forschungsgutachten zur Ausbildung PPT/KJP erschienen
Das "Forschungsgutachten zur Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten und zum Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten" wurde Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt am 7. Mai überreicht und ist auf der Website des Bundesgesundheitsministeriums veröffentlicht. Das Forschungsgutachten wurde von einer Gruppe von Wissenschaftlern unter der Leitung von Herrn Prof. Dr. Bernhard Strauß, Universitätsklinikum Jena, verfasst.
Für den VPP im BDP hatten VPP-Bundesvorsitzender Heinrich Bertram und der PiA-Vertreter des VPP im BDP, Robin Siegel, im Rahmen einer Expertenbefragung Ende Januar Stellung genommen.
www.vpp.org/meldungen/09/90507_gutachten.html

4. PiA-Forum NRW: PT-Finanzierung und Mitgliedschaft im Versorgungswerk
Bereits zum vierten Mal fand Ende März das PiA-Forum NRW, die Versammlung der gewählten PIA-Sprecher/innen aller Ausbildungsinstitute in NRW, statt. Neben organisatorischen Fragen und der Wahl eines neuen PiA-Sprechers standen inhaltlich die Finanzierung der Praktischen Tätigkeit und die Mitgliedschaft im Versorgungswerk NRW im Vordergrund. Beim PiA-Forum wurden Robin Siegel (PPiA, VT), PiA-Vertreter des VPP im BDP, als NRW-PiA-Sprecher, Jürgen Tripp (PPiA, VT) und Eva Puschmann (KJPiA, TP/PA) als stellvertretende NRW-PiA-Sprecher gewählt.
Ausführlicher Bericht in Report Psychologie, 06/2009, S.277

PiA-Arbeitskampf in Hamburg
In der gerade erschienenen Mai-Ausgabe von "VPP aktuell" berichtet Robin Siegel, PiA-Vertreter des VPP im BDP, über den PiA-Arbeitskampf in Hamburg. Einerseits habe Hamburg als einzige Landespsychotherapeutenkammer eine Mitgliedschaft der PiA mit sowohl aktivem als auch passivem Wahlrecht eingeführt. Auf der anderen Seite zeichne sich Hamburg als ein Ballungsgebiet durch große Missstände hinsichtlich der Vergütung während der Praktischen Tätigkeit aus. So zahlen die Hamburger Kliniken kein oder nur ein Minimalgehalt. Siegel schreibt: "Um die katastrophalen Ausbildungsbedingungen am Universitätskrankenhaus Eppendorf (UKE) und den Asklepios Kliniken in Hamburg zu verändern, hat die Hamburger PiA-Vertretung mit Unterstützung der Gewerkschaft ver.di eine eigene Tarifkommission gegründet und den Krankenhausarbeitgeberverband Hamburg (KAH) zu Tarifverhandlungen für Psychotherapeuten in Ausbildung aufgefordert - bisher allerdings ohne Erfolg. Der KAH verweigert bisher jegliche Verhandlung." Wie die Hamburger PiA in ihren Aktionen mit dem Ziel einer tariflich abgesicherten Vergütung unterstützt werden können, dies macht Siegel in seinem Bericht deutlich (VPP aktuell, 05/2009, S. 9).
www.vpp.org/mitglieder/vppaktuell/index.html

AUSBLICK

Report Juni: KV Berlin zur Ausschreibung von hälftigen Vertragsarztsitzen
Anfang Juni erscheint die nächste Ausgabe von "Report Psychologie": Dort berichtet Eva Schweitzer-Köhn, stellvertretende Vorsitzende des VPP im BDP, über die Bedingungen für die Ausschreibung von hälftigen Vertragsarztsitzen, wie sie bei einer Veranstaltung der KV Berlin übermittelt wurden: "Die KV muss hälftige Vertragsarztsitze ausschreiben, "sofern etwas da ist": Voraussetzung ist, dass ein "Praxissubstrat" vorhanden ist, ein tatsächlicher Praxiswert (materieller und immaterieller Wert (lt. BSG-Urteil vom 29.9.99)), eine fortführungsfähige Praxis. Wenn kein "Praxissubstrat" vorhanden ist, kann weder die ganze, noch eine halbe Praxis ausgeschrieben werden. Reiner Konzessionshandel (nur die Zulassung) ist nicht erlaubt." Es gelten grundsätzlich die gleichen Bedingungen wie für die Ausschreibung einer vollen Praxis.
Ausführlicher Bericht in Report Psychologie, 6/2009, S. 278

Newsletter-Redaktion: Karin Dlubis-Mertens (Tel. 030 - 206 39 90, E-Mail: info@vpp.org)

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