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VPP-Newsletter Juli 2009

BERUFSPOLITIK AKTUELL

Kammer-Wahlergebnis Berlin
Das spannende Ergebnis der Wahl zur Delegiertenversammlung der Berliner Psychotherapeutenkammer lautet: Die drei stärksten Listen: Berliner Forum Psychotherapie, Psychodynamische Verfahren und Psychoanalyse, Berliner Bündnis für Psychische Gesundheit (incl. VPP) und Vereinigung Berliner Psychotherapeuten (DPtV) haben alle gleichermaßen 11 Sitze (von 45) in der DV errungen. Das Bündnis hätte mit der dgvt (Liste Ausbruch und Reform) zusammen 14 Sitze, also einen mehr als bei der letzten DV. Durch den 'Ausbruch' der dgvt hat das Bündnis jetzt zwei Sitze weniger und ist nicht mehr stärkste Fraktion, allerdings ganz knapp, mit nur vier Stimmen weniger, hinter der Liste Forum. Kontext, der Koalitionspartner der 1. Legislaturperiode, hat einen Sitz verloren, die Vereinigung, die in der vorigen Legislatur noch mit zwei getrennten Listen angetreten war, hat zusammengenommen zwei Sitze verloren, Forum und KJP haben jeweils einen Sitz gewonnen. Jetzt stehen spannende Koalitionsverhandlungen an.
www.vpp.org/meldungen/09/90629_berlinwahl.html

Kammer-Wahlergebnis NRW
Das Ergebnis der Wahl zur Delegiertenversammlung der Psychotherapeutenkammer NRW sieht fast ausschließlich nur Sieger:
- Die Kooperative Liste der amtierenden Präsidentin Monika Konitzer, die einen Sitzzuwachs von 29,4 % erhielt (von 17 auf 21).
Vier der 25 Sitze gehören zu der Liste der Psychodynamiker, die nur in den Wahlkreisen Düsseldorf und Köln mit eigenen Listen angetreten waren.
- Die Liste des VPP (PsychotherapeutInnen NRW/ WL und KJP NRW), die einen Sitzzuwachs von 66 % erhielt (von 6 auf 10). (In der letzten Legislaturperiode war ein Mitglied der Fraktion AS zum VPP gewechselt).
- Der APP im Bezirk Detmold, der sich von drei auf vier Sitze steigerte. Der VPP hatte diese Liste ausdrücklich unterstützt und keine eigene in Detmold aufgestellt.
- Die Liste des Bündnis KJP steigerte sich - wie der VPP - von sechs auf zehn Sitze. Es ist noch nicht mitgeteilt, welche der dort kandidierenden und gewählten KollegInnen sich der psychodynamischen Fraktion anschließen werden.
Ihren Sitzanteil halten konnten die Listen der AS (Angestellte und Selbstständige) und die Liste der Psychodynamiker, die Liste der Fraktion Qualität durch Methodenvielfalt verlor die Hälfte ihrer Sitze (von 14 auf 7).
www.vpp.org/meldungen/09/90625_wahl.html

WEITERE NACHRICHTEN

GK II zur Mindestquote
Die im Gesprächskreis II zusammengeschlossenen Psychotherapeutenverbände haben sich am 10. Juli gegenüber dem Bundesgesundheitsministerium zum Beschluss des G-BA vom 18. Juni 2009 zur Bedarfsplanung bzw. zur Quotenregelung für die psychotherapeutische Versorgung von Kindern und Jugendlichen geäußert: "Sehr geehrte Frau Ministerin Schmidt, die vom G-BA getroffenen Bedarfsplanungsregelungen zur Umsetzung der Mindestquote im Bereich der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie führen nicht zu der vom Gesetzgeber beabsichtigten raschen Verbesserung der Versorgung psychisch kranker Kinder und Jugendlicher. (...)Wir möchten Sie deshalb bitten, die am 18.06.2009 getroffenen Beschlüsse im Rahmen Ihrer Rechtsaufsicht zu beanstanden und auf einer Regelung zu bestehen, welche die gesetzlichen Vorgaben unverzüglich und ohne weitere Verzögerungen umsetzt und der Absicht des Gesetzgebers uneingeschränkt Rechnung trägt."
www.vpp.org/meldungen/09/90716_gba.html

PSYCHOTHERAPEUTINNEN IN AUSBILDUNG

PiA NRW nehmen Stellung zum Forschungsgutachten
Seit 7. Mai 2009 ist das Forschungsgutachten zur Psychotherapieausbildung veröffentlicht. Mit diesem Gutachten wurde von Seiten der Psychotherapeuten in Ausbildung (PiA) Hoffnung auf eine Verbesserung der aktuellen Ausbildungsbedingungen verknüpft. Neben der umfangreichen statistischen Auswertung der erhobenen Daten machen die Autoren des Gutachtens konkrete Vorschläge zur Umgestaltung der Ausbildungsbedingungen. Dazu haben die Psychotherapeuten in Ausbildung NRW kürzlich Stellung bezogen. Die Stellungnahme sowie weitere Informationen der PiA-Vertretung NRW sind nachzulesen auf: www.pia-vertretung-nrw.de und (auszugsweise) im August-Heft von "VPP aktuell".

AUSBLICK

VPP aktuell August: Konzept zur Psychotherapeuten-Ausbildung
In dieser sechsten Ausgabe von "VPP aktuell" stellt der Verband Anfang August sein Konzept zur zukünftigen Psychotherapeuten-Ausbildung vor. Neben den notwendigen Anpassungen an den Bologna-Prozess strebt der Verband eine Systemänderung an.Ein wesentlicher Punkt: Mit dem Abschluss eines konsekutiven Master-Studiums der Psychologie mit einem Prüfungsfach "Klinische Psychologie/Psychotherapie" und der bisherigen Praktischen Tätigkeit als Praktikum während des Studiums besteht die Möglichkeit, eine beschränkte staatliche Erlaubnis zu heilkundlichen Tätigkeit im Rahmen einer anschließenden vertieften Ausbildung zum Psychotherapeuten zu erhalten. Fehlen wichtige Grundlagen hierfür im Masterstudium, können sie in einem Propädeutikum vor Beginn der postgradualen Ausbildung durch die Ausbildungsinstitute angeboten werden. Diese Position ist in enger Abstimmung mit den derzeitigen PiA-Vertretern im VPP entstanden.
www.vpp.org/mitglieder/vppaktuell/

Ausbildungsinstitute und VPP gründen Arbeitsgemeinschaft
Ein Thema in der Rubrik "Psychotherapie" der Septemberausgabe von "Report Psychologie" ist der Zusammenschluss mehrerer Ausbildungsinstitute und des VPP zu einer Arbeitsgemeinschaft "AG Ausbildungsinstitute und VPP für wissenschaftlich begründete Psychotherapieausbildung (AVP)".

Newsletter-Redaktion: Karin Dlubis-Mertens (Tel. 030 - 206 39 90, E-Mail: info@vpp.org)

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