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VPP-Newsletter April 2010

BERUFSPOLITIK AKTUELL

AVP-Symposium zum schulenübergreifenden Verständnis von Psychotherapie fand großen Anklang
Das eintägige Fachsymposium der AVP am 27. März in den Räumen der Freien Universität Berlin
besuchten über einhundert Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Sie begaben sich über die verschiedenen Programmpunkte des Symposiums hinweg in einen regen Austausch zu Fragen und Perspektiven einer beziehungsorientierten Psychotherapie, welche neben den Richtlinienverfahren auch humanistische und systemische Ansätze zueinander in befruchtende Beziehung setzt. Konsens war dabei die Beibehaltung der grundsätzlichen Trennung der verschiedenen Verfahren mit gegenseitiger Anerkennung und Bereicherung.

Die AVP ist ein Zusammenschluss von psychotherapeutischen Ausbildungsinstituten und dem Verband Psychologischer Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten im BDP e.V. (VPP). Ihr gehören bisher 15 staatlich anerkannte Ausbildungsinstitute (PP und KJP) an. Die AVP versteht sich als verfahrensoffen: Alle wissenschaftlich begründeten Psychotherapieverfahren können und sollen in der AVP vertreten sein. Ein Veranstaltungs-Bericht von Jean  Rossilhol erscheint in der Juni-Ausgabe von „report psychologie“.

WEITERE NACHRICHTEN

Neue Honorarverteilung ab 1. Juli 2010
Zur Stabilisierung der Regelleistungsvolumen (RLV) wird die Honorarverteilung zum 1. Juli 2010 in einigen Punkten verändert. Ab Juli unterliegen fast alle Leistungen, die aus der begrenzten morbiditätsbedingte Gesamtvergütung (MGV) finanziert werden, einer Mengenbegrenzung. Darauf haben sich die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der GKV-Spitzenverband am 26. März 2010 im Bewertungsausschuss geeinigt. Was dies für Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten bedeutet, erläutert Eva Schweitzer-Köhn in einem ausführlichen Beitrag in der Juni-Ausgabe von „report psychologie“. 
Artikel

ZiPP-Studie: Frist bis zum 28. Mai verlängert
Laut Zentralinstitut der KBV (ZI) haben erst 2.600 der insgesamt 15.000 angeschriebenen Ärzte und Psychotherapeuten ihre Bereitschaft erklärt, sich an der ZiPP-Studie zu beteiligen. Die Psychotherapeuten liegen mit 16% Rücklauf etwa in der Mitte aller Fachgruppen. Das ist aber eindeutig zu wenig, um zu aussagekräftigen Ergebnissen zu kommen. Deshalb wurde die Frist für die Rückantwort bis zum 28. Mai 2010 verlängert.
Wenn die KBV nicht eigene Kostendaten liefere, so das ZI, könnten die Krankenkassen die Auswertungen von Daten des Statistischen Bundesamts ins Feld führen, die nicht im Interesse der niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten seien. Für Kolleginnen und Kollegen, die unsicher sind, wie sie mit der Anfrage umgehen sollen, haben DPtV, bvvp und VPP eine gemeinsame Hotline eingerichtet. Die Tel.-Nr. ist: 0761 – 79 10 246. VPP-Mitglieder können sich auch direkt an Uschi Gersch,Tel.: 0221 - 943 394 85, oder Eva Schweitzer-Köhn, Tel.: 030 692 11 32, wenden.

MITTEILUNGEN AUS DEN LANDESFACHVERBÄNDEN

LFV Berlin: Seminar zu Datensicherheit am 12. Juni
Ein Seminar zur Datensicherheit in der Psychotherapeutischen Praxis wird angeboten am: Samstag, den 12. Juni, von 10 bis 12 Uhr, Am Köllnischem Park 2, 10179 Berlin. Kosten: 42 €. Referent ist Hellmut Köhn, Selbständiger Informationswissenschaftler, IT-Berater. Das Seminar wendet sich ausdrücklich an Computerlaien. Es sollen möglichst einfache Lösungen erarbeitet werden, Daten angemessen zu schützen.Themen werden u.a. sein: Berufsordnung und gesetzliche Rahmenbedingungen;„Bedrohungsszenarien“: Datenverlust durch Viren, Diebstahl, Computerdefekt, …;Virenschutz, Umgang mit Passwörtern, Verschlüsselung, Administratorrechte, usw.; Methoden der Datensicherung (Image vs. Dateien, lokal vs. entfernt, Datensynchronisation) ; Geeignete Programme für Sicherung und Virenschutz, Medien, Redundanz. Anmeldung an: info@pc-support-berlin.de, Tel. Nr. 030 37309270.
Artikel

LFV Hamburg: KV-Wahl: BPP/VPP tritt an auf „Liste 1 - Integrative Liste Psychotherapie“
Bei den alle sechs Jahre stattfindenden KV-Wahlen werden die Delegierten sowohl aus der Gruppe der Haus- und Fachärzte als auch der Psychologischen Psychotherapeuten und Kinder-/Jugendlichentherapeuten für die Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung gewählt und in der Folge die Plätze für die drei Beratenden Fachausschüsse (Psychotherapeuten, Fachärzte, Hausärzte) besetzt. Wahlberechtigt sind aus unseren Berufsgruppen alle kassenzugelassenen niedergelassenen PPs und KJPs. Für den BDP/VPP kandidieren in Hamburg Bettina Nock und Dr. Helga Schäfer - beide durch langjährige berufspolitische Arbeit bekannt -  auf einer gemeinsamen Wahlliste mit KollegInnen aus fünf weiteren Berufs- und Fachverbänden. Die Integrative Liste Psychotherapie vereinigt die Kandidaten aus den Verbänden BDP/VPP, BVVP, DGPT, VAKJP, BKJ und LUP und steht damit für die Vielfalt aller wissenschaftlich anerkannten Therapierichtungen und Richtlinienverfahren. Die KV-Wahl in Hamburg findet statt vom 25.6. bis zum 6.7.10.

PSYCHOTHERAPEUTEN IN AUSBILDUNG

PiA-Vertreter des VPP in Berliner Kammer gewählt
In die neue PiA-Vertretung der Berliner Psychotherapeutenkammer wurden Ende März zwei im VPP aktive Psychotherapeuten in Ausbildung gewählt: Florian Hänke als PiA-Vertreter PP  und Jens H. Maier als Stellvertreter PP. PiA-Vertreterin KJP ist weiterhin Ulrike Lange, Stellvertreter Bernd Leuterer. Die bisherigen PiA-VertreterInnen Nicola Lange (PP), Jens H. Maier (Stellvertreter  PP) und Ulrike Lange (KJP) beschrieben neben der berufspolitischen Arbeit in den Gremien und Ausschüssen der Psychotherapeutenkammer als besonderen Höhepunkt der Arbeit im zurückliegenden Jahr die mit regem Interesse aufgenommenen regelmäßigen Vernetzungstreffen der Berliner PiA, die auch in Zukunft fortgesetzt werden sollen.
Artikel

AUSBLICK

Beitrag von Heinrich Bertram zur Ambulanten Psychotherapie im Rahmen des SGB VIII
Das wichtige Thema der psychotherapeutischen Versorgung von Kindern und Jugendlichen wird vom VPP im BDP in vielen Feldern und Facetten bearbeitet. So hat der VPP-Bundesvorsitzende Heinrich Bertram erst kürzlich bei  einer Tagung einen Vortrag zur „Ambulanten Psychotherapie im Rahmen des SGB VIII“ gehalten, das heißt, zur bisher nur in Berlin genutzten Möglichkeit der Abrechnung von Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapien im Rahmen des Kinder- und Jugendhilfegesetzes (KJHG).  In seinem ausführlichen Beitrag, der in Kurzfassung in der Juni-Ausgabe des Report Psychologie, in Originalfassung im Netz zu lesen sein wird, verdeutlicht Bertram unter anderem die rechtliche Situation, die es erlauben würde, KJHG-Psychotherapien auch in anderen Bundesländern umzusetzen.

Newsletter-Redaktion: Karin Dlubis-Mertens (Tel. 030 - 206 39 90, E-Mail: info@vpp.org)

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