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VPP-Newsletter September 2010

BERUFSPOLITIK AKTUELL

Honorar-Widerspruch 2010
Im Report 7/8 2010 hatte der VPP begründet, warum er es für das Jahr 2009 (mit Ausnahme der Konvergenzregelung) nicht für sinnvoll hält, Widerspruch gegen Honorarbescheide der KV einzulegen. Die Psychotherapiehonorare für das Jahr 2009 wurden auf der Grundlage der Vergleichsarzteinkommen des Jahres 2007 berechnet. Inzwischen ist davon auszugehen, dass von 2007 auf 2008 ein deutlicher Anstieg der Einkommen der Vergleichsarztgruppen stattgefunden hat, so Eva Schweitzer-Köhn in einem aktuellen Beitrag. Um sicherzugehen, dass man an eventuellen Nachvergütungen teilhaben wird, müssen die Honorarbescheide offen gehalten werden. Das geht nur, indem Widerspruch eingelegt wird. Dies erscheint dem VPP nach den Verlautbarungen über die Steigerung der Einkommen der FachärztInnen für 2010 sinnvoll - ohne Erfolgsgarantie für ein obergerichtliches Verfahren. Der Widerspruch ist u.U. mit einem Kostenrisiko verbunden. Ob die KVen die Widersprüche ruhen lassen werden wie in der Vergangenheit oder gleich bescheiden, ist nicht abzusehen. Daher bleibt es die Entscheidung jedes/r Einzelnen, ob er/sie Widerspruch einlegt oder nicht. Der VPP stellt einen Mustertext zur Verfügung.
Artikel
ausführlich: VPP aktuell, Ausgabe 11/2010

AVP-Empfehlungen zur Umsetzung der Beschlüsse zur Ausbildungsreform
In den Beschlüssen des 16. Deutschen Psychotherapeutentages zur Reform der Psychotherapeutenausbildung von Mai dieses Jahres wurden - bei aller Bedeutsamkeit dieser Grundsatzentscheidung - einige ausbildungsrechtliche Aspekte nicht berücksichtigt. Deshalb hat die Arbeitsgemeinschaft Ausbildungsinstitute und VPP für wissenschaftlich begründete Psychotherapieausbildung (AVP) mit Schreiben vom 26. August gegenüber der Bundespsychotherapeutenkammer ausführlich Stellung genommen. Der Vorstand der Bundespsychotherapeutenkammer war vom DPT aufgefordert worden, sich auf Bundesebene für eine entsprechende Reform einzusetzen und die für ein Gesetzesvorhaben erforderlichen Details auszugestalten. Entsprechend soll ein erster Entwurf zur Lösung anstehender Fragen auf einem Ausbildungsgipfel am 26. Oktober in Berlin diskutiert werden. In Vorbereitung dieses Entwurfes hatte die BPtK um Vorschläge bis zum 31. August gebeten.
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Arbeitsgemeinschaft Humanistische Psychologie gegründet
Am 19.9.10 wurde in der dritten Sitzung des vom VPP im BDP einberufenen und moderierten „Großen Ratschlags“ der Nicht-Richtlinienverfahren die Arbeitsgemeinschaft Humanistische Psychotherapie (AGHPt) gegründet. Ihr gehören Personen aus den Verbänden der Transaktionsanalyse, der Gesprächspsychotherapie, der Gestaltherapie, der Körperpsychotherapie, des Psychodramas ,der integrativen Verfahren und des VPP im BDP an. - Zweck der Arbeitsgemeinschaft Humanistische Psychotherapie ist die Verbreitung der Humanistischen Psychotherapie als Grundorientierung der Psychotherapie. Dies beinhaltet u.a. die Sichtung von Aus-, Fort-, Weiterbildungstätigkeit, von Forschungsarbeit und von der Anwendung unterschiedlicher Verfahren und Methoden der humanistischen Psychotherapie auch in interkultureller und interdisziplinärer Zusammenarbeit innerhalb Deutschlands und des Austauschs darüber. Es wurde eine Grundsatzerklärung „Was ist humanistische Psychotherapie und wo unterscheidet sie sich von anderen anerkannten Psychotherapieverfahren“ beschlossen. In Fertigstellung ist ein Konzeptpapier zum Krankheitsverständnis der humanistischen Psychotherapie.

WEITERE NACHRICHTEN

Techniker Krankenkasse streicht Kostenerstattungs-Tarif „TK Privat“
Die Techniker Krankenkasse schließt den Wahltarif für privatärztliche Leistungen (TK-Privat-Praxis) zum Jahresende 2010. Mit diesem Tarif konnten gesetzlich Versicherte den Status eines Privatpatienten erwerben. In einem Schreiben an den Vorstand der Techniker Krankenkasse hatte Eva Schweitzer-Köhn, stellvertretende Vorsitzende des VPP im BDP, bereits am 14.1.2010 nach dem TK-Tarif TK-Privat gefragt, und zwar unter dem Gesichtspunkt, warum Vertragspsychotherapeuten aus dem Tarif TK-Privat Praxis ausgeschlossen werden, d.h. Psychotherapie nur bei zugelassenen Ärztinnen und Ärzten erstattet wird, nicht aber bei ebenso zugelassenen Psychologischen Psychotherapeuten. Seinerzeitiges Fazit von Eva Schweitzer-Köhn: „Die Anlehnung an die PKV an der Stelle bleibt für uns irritierend und beunruhigend.“ (s. auch VPP aktuell, Ausgabe 08/2010).
Artikel

BSG: Sonderbedarfszulassung wegen qualitativer Unterversorgung möglich
Das BSG (Az.: B 6 KA 22/09 R) entschied am 23.6.10, dass eine Sonderbedarfszulassung grundsätzlich auch unter Hinweis auf eine qualitative Unterversorgung möglich ist, also nicht nur - wie es bislang herrschende Meinung war - auf lokale Unterversorgung (trotz bedarfsplanerisch festgestellter sog. regionaler Überversorgung). Bislang herrschte der Einwand, die Sonderbedarfszulassung wegen qualitativer Unterversorgung sei auf ärztliches Weiterbildungsrecht gemünzt und ließe sich nicht auf Psychotherapeuten anwenden. Diese Entscheidung kommentieren Jan Frederichs, BDP-Rechtsberatung, und Eva Schweitzer-Köhn, stellvertretende Vorsitzende des VPP, auf der Website des VPP unter: Artikel

MITTEILUNGEN AUS DEN LANDESFACHVERBÄNDEN

LFV NRW: Uschi Gersch in die KV-Vertreterversammlung gewählt
2.099 Psychologische Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten waren Anfang September berechtigt, fünf Vertreterinnen und Vertreter der Psychotherapeuten in die Vertreterversammlung der KV Nordrhein zu wählen, 1336 Stimmen wurden abgegeben. Der VPP freut sich, dass Uschi Gersch, Vorsitzende des VPP-Landesfachverbandes NRW, mit 225 Stimmen über die Liste 3 „PsychotherapeutInnen Nordrhein“ in die Vertreterversammlung gewählt wurde. Drei weitere Sitze gingen an das „Bündnis Kooperative Liste“ und der fünfte Sitz an die „Psychodynamische Liste“. Zu den Ergebnissen der Kreisstellenwahlen 2010: Norbert Häcker ist für den Kreisstellenvorstand des Rheinisch-Bergischen Kreises, Uwe Wetter für den Vorstand des Kreises Euskirchen gewählt.

LFV Niedersachsen: KV-Wahl noch bis zum 27. September
Noch bis zum 27. September haben kassenzugelassene Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten in Niedersachsen die Möglichkeit, bei der Wahl zur Vertreterversammlung der KV-Niedersachsen die Liste „BDP/VPP Psychologische PsychotherapeutInnen“ zu wählen. Ausführliche Informationen finden Sie im Wahlaufruf des Vorsitzenden des VPP-Landesfachverbandes Niedersachsen, Heiner Hellmann, in der neuesten Ausgabe von VPP aktuell (Heft 10, August 2010).
Artikel

LFV Rheinland-Pfalz: Zweiter Newsletter - Abo möglich 
Inzwischen ist bereits die dritte Ausgabe eines eigenen VPP-Newsletters für den LFV Rheinland-Pfalz erschienen, den Marcus Rautenberg, Landesbeauftragter des VPP in Rheinland Pfalz, im Sommer ins Leben gerufen hat (wir berichteten). Neben allgemeinen VPP- Themen werden schwerpunktmäßig Nachrichten mit Bezug zum Landesfachverband präsentiert. Der Newsletter kann unter folgender E-Mail-Adresse direkt bei Marcus Rautenberg abonniert werden: mail@psybera.org.
Artikel

AUSBLICK

Priorisierung von Gesundheitsleistungen
In der Oktober-Ausgabe von „Report Psychologie“ wird mit freundlicher Genehmigung des Psychotherapeutenjournals ein Beitrag von Eva Schweitzer-Köhn, stellvertretende Vorsitzende des VPP im BDP, nachgedruckt: Zum Thema „Priorisierung von Gesundheitsleistungen - gerecht und gerechtfertigt?“ hat sie für den Ausschuss Berufsordnung, Ethik, Menschen- und Patientenrechte der Psychotherapeutenkammer Berlin Stellung genommen (Erstveröffentlichung: Psychotherapeutenjournal 3/2010, S. 302f). „Report Psychologie“ erscheint am 7. Oktober.

Newsletter-Redaktion: Karin Dlubis-Mertens
(Tel. 030 - 206 39 90, E-Mail: info@vpp.org)

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