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VPP-Newsletter Juli 2011

Geplantes VSG führt zur Verschlechterung der psychotherapeutischen Versorgung
Zum geplanten Versorgungsstrukturgesetz (VSG) haben sich alle maßgeblichen Psychotherapeutenverbände – auch der BDP/VPP – mit Stellungnahmen an die Öffentlichkeit und die Politik gewandt, um auf die drohende Verschlechterung der psychotherapeutischen Versorgung durch Regelungen zum Abbau der Überversorgung im Versorgungsstrukturgesetz und die drohende Verschlechterung der Vergütungssituation für PsychotherapeutInnen durch die Rückführung der Honorarregelungen in die regionalen KVen hinzuweisen. Krankenkassen konterten daraufhin mit der Forderung, 12.000 Arztsitze - darunter auch Psychotherapeutensitze - seien abzuschaffen, die Kann-Regelung zum Aufkauf von Praxen durch KVen in überversorgten Gebieten sei als Verpflichtung zu formulieren und Ärzte/Psychotherapeuten in überversorgten Gebieten sollten Honorarabschläge erhalten – eine Regelung, die im VSG-Gesetzentwurf gerade wieder abgeschafft worden war. Die TK zog  aus den Daten ihres Gesundheitsreports 2011 den Schluss, Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten würden sich ihre Nachfrage selbst schaffen, weil in Gebieten, in denen mehr Psychotherapeuten niedergelassen sind, auch mehr Psychotherapie durchgeführt werde. In diese „Milchmädchenrechnung“ nicht einbezogen hat die TK das Ergebnis, dass in Gebieten mit weniger Psychotherapeutendichte mehr Psychopharmaka verschrieben wurden: www.tk.de/tk/pressemappen/pressemappe-gesundheitsreport-krankes-deutschland/346914. Darüber möchte der VPP mit der TK sprechen.

BDP nimmt Stellung zum Entwurf des Versorgungsstrukturgesetzes
In Ergänzung der Pressemitteilung des BDP zum Entwurf des Versorgungsstrukturgesetzes hat sich der Verband in einer Stellungnahme an das Bundesgesundheitsministerium und Mitglieder des Ausschusses für Gesundheit sowie an die Landesministerien für Gesundheit gewandt. In der Stellungnahme konzentriert sich der BDP auf zentrale Punkte wie die Bedarfsplanung, die Stellung von Psychotherapeuten in medizinischen Versorgungszentren und die vorgesehene Änderungen der Honorarverteilung. Die vollständige Stellungnahme finden Sie hier: www.bdp-verband.de/bdp/politik/2011/110713_versorgungsgesetz.html

WEITERE NACHRICHTEN

VPP lädt mit DPGG ein zum Workshop AOLG-Beschluss und seine Umsetzung
Wir möchten Sie zu einem gemeinsamen Workshop der DPGG und des VPP einladen: „Der AOLG-Beschluss und seine Umsetzung“ am Sonntag, den 18. September 2011,11.30 Uhr bis 17.30 Uhr im Hotel Königshof, 30161 Hannover, Friesenstraße 65, Tel. 0511 3398-0 (3 Min. vom Hbf.). www.vpp.org/meldungen/11/110725_einladung.html

Kartenlesegeräte ab 1.10. Pflicht
Ab 1. Oktober werden 10 % aller Patientinnen und Patienten mit der e-card ausgestattet sein. Alle KV-zugelassenen Kollegen müssen ab dann über ein zumindest von der KV zertifiziertes Kartenlesegerät verfügen, das diese Karten erfassen kann. Da bei einigen Geräten die Nachfrage groß ist, kann es zu Lieferengpässen kommen. Deshalb sollten auch die letzten Nachzügler jetzt das Gerät bestellen - trotz aller Bedenken. Die gesetzliche Verpflichtung lässt keine Wahl. Der Wirtschaftsdienst des BDP bietet Folgendes an:
www.bdp-wirtschaftsdienst.de/neue-kartenlesegeraete-fuer-die-abrechnungspraxis/

Vorsicht vor Einsteigertarifen bei Privaten Krankenversicherungen
„Private Krankenversicherer werben aggressiv mit Billigangeboten. Was der Kunde nicht ahnt: Die Policen kommen für viele Leistungen nicht auf – etwa, wenn die Patienten eine ambulante Psychotherapie benötigen.“ So heißt es in einem Artikel Ende Juni auf faz.net: www.faz.net/artikel/C31501/private-krankenkassen-vorsicht-vor-einsteigertarifen-30445871.html

PSYCHOTHERAPEUTEN IN AUSBILDUNG

pt-ausbildungscheck.de: PiA-Vertretung im VPP/BDP eröffnet neue Webseite
Die PiA-Vertretung im VPP/BDP betreibt seit Mai 2011 eine neue Webseite, auf der Psychotherapeuten in Ausbildung (PiAs) systematisch ihre Ausbildung bewerten können. Bisher ist die Webseite insbesondere für die Bewertung der eigenen praktischen Tätigkeit - das sog. Klinikjahr - online. Innerhalb eines Monats haben sich bundesweit knapp 50 PiAs an der Bewertung beteiligt, Tendenz steigend. Eine Möglichkeit zur Bewertung von Instituten ist für Winter 2011 geplant. www.pt-ausbildungscheck.de

AUS DEN LANDESFACHVERBÄNDEN

Neuanfang im LFV Hamburg des VPP
Auf der Mitgliederversammlung des LFV in Hamburg wurde am 23. Juni ein neuer Vorstand gewählt. Nach einigen Monaten ohne Landesvorstand ist somit jetzt ein Neuanfang möglich. Einstimmig gewählt wurden Claus Gieseke als Landesvorsitzender, Bettina Nock als stellvertretende Landesvorsitzende sowie Ricarda Rudert und Manfred Burmeister als Beisitzer/in.

Kammer Schleswig-Holstein: Gratulation an Juliane Dürkop
Juliane Dürkop, Präsidentin der Psychotherapeutenkammer Schleswig-Holstein, erreichte bei den Neuwahlen zur Kammerversammlung Schleswig-Holstein die höchste Stimmenzahl. In der Kammerversammlung am 2. September wird der Kammervorstand neu gewählt. Wir gratulieren Juliane Dürkop, LFV Schleswig-Holstein des VPP und Landesgruppe Schleswig-Holstein des BDP, zu ihrem guten Abschneiden und wünschen ihr den verdienten Erfolg bei den Vorstandswahlen.

Kammer Hessen: Erfolgreiche Politik fortsetzen
Die Wahlen zur Kammerversammlung in Hessen erbrachten ein differenziertes Ergebnis. Der VPP im BDP unterstützte vor allem die Vertreterinnen der Liste 1. Wir gratulieren allen gewählten Vertreterinnen aller Listen zu ihrer Wahl und wünschen ihnen eine gute Hand bei der Wahl zum neuen Vorstand, damit die für alle Kolleginnen und Kollegen erfolgreiche und erfreuliche Politik der Kammer Hessen ihre Fortsetzung findet.

AUSBLICK

VPP aktuell: August-Ausgabe mit Schwerpunkt Weiterbildung
Die Profession ist beim Thema Weiterbildungsordnung für Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten tief gespalten. Auch im VPP gibt es Befürworter und Gegner einer Weiterbildungsordnung und solche, die sich von der einen Position zur anderen bewegen. Deshalb nimmt der VPP die Diskussion in der nächsten Ausgabe von VPP aktuell auf, Heft 14 erscheint Ende August.

Newsletter-Redaktion: Karin Dlubis-Mertens
(Tel. 030 - 206 39 90, E-Mail: info@vpp.org)

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