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VPP-Newsletter Juli 2012

Berufspolitisches

Psychotherapeuten im Vergleich zu somatisch tätigen Ärzten immer noch zu schlecht bezahlt – VPP fordert Gleichstellung
Im Juli 2012 erschien erstmals der Honorarbericht der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, der künftig vierteljährlich erscheinen wird. Dargestellt wird die Honorarverteilung und der Honorarumsatz je kassenzugelassenem Psychotherapeut/Arzt und je Arztgruppe. Die Analyse zeigt, dass Psychologische und Ärztliche Psychotherapeuten weitaus weniger Umsatz und Gewinn erzielen als alle anderen  Arztgruppen. Im Durchschnitt erzielt der Kassenarzt einen monatlichen Gewinn von  5.442 €. Die Psychotherapeuten bilden mit 2.657,83 € das absolute Schlusslicht. Der VPP begrüßt die neue Transparenz und fordert Gleichbehandlung. Die Vorsitzende Eva-Maria Schweitzer-Köhn: "Wir fordern nicht mehr und nicht weniger als gleichen Lohn, so wie es das Bundessozialgericht bereits im Jahre 2000 festgelegt hat. Es ist höchste Zeit, dass unsere verantwortungsvolle Tätigkeit endlich angemessen honoriert wird. Die KVen sollten ihrer gesetzlichen Pflicht zur gerechten Honorarverteilung Folge leisten."
Lesen Sie den vollständigen Bericht der VPP Fachreferentin Uschi Grob: www.vpp.org/meldungen/12/120717_einkommen.html

Vernetzung der Freien Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten
Auch für die Freien Psychotherapeuten, die in eigener Praxis ohne KV-Zulassung tätig sind, ist ein regionaler, aber auch überregionaler Austausch wichtig. Oftmals stellen sich diesen Kolleginnen und Kollegen jedoch ganz andere Fragen, als denen, die im Rahmen der vertragsärztlichen Versorgung tätig sind. Es ist unser Anliegen, die Kolleginnen und Kollegen, die ohne KV-Zulassung in freier Praxis tätig sind, besser zu vernetzen. Daher bitten wir Sie, sich an uns zu wenden, wenn Sie an einem kollegialem Austausch interessiert sind! Vielen Dank!
Bitte melden Sie sich unter Angabe Ihres Namens und Ortes der Praxis per E-Mail an: rautenberg@vpp.org

G-BA: Demografiefaktor nicht mehr Grundlage der Bedarfsplanung
Der VPP im BDP begrüßt ausdrücklich, dass der Gemeinsame Bundesausschuss in seiner Sitzung am 19. Juli beschlossen hat, den von ihm selbst eingeführten Demografiefaktor zur Ermittlung des Versorgungsbedarfes außer Kraft zu setzen. Dieser sogenannte Demografiefaktor, der von einer statistischen Zunahme des Bedarfes einer immer älter werdenden Gesellschaft ausgeht, hätte vor allem den Versorgungsbedarf an Psychotherapie nicht adäquat abgebildet.
Lesen Sie die komplette Meldung unter:  www.vpp.org/meldungen/12/120731_demografie.html

VPP wirkt an Leitlinienerstellung für depressive Störungen und Schizophrenie mit
Wie bereits bei der Erstellung der Leitlinie zur Behandlung von depressiven Störungen bei Erwachsenen wirkt der VPP im BDP auch an der Erstellung der S3-Leitlinie zur Behandlung depressiver Störungen bei Kindern und Jugendlichen mit. Ebenfalls beteiligt ist der VPP an der Leitlinie zur Behandlung schizophrener Störungen. Der VPP wird vertreten von Dipl.Psych. Inge Neiser (PP), Vorsitzende des Landesfachverbands Saarlands und Vizepräsidentin der Psychotherapeutenkammer des Saarlands. Stellvertreter sind bei den depressiven Störungen Rainer Mannheim-Rouzeaud (Vorsitzender des LFV Baden-Württemberg) und bei der Schizophrenie Heinrich Bertram, Vizepräsident des BDP und Vorstandsmitglied der Berliner Psychotherapeutenkammer.

Bundesvorsitzende des VPP unterstützt offenen Brief zur Beschneidung
Eva Schweitzer-Köhn, Bundesvorsitzende des VPP, hat den offenen Brief zur Beschneidung von Jungen mit unterzeichnet. Im offenen Brief wird der Gesetzgeber zu einer gründlichen sachlichen Diskussion unter Einbeziehung wissenschaftlicher Erkenntnisse aufgefordert, in der das Kindeswohl in den Mittelpunkt gestellt wird. Vermieden werden sollten "politische Schnellschüsse". Dazu Eva Schweitzer-Köhn: Es gibt für mich keinen erkennbaren Grund, auch keinen religiösen, Säuglingen und Kindern unnötige Schmerzen zuzufügen. Es ist wichtig, dass zu dem Thema eine gesellschaftliche Diskussion stattfindet, die die wissenschaftlichen Erkenntnisse über mögliche somatische und psychische Folgen der Beschneidung von Jungen berücksichtigt und das Kindeswohl in den Mittelpunkt stellt."
Zum offenen Brief:  www.faz.net

PiA

115. Deutscher Ärztetag gegen Direktausbildung
Der 115. Deutsche Ärztetag verabschiedete eine Stellungnahme zur Reform der Psychotherapieausbildung  (Ärztetags-Drucksache Nr. VI- 06), die sich gegen die Direktausbildung und für die bewährte postgraduale Ausbildungsstruktur ausspricht. Einen ausführlichen Kommentar von Robin Siegel, dem PiA Sprecher des VPP im BDP finden Sie hier:
www.vpp.org/meldungen/12/120728_direktausbildung.html

Infoblatt PiA
Katharina Röpcke von den "PiA für gerechte Bedingungen" und VPP-PiA Sprecher Robin Siegel haben für PiA ein umfassendes Infoblatt zusammengestellt, welches alle wesentlichen Informationen enthält, um die berufspolititsche Situation als PiA zu verstehen.
Das Infoblatt finden Sie unter: www.vpp-pia.de/doku/Infoblatt%20PiA%202012.pdf

Aus den Landesfachverbänden

LFV Berlin
Nachvergütung 2008 in Berlin
Rechtsanwalt Jan Frederichs empfiehlt, nicht mit dem beigefügten Schreiben den Widerspruch zurückzunehmen. Auch wenn der Nachvergütungsbescheid in der Begründung in sich schlüssig sei, ist nach wie vor ist nicht ausreichend transparent, auf welcher Datenbasis der Punktwert berechnet worden ist. Da folglich nicht ausgeschlossen werden kann, dass in der Punktwertherleitung Rechte der Psychotherapeuten verletzt sind, sollte auf den weitergehenden Widerspruch nicht verzichtet werden. Nur der Vollständigkeit halber sei angefügt, dass die Begründung der KV bezüglich der nicht genehmigungspflichtigen Leistungen für sich gesehen kaum angreifbar ist, das ändert jedoch nichts an der grundsätzlich Kritik hinsichtlich des Punktwerts.

LFV NRW
Den Musterwiderspruchstext gegen den Honorarbescheid 1. Quartal 2012 finden Sie unter:
www.vpp.org/mitglieder/infos/2011/Widerspruchsmuster2011.rtf

LFV Rheinland-Pfalz
Mitgliederversammlung und Fortbildungsveranstaltung
Für Samstag, den 20. Oktober lädt der VPP-Landesfachverband Rheinland-Pfalz zur Mitgliederversammlung und Fortbildungsveranstaltung ein. Die Veranstaltung beginnt um 13.15 Uhr in den Räumen 106/107 der Kassenärztlichen Vereinigung Rheinland-Pfalz, Hauptverwaltung, Isaac-Fulda-Allee 14, 55124 Mainz.
Weitere Programmpunkte und Informationen finden Sie unter: www.vpp.org/verband/lfv/rheinlandpfalz/120724_mv.html

Veranstaltungen

Save the date: Kongress "Humanistische Psychotherapie - Einheit und Vielfalt"
Am 12. und 13. Oktober veranstaltet die Arbeitsgemeinschaft Humanistische Psychotherapie (AGHPT) in Berlin einen Kongress, auf dem Verfahren und Verbände der Humanistischen Psychotherapie in Vorträgen und Workshops ihre Arbeit vorstellen. Die AGHPT ist ein Zusammenschluss von derzeit zehn Verbänden und kompetenten Einzelpersonen der Humanistischen Psychotherapie, die sich zum Ziel gesetzt haben, die Humanistische Orientierung der Psychotherapie zu stärken und zu verbreiten. Derzeit bereitet die AGHPT einen Antrag an den Wissenschaftlichen Beirat Psychotherapie (WBP) auf wissenschaftliche Anerkennung der Humanistischen Psychotherapie vor..
Weitere Informationen zur AGHPT und zum Kongress finden Sie hier: www.aghpt.de

Newsletter-Redaktion: Anita Mosch
(Tel. 06033 - 1457, E-Mail: mosch@vpp.org)

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