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VPP-Newsletter September 2012

BERUFSPOLITISCHES

Zweite Vertreterversammlung des VPP: Resolutionen verabschiedet
Am 22. Und 23.9.2012 fand die zweite VV des VPP dieses Jahres in Berlin statt. Sie war geprägt von den aktuellen berufspolitischen Themen und mündete in Resolutionen zur Psychotherapieausbildung (s. PiA), zur psychotherapeutischen Versorgung und zur Vergütung der psychotherapeutischen Tätigkeit.
Lesen Sie hier die Resolution zur Versorgung: www.vpp.org/meldungen/12/120923_resolution_2.html
Lesen Sie hier die Resolution zur Vergütung: www.vpp.org/meldungen/12/120923_resolution_1.html

Aktuelle Stellungnahme zum Honorarbeschluss
Eva Schweitzer-Köhn, Bundesvorsitzende des VPP im BDP, kommentiert in einer aktuellen Stellungnahme die getroffenen Vereinbarungen zur Honorarentwicklung. "Der erweiterte Bewertungsausschuss hatte am 30. August beschlossen, dass der Orientierungspunktwert für das Jahr 2013 um 0,9 Prozent auf 3,5363 Cent erhöht wird. Dies bedeutet für die Psychotherapeuten eine Erhöhung um 73 Cent pro Psychotherapie-Sitzung, die erste Erhöhung nach 3 Jahren, die nicht einmal einen Inflationsausgleich darstellt. Ärzteverbände laufen Sturm gegen die Entscheidung des Bewertungsausschusses. Der Ärger ist verständlich, wenn man sich Lohnerhöhungen bei anderen Berufsgruppen anschaut. Für uns Psychotherapeuten kommt die Schieflage in der Honorarverteilung dazu: Das Einkommen der Psychotherapeuten liegt weit abgeschlagen am untersten Ende der Skala. Seit 4 Jahren hat keine Anpassung an die Einkommenssteigerungen der Facharztgruppen stattgefunden, die das Bundessozialgericht vorschreibt."

September-Ausgabe "VPP aktuell" erschienen
Die neueste Ausgabe von "VPP aktuell" widmet sich kritisch dem Thema Online-Therapie. In Fachbeiträgen wird der Nutzen von Internet-Begleitung in Therapien für Essgestörte, bei Burn-out und bei Unfallopfern aufgezeigt. Uschi Gersch berichtet über das Gespräch mit der DAK zum Online-Programm "Deprexis", dessen Auswirkung auf Kostenreduktion für die Krankenkasse durch eine Studie an/mit den DAK-Versicherten geprüft werden soll. Dr. Stephanie Bauer zeigt die derzeitige wissenschaftliche Studienlage zur Wirksamkeit von "Deprexis" auf. "Da das Angebot an Online-Prävention, -Beratung und -Therapie wächst, ist es wichtig, die Diskussion innerhalb des Berufsstands jetzt zu führen", so Eva Schweitzer-Köhn. Denn was nachweislich hilfreich ist für Menschen, das solle natürlich auch zur Verfügung gestellt werden. "Aber ob das dann immer Psychotherapie ist, und ob diese Weiterfassung des Psychotherapiebegriffs an dieser Stelle eine Verwässerung und Entwertung bedeutet, das muss diskutiert werden", fordert die Bundesvorsitzende des VPP.
Teilen Sie uns Ihre Meinung mit unter: leserbrief@vpp.org.

Marcus Rautenberg zum stellvertretenden Bundesvorsitzenden des VPP gewählt
Auch eine Wahl stand auf der Tagesordnung der Vertreterversammlung des VPP. Nach dem Rücktritt von Jean Rossilhol aus dem Bundesvorstand und vor dem Ausstieg von Uschi Gersch als stellvertretende Bundesvorsitzende Ende des Jahres wurde der Posten des stellvertretenden Bundesvorsitzenden bereits jetzt neu besetzt. Das bisher kooptierte Mitglied Marcus Rautenberg wurde nun ordnungsgemäß in den Bundesvorstand gewählt. Der VPP gratuliert sehr herzlich, wünscht alles Gute im Amt und freut sich auf die Zusammenarbeit!

VPP bei twitter
Ab sofort haben Sie die Möglichkeit, sich über aktuelle Meldungen des VPP auch bei twitter zu informieren. Wenn Sie twitter bereits nutzen, folgen Sie uns, dann erhalten Sie eine Benachrichtigung, sobald eine neue Meldung eingestellt wird. Gleichzeitig besteht auch die Möglichkeit, direkt auf eine Meldung zu reagieren.
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Glücklich über die Selbstständigkeit, unzufrieden mit den Bedingungen – Ergebnisse einer Kammerbefragung unter Neuapprobierten
Die Landeskammern Bayern, Berlin, Bremen, Hessen, Niedersachsen und Saarland hatten im Frühjahr 2011 die in den Jahren 2009 und 2010 neu approbierten Psychologischen Psychotherapeuten zu ihrer beruflichen Situation und ihrer Zufriedenheit befragt. Ziel der Befragung war, Anregungen und Ansatzpunkte für die zukünftige Kammerpolitik zu sammeln. Einige Kernergebnisse: Neuapprobierte Mitglieder im Angestelltenverhältnis berichten nur in vergleichsweise wenigen Fällen von einer spürbaren Verbesserung ihrer beruflichen Situation durch die Approbation. Die meisten Neuapprobierten streben den Schritt in die Selbstständigkeit an, der häufiger durch die Eröffnung einer Privatpraxis in die Tat umgesetzt werden kann, als durch die Eröffnung einer Kassenpraxis. Deutlich beklagt werden die schwierigen Rahmenbedingung bei der Praxiseröffnung, die mangelnde Unterstützung der Psychotherapeutenkammern in diesem Zusammenhang.
Lesen Sie die kompletten Ergebnisse der Studie ab Seite 23 des PDFs: www.psychotherapeutenjournal.de

PiA

VPP-Ausbildungsresolution verabschiedet
Die Vertreterversammlung des VPP verabschiedete am 22.9.2012 eine Resolution mit Forderungen zur Verbesserung der Ausbildungssituation für PiAs.
www.vpp.org/meldungen/12/120923_resolution_3.html

Save the date: Protestaktion am 14.11.
Am 14.11.2012 werden wieder bundesweit Protestaktionen stattfinden, um auf die katastrophalen Bedingungen während der Ausbildung aufmerksam zu machen. Gerade dem Bundesgesundheitsministerum und der Bundespolitik soll verdeutlicht werden, dass dringend eine Reform der Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten notwendig ist.

Bundeskonferenz PiA bestätigt Robin Siegel in seinem Amt als Sprecher
Ohne Gegenstimme wurde VPP-PiA-Sprecher Robin Siegel in seinem Amt als Sprecher der Bundeskonferenz PiA wiedergewählt. Als neue Stellvertreterinnen wurden Marty Auer (Brandenburg) und Sandra Laudor (Bremen) gewählt. Das neue Sprecherteam wird die erfolgreiche Arbeit auch im kommenden "Bundestagswahlkampfjahr" fortführen und weiter auf die zum Teil katastrophalen zustände während der Ausbildung aufmerksam machen. Der Vorstand des VPP gratuliert Robin Siegel.

AVP-Newsletter zeigt aktuellen Stand der Ausbildungsreform auf
Kommt die Reform noch vor Ende der Legislaturperiode, gar noch vor Jahresende? Der AVP-Newsletter gibt einen fundierten Einblick über den aktuellen Stand des Prozesses und die nächsten Schritte, in denen der Referentenentwurf verhandelt werden wird.
Lesen Sie den aktuellen AVP-Newsletter unter: www.vpp.org/avp/newsletter/2012/2012-20.pdf

AUS DEN LANDESFACHVERBÄNDEN

LFV Berlin
Widerspruch gegen den Honorarbescheid 1-2012
Für Berlin wurden die Honorarbescheide für das erste Quartal 2012 versendet. Der Landesvorstand empfiehlt, den vom BDP-Rechtsanwalt Jan Frederichs zur Verfügung gestellten Text zum Widerspruch zu nutzen, und dem Bescheid zu widersprechen. Denn um die Honorarbescheide für eventuelle Nachvergütungen offenzuhalten ist es notwendig, diesen Widerspruch einzulegen. Sollte der Bescheid nämlich unwidersprochen bestandskräftig werden, partizipiert man nicht mehr an Nachzahlungen im Falle, dass sich durch Gerichtsverfahren oder Neuverhandlungen ein höherer Punktwert ergeben sollte. Bitte beachten Sie, dass Empfehlungen seitens der Landesvorstände keine Verbindlichkeit haben können.
Hier finden Sie das Word-Dokument: www.vpp.org/verband/lfv/berlin/12/120904_widerspruch.rtf
Ein allgemeiner Widerspruchstext, der sich nicht auf spezielle Situationen in einzelnen Ländern bezieht, ist von der Startseite aus zugänglich:www.vpp.org/meldungen/11/110913_widerspruch.html

LFV Hessen
Fortbildungsveranstaltung und Mitgliederversammlung

Rechtsanwalt Jan Frederichs wird am 3.11.2012 auch für die hessischen VPP-Mitglieder über Möglichkeiten der Praxisabgabe und den Verkauf halber Praxen sprechen und anschließend Fragen aus dem Publikum beantworten. Nach der Mittagspause, ca. ab 13.15 Uhr folgt dann eine Mitgliederversammlung mit der Wahl eines neuen Vorstands des Landesfachverbands Hessen im VPP. Ab 14.30 Uhr schließt Marcus Rautenberg mit einem Vortrag an, der sich an frisch approbierte Kollegen richtet, die sich Gedanken über ihre berufliche Zukunft machen. Er wird wertvolle Informationen über den Einstieg in die berufliche Tätigkeit des Psychologischen Psychotherapeuten geben. Die Teilnahme an der Fortbildungsveranstaltung ist kostenlos. Veranstaltungsort ist der Saalbau Nidda, Harheimer Weg 18 - 22 in Frankfurt Bonames. Veranstaltungsbeginn ist 10 Uhr, bis 16.30 Uhr werden Fortbildungsveranstaltung und Mitgliederversammlung dauern.

LFV Rheinland-Pfalz
Mitgliederversammlung und Fortbildungsveranstaltung
Für Samstag, den 20. Oktober lädt der VPP-Landesfachverband Rheinland-Pfalz zur Mitgliederversammlung und Fortbildungsveranstaltung ein. Die Veranstaltung beginnt um 13.15 Uhr in den Räumen 106/107 der Kassenärztlichen Vereinigung Rheinland-Pfalz, Hauptverwaltung, Isaac-Fulda-Allee 14, 55124 Mainz.
Weitere Programmpunkte und Informationen finden Sie unter: www.vpp.org/verband/lfv/rheinlandpfalz/120724_mv.html

VERANSTALTUNGEN

Kongress "Humanistische Psychotherapie - Einheit und Vielfalt"
Am 12. und 13.10.2012 veranstaltet die Arbeitsgemeinschaft Humanistische Psychotherapie (AGHPT) in Berlin einen Kongress, auf dem Verfahren und Verbände der Humanistischen Psychotherapie in Vorträgen und Workshops ihre Arbeit vorstellen. Die AGHPT ist ein Zusammenschluss von derzeit zehn Verbänden und kompetenten Einzelpersonen der Humanistischen Psychotherapie, die sich zum Ziel gesetzt haben, die Humanistische Orientierung der Psychotherapie zu stärken und zu verbreiten. Derzeit bereitet die AGHPT einen Antrag an den Wissenschaftlichen Beirat Psychotherapie (WBP) auf wissenschaftliche Anerkennung der Humanistischen Psychotherapie vor.
Weitere Informationen zur AGHPT und zum Kongress finden Sie hier: www.aghpt.de

 

Newsletter-Redaktion: Anita Mosch
(Tel. 06033 - 1457, E-Mail: mosch@vpp.org)

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