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VPP-Newsletter Februar 2016

BERUFSPOLITISCHES

Flüchtlingshilfe vor Ort ist eine sinnvolle Investition
In der ersten Februarwoche informierte sich der Bundesvorsitzende des VPP im BDP, Marcus Rautenberg, in Jordanien über dortige Hilfsprojekte für Flüchtlinge aus den angrenzenden Krisenregionen.
Lesen Sie mehr: vpp.org/meldungen/16/160224_fluechtlingshilfe.html

Asylpaket II: Abschiebung psychisch kranker Flüchtlinge
Am 25. Februar 2016 verabschiedete der Bundestag mit breiter Mehrheit das Asylpaket II. Aus dem von vielen Seiten – so auch vom BDP – scharf kritisierten Gesetzentwurf geht unter anderem hervor, dass insbesondere die Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) nicht zu den „schwerwiegenden Erkrankungen“ gehöre und demnach eine Abschiebung nicht verhindere. Zudem seien psychische Erkrankungen „schwer diagnostizierbare und überprüfbare“. Der Gesetzgeber spricht in diesem Zusammenhang von „vermeintlich gesundheitlichen Gründen“ und stellt damit Flüchtlinge unter Generalverdacht, psychische Leiden in asylrechtlichen Verfahren nur vorzutäuschen. In einer Stellungnahme der Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) bezeichnet diese die deutliche Voreingenommenheit des Gesetzgebers gegen psychische Erkrankungen folglich als „fachlich falsch“. Sie fördere zudem „massiv die Stigmatisierung aller psychisch kranken Menschen in Deutschland“.
Zur Stellungnahme der BPtK: www.bptk.de

Flüchtlinge in psychotherapeutischer und ärztlicher Praxis
Die Bundesweite Arbeitsgemeinschaft der psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer (BAfF) stellt in einer aktuellen Broschüre Informationen dazu zusammen, was bei der Behandlung von traumatisierten Flüchtlingen in der psychotherapeutischen und ärztlichen Praxis zu beachten ist. Die Informationsschrift beantwortet häufig gestellte Fragen, zum Beispiel zum Aufenthaltsstatus und zu Kostenträgern für ärztliche und psychotherapeutische Leistungen sowie auch zur Honorierung von Dolmetschern. Sie richtet sich an Ärzte aller Fachrichtungen, Psychologische Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten, die in ihrer Praxis Flüchtlinge behandeln oder behandeln wollen.
Download der Broschüre: www.baff-zentren.org

KBV unterstützt Praxen bei der Netzarbeit
Intensiver fachlicher Austausch mit Kollegen und gleichzeitig die eigene Selbstständigkeit wahren: Das ist für Niedergelassene in Praxisnetzen möglich. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) unterstützt diese Kooperationsform. Mit ihrer neuen Broschüre „Praxisnetze“ informiert sie Ärzte und Psychotherapeuten über alles Wichtige zum Thema Netzarbeit. Zentrales Thema sind die Anforderungen zur Anerkennung und Förderung von Praxisnetzen sowie rechtliche Rahmenbedingungen. Zudem werden die wichtigsten Schritte auf dem Weg zur Gründung eines Netzes aufgezeigt, die Aufgaben eines Netzmanagers vorgestellt und die unterstützende Wirkung von Qualitätsmanagement in der Netzarbeit erläutert.
Download der Broschüre: www.kbv.de

EBA-Beschluss: Soziotherapie extrabudgetär vergütet
Die Verordnung von Soziotherapie für schwer psychisch kranke Menschen wird ab April 2016 extrabudgetär und zu festen Preisen vergütet. Das hat der Erweiterte Bewertungsausschuss (EBA) am 26. Januar 2016 beschlossen. Er folgte damit im Wesentlichen einem Antrag der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV). Der Beschluss sieht vor, dass die Gebührenordnungspositionen (GOP) 30800, 30810 und 30811 ab dem zweiten Quartal außerhalb der morbiditätsbedingten Gesamtvergütung finanziert werden. Damit ist sichergestellt, dass die Krankenkassen im Fall einer Mengenausweitung alle Leistungen in voller Höhe vergüten.
Lesen Sie mehr: www.kbv.de

Prävalenz sexueller Gewalt
Sexuelle Gewalt kann gravierende negative psychische und körperliche Konsequenzen haben. Eine im Ärzteblatt erschienene Studie zeigt nun anhand einer bevölkerungsrepräsentativen Stichprobe die Häufigkeit erlebter sexueller Gewalterfahrungen und das sexuell aggressive Verhalten, das die Befragten selbst zeigen, auf.
Zur Studie: www.aerzteblatt.de

VPP aktuell 32
Am 15. März 2016 erscheint die nächste Ausgabe von VPP aktuell. Schwerpunkt des neuen Hefts sind „Kriegstraumata in der Psychotherapie“, ihre Behandlung vor Ort und hier in Deutschland. Marcus Rautenberg, Bundesvorsitzender des VPP im BDP, machte sich Anfang Februar in Jordanien selbst ein Bild von den Umständen, unter denen Flüchtlinge dort leben. In seinem Beitrag berichtet er zudem von der Arbeit der Hilfsorganisationen, die vor Ort versuchen, das Leben der Menschen leichter zu machen. Prof. Dr. Dr. Jan Ilhan Kizilhan spricht im Interview über ein Projekt des Staatsministeriums Baden-Württemberg, in dessen Rahmen 1.000 schwer traumatisierte Frauen, die in den Händen der Terrororganisation „Islamischer Staat“ waren, nach Deutschland kamen. Christa Schaffmann sprach mit einer Psychotherapeutin über die Arbeit mit traumatisierten Flüchtlingen, die schwierige Lage hier in Deutschland und darüber, welche Verschlechterungen das Asylpaket II bringt.

AUS DEN LANDESFACHVERBÄNDEN

LFV Bremen
Keine Übersetzer mehr für Psychotherapie bei Flüchtlingen
Die psychotherapeutische Behandlung von Flüchtlingen in Bremen droht an Formalia zu scheitern. Wie die Ärzte Zeitung berichtete, fehlen den Therapeuten seit vergangenem September die Dolmetscher. Die Vermittlung scheitere letztendlich an nichts anderem als „scheinbar unüberwindlichen“ bürokratischen Hürden.
Lesen Sie mehr: www.aerztezeitung.de

LFV Niedersachsen
Bericht zur Mitgliederversammlung

Am 28. November 2016 veranstaltete der VPP-Landesfachverband Niedersachsen in Hannover seine Mitgliederversammlung – in Verbindung mit einer Fortbildung am Nachmittag zum Thema "Yoga und Psychotherapie". Heiner Hellmann fasst die wichtigsten Ereignisse des Tages zusammen.
Lesen Sie mehr: vpp.org/verband/lfv/niedersachsen/160229_bericht_mv.html

LFV Nordrhein-Westfalen
Treffen des AK 51
Am Abend des 9. März 2016 trifft sich ab 20:00 Uhr der „Arbeitskreis niedergelassener Psychotherapeuten im Postleitzahlenbereich 51“ im Restaurant „Zur alten Post“ (Bergisch-Gladbacher Str. 1124) in Köln. Ansprechpartnerin ist Hildegard Belardi.
Kontakt: praxis@belardi.de

LFV Rheinland-Pfalz
Psychologenstammtisch Kaiserslautern
Am 1. März 2016 findet im Weinhaus Stepp (Osterstr. 2a) ab 19:00 Uhr der Psychologenstammtisch Kaiserslautern statt. Ansprechpartnerin ist Dr. Birgit Bach-Erb.
Kontakt: 0631/2031399

PiA

9. PiA-Politik-Treffen
Am 14. März 2016 findet im DGB-Haus (Wilhelm-Leuschner-Saal, Keithstr. 1/3) in Berlin das 9. PiA-Politik-Treffen statt. Die Veranstaltung beginnt um 9:30 Uhr, die Teilnehmer sind jedoch bereits ab 9:00 Uhr zum Kaffeetrinken und Kennenlernen eingeladen. Ende der Veranstaltung ist 17.30 Uhr. Interessenten können sich auf der Seite www.piapolitik.de unter dem Punkt „Teilnehmen“ in ein Anmeldeformular eintragen.
Weitere Informationen: www.piapolitik.de

TERMINE

Kongress „Migration und Rassismus“
Vom 3. bis 6. März 2016 laden die Neue Gesellschaft für Psychologie (NGfP) und der AStA der Freien Universität Berlin zum interdiziplinären Kongress „Migration und Rassismus – Politik der Menschenfeindlichkeit“ nach Berlin in die Rosa-Luxemburg-Stiftung (Franz-Mehring-Platz 1).
Weitere Informationen: www.ngfp.de

MEG Jahrestagung
Vom 3. bis 6. März 2016 lädt die Milton Erickson Gesellschaft für Klinische Hypnose e.V. nach Bad Kissingen zu ihrer Jahrestagung. Thema der Veranstaltung in diesem Jahr: „Erschöpfung – Burnout – Depression: Hypnotherapeutische Wege zu gesunder Balance“.
Weitere Informationen: www.MEG-Tagung.de

Vortrag „Diagnostik und Behandlung von Sucht“
Am 11. März 2016 lädt die Berliner Akademie für Psychotherapie (BAP) ab 19:00 Uhr ins Haus der Psychologie nach Berlin (Am Köllnischen Park 2) zu einem Vortrag zum Thema: „Einführung in die Diagnostik und Behandlung von Sucht“. Referent ist Dr. Roland Voigtel.
Weitere Informationen: www.bap-berlin.de

Vortrag „Das Sexuelle in der Psychotherapie“
Am 22. April 2016 lädt die Berliner Akademie für Psychotherapie (BAP) ab 19:00 Uhr ins Haus der Psychologie nach Berlin (Am Köllnischen Park 2) zu einem Vortrag zum Thema: „Das Sexuelle in der Psychotherapie“. Referentin ist Prof. Dr. Ilka Quindeau.
Weitere Informationen: www.bap-berlin.de

Kongress „Psychotherapeutische Haltung in der Psychosentherapie“
Vom 22. bis 24. April 2016 lädt der Dachverband Deutschsprachiger PsychosenPsychotherapie e.V. (DDPP) nach Berlin in die Räume der Nervenklinik (Charitéplatz 1) zum Kongress „Psychotherapeutische Haltung in der Psychosentherapie“.
Weitere Informationen: www.ddpp.eu

Arbeitstagung zur Flüchtlingsthematik
Am 30. April 2016 veranstaltet die BDP-Fachgruppe „Klinische Psychologie im Allgemeinkrankenhaus“ eine Arbeitstagung zur Flüchtlingsthematik im Haus der Psychologie (Am Köllnischen Park 2) in Berlin.
Weitere Informationen: www.bdp-klinische-psychologie.de

Forum Gesprächspsychotherapie „Zwang“
Am 30. April 2016 findet an der Universität Hamburg (Edmund-Siemers-Allee 1) das „Forum Gesprächspsychotherapie“ der Deutschen Psychologischen Gesellschaft für Gesprächspsychotherapie e. V. (DPGG) und IfP statt. Themenschwerpunkt ist „Die gesprächspsychotherapeutische Behandlung von Zwang“.
Weitere Informationen: www.dpgg.de

SONSTIGES

Anhaltende Trauer als neue Diagnose?
Das Psychologische Institut der Humboldt-Universität Berlin sucht Teilnehmer für ein wissenschaftliches Forschungsprojekt im Zusammenhang mit der Überarbeitung der Internationalen Klassifikation psychischer Störungen (ICD), deren 11. Auflage im Jahr 2018 erscheinen soll. In diesem Rahmen schlug die ICD-11 Arbeitsgruppe für stressbezogene Störungen die Aufnahme der anhaltenden Trauerstörung als eigenständige psychische Störung vor. Ziel der Studie ist es zu erfahren, wie Praktiker im Gesundheits- und psychosozialen Bereich zu einer Aufnahme dieser neuen Diagnose stehen. Die Befragung wird etwa 20 Minuten in Anspruch nehmen. Eine Teilnahme ist bis zum 31. März 2016 möglich.
Zur Online-Umfrage: www.unipark.de

Fragen zu Fachbegriffen? Schauen Sie im Fachglossar im Mitgliedsbereich nach, unter: www.vpp.org/mitglieder/glossar/
Newsletter-Redaktion: Susanne Koch (E-Mail: koch@vpp.org)

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