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VPP-Newsletter August 2016

BERUFSPOLITISCHES 

Systemische Therapie bei Erwachsenen: Vorbericht erschienen
Ob die Systemische Therapie bei Erwachsenen im Vergleich zu anderen Interventionen oder zu keiner Behandlung einen Nutzen oder Schaden haben kann, ist derzeit Gegenstand einer Untersuchung des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Die vorläufigen Ergebnisse liegen nun vor: Demnach zeigen die verfügbaren Studiendaten bei bestimmten Störungen einen Vorteil der Systemischen Therapie. Bis zum 20. September 2016 können interessierte Personen und Institutionen schriftliche Stellungnahmen zu diesem Vorbericht abgeben.
Zum Vorbericht: www.iqwig.de

Terminservicestellen: Erste Zahlen zur Inanspruchnahme
In den ersten sechs Monaten des Jahres 2016 wurden bundesweit hochgerechnet rund 61.000 Termine über Terminservicestellen vermittelt. Dies geht aus einem Artikel des Ärzteblatts hervor. Während die Kassenärztliche Bundesvereinigung in den Zahlen eine Bestätigung dafür sieht, dass das Interesse an den Servicestellen bislang gering ist, deutet der GKV-Spitzenverband die Daten anders: Demnach zeigten die Daten, dass es pro Monat etwa 10.000 dringende Fälle gab, die nur über die Terminservicestellen einen Facharzt aufsuchen konnten.
Lesen Sie mehr: www.aerzteblatt.de

Leitlinie „Suizidalität im Kindes- und Jugendalter“
Suizidalität ist nach Unfällen die häufigste Todesursache im Jugendalter. Entsprechend wichtig sind zügige Erkennung sowie fachgerechte Diagnostik und Intervention. Die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (DGKJP) überarbeitete in Kooperation mit der Philipps-Universität Marburg nun die Leitlinie zu Interventionen bei „Suizidalität im Kindes- und Jugendalter“. Ab sofort ist das aktualisierte Dokument online abrufbar.
Zur Leitlinie: www.awmf.org

Migräne: Leitlinie zu verhaltenstherapeutischen Interventionen
Entspannungsverfahren und verhaltenstherapeutische Interventionen stellen eine gut wirksame Alternative und Ergänzung der medikamentösen Behandlung von Migränepatienten dar. Erstmalig wurde nun eine Leitlinie zu Entspannungsverfahren und verhaltenstherapeutischen Interventionen zur Behandlung der Migräne publiziert. Die Leitlinie wurde von einer Autorengruppe der Deutschen Migräne und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG) erarbeitet und bewertet die aktuelle Studienlage.
Zur Leitlinie: www.dmkg.de

Zahl der Kinder mit ADHS nimmt zu
Der Anteil der Kinder mit Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) ist in Deutschland nach Einschätzung des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) leicht gestiegen. Wurde 2006 noch bei 2,5 Prozent der bei der AOK versicherten Kinder zwischen 3 und 17 Jahren ADHS diagnostiziert, waren es 2014 schon 4,4 Prozent. Damit sei ADHS die häufigste psychische Diagnose im Kindesalter.

Online-Trainer soll Eltern unterstützen
Wie geht man mit kindlichen Wutanfällen um? Wie können Eltern ein Kind mit Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) effektiv unterstützen? Was können sie für sich selbst tun? Antworten auf diese und weitere Fragen gibt nun ein Elterntrainer der AOK, der kostenlos online genutzt werden kann. Anhand von Filmsequenzen zu typischen Situationen aus dem Familienalltag vermittelt das Trainingsprogramm einfache, aber wissenschaftlich fundierte verhaltenstherapeutische Methoden. Entwickelt wurde der Trainer von Psychologen am Universitätsklinikum Köln.
Zum Elterntrainer: www.adhs.aok.de

Online-Hilfe für Spielsüchtige
Die Berliner Universitätsklinik Charité hat eine Online-Plattform entwickelt, die die Suche nach Hilfsangeboten für Spielsüchtige vereinfachen soll. In der Datenbank sind Beratungs- und Behandlungsangebote abrufbar, unter anderem auch die Kontaktdaten von Psychotherapeuten. Das Angebot richtet sich auch an Fachkräfte: Sie sollen die Möglichkeit bekommen, sich stärker untereinander zu vernetzen.
Zur Plattform: www.spielsucht-hilfe-berlin.de

Online-Ambulanz für Internetsüchtige
Die Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der Ruhr-Universität Bochum hat eine Online-Ambulanz für Internetsüchtige gegründet. Sie soll Betroffenen den Zugang zur Behandlung erleichtern, denn viele finden auf herkömmlichen Wegen nicht ins Hilfesystem. In zwei Webcam-basierten Sprechstundenterminen können Betroffene und Angehörige nun mit Experten klären, ob eine Internetsucht vorliegt und wo diese behandelt werden kann. Offiziell startet die Ambulanz am 1. September.

Hilfe bei Suche nach Psychoonkologen
Mit der Website „Psyche hilft Körper“ sollen Krebspatienten und ihre Angehörigen bei der Suche nach einer qualifizierten psychoonkologischen Betreuung unterstützt werden. Die angebotenen Therapiemöglichkeiten umfassen ein breites Spektrum, das von Verfahren der Entspannungs- und Gesprächspsychotherapie über Gestaltungs- und Verhaltenstherapie bis hin zu tiefenpsychologischen Beratungsangeboten reicht. Die Website biete ein Adressverzeichnis mit fast 500 Kontakten von Psychoonkologen in ganz Deutschland.
Zur Website: www.psyche-hilft-koerper.de

Stimmungsverbesserung dank Smartphone-App?
Der Begriff „mHealth“ oder auch „Mobile Health“ bezieht sich auf Maßnahmen der Gesundheitsfürsorge, die mit Hilfe mobiler Geräte, wie etwa Smartphones oder Tablets, unterstützt werden. In Anbetracht fortschreitender technischer Entwicklungen, aber auch des demografischen Wandels gewinnen diese Verfahren immer mehr an Bedeutung – und werden auch für die Forschung interessant. Eine Untersuchung der Universität Basel liefert Hinweise darauf, dass kurze Interventionen auf dem Smartphone einen anhaltenden Effekt auf die Stimmung haben könnten.
Lesen Sie mehr: www.report-psychologie.de

Neuroleptika in der Schwangerschaft
Die Einnahme von Neuroleptika im ersten Schwangerschaftsdrittel ist nicht mit einer erhöhten Rate von Fehlbildungen bei den Kindern assoziiert. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie der Harvard Medical School in Boston (USA). Einzige Ausnahme in der Studie war das Mittel Risperidon, das tatsächlich – wie generell bei Neuroleptika unterstellt – das Risiko für Fehlbildungen erhöhte.
Zur Studie: archpsyc.jamanetwork.com

VPP aktuell 34
Am 16. September 2016 erscheint die nächste Ausgabe von VPP aktuell. Schwerpunkt des neuen Hefts ist die Reform der Psychotherapie-Richtlinie. Die heiß erwarteten und vom G-BA lange hinausgezögerten Neuregelungen können leider nur teilweise überzeugen. Also kein großer Wurf für die Versorgung? Claus Gieseke gibt eine erste Einschätzung. Rechtsanwalt Jan Frederichs sucht in seinem Schwerpunkt-Beitrag nach Antworten auf die Frage: Warum braucht es die neuen – und durchaus umstrittenen – Dokumentationsbögen? Noch eher als die geplanten Änderungen der Psychotherapie-Richtlinie werden die Änderungen der Bedarfsplanungsrichtlinie in Kraft treten. Und diese könnten Erleichterungen im Bereich des Jobsharings mit sich bringen. Jan Frederichs erklärt, wie das funktioniert.

AUS DEN LANDESFACHVERBÄNDEN 

LFV Bayern
KV-Wahl: Unterstützer dringend gesucht
Um die Liste „Honorargerechtigkeit“ zur Wahl zur Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern (Amtsperiode 2017-2022) anmelden zu können, werden noch weitere Unterstützerunterschriften gebraucht. Diese können bis zum 5. September 2016 eingereicht werden.
Lesen Sie mehr: vpp.org/verband/lfv/bayern/160831_kv-wahl.html

Widerspruch gegen Nachvergütungsbescheid
Der VPP-Landesfachverband Bayern weist seine Mitglieder darauf hin: Bis zum 9. September 2016 besteht noch die Möglichkeit, gegen die geringe Nachvergütung Widerspruch zu erheben.

LFV Berlin-Brandenburg
Einladung zum Arbeitskreis Vertragsbehandler
Das nächste Treffen des Arbeitskreises (AK) Vertragsbehandler findet am 7. September 2016 um 20.00 Uhr im Haus der Psychologie (Am Köllnischen Park 2) in Berlin statt. Gemeinsam sollen Neuigkeiten, Fragen und Probleme, die die Praxis als Vertragsbehandler der Kassenärztlichen Vereinigung Berlin betreffen, besprochen werden.
Lesen Sie mehr: vpp.org/verband/lfv/berlin/16/160728_einladung.html

Wahl der Vertreterversammlung der KV Berlin
Vom 2. bis 16. September 2016 findet die Wahl der Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Berlin, 15. Amtsperiode, statt. Die Wahlscheine wurden Mitte Juli 2016 verschickt. Kassenzugelassene Kollegen können ihren Wahlbrief bis zum 16. September 2016 zur KV Berlin schicken oder dort abgeben. Für den VPP Berlin, der gemeinsam mit anderen Verbänden die Liste 8 „Psychotherapie Berlin“ bildet, kandiert an erster Stelle wiederum Eva Maria Schweitzer-Köhn.
Lesen Sie mehr: vpp.org/verband/lfv/berlin/16/160728_wahl.html

Widerspruch Honorarbescheid I/2016
Auf der Internetseite des VPP-Landesfachverbands Berlin/Brandenburg finden interessierte Mitglieder den neuen Musterwiderspruch gegen den Honorarbescheid für das Quartal I/2016.
Zum Widerspruchsmuster: vpp.org/mitglieder/infos/2016/160825_bb_muster.pdf

LFV Hamburg
Mitgliederversammlung am 12. Oktober 2016
Die Mitgliederversammlung des VPP-Landesfachverbandes Hamburg findet in diesem Jahr am Mittwoch, den 12. Oktober 2016, um 19.30 Uhr in der Psychotherapeutischen Praxisgemeinschaft Emilienstraße (Emilienstr. 78, 20259 Hamburg) statt.

KV Hamburg: Wahlergebnis 2016
Zufrieden zeigte sich der Listenführer der „Integrativen Liste Psychotherapie“ und Vorsitzende des VPP-Landesfachverbands Hamburg, Claus Gieseke, mit dem Wahlergebnis in der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg: Die „Integrative Liste“ erreichte 36,7 Prozent der Stimmen – und erhält wieder einen der drei für die Psychologischen Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten reservierten Sitze in der Vertreterversammlung.
Lesen Sie mehr: vpp.org/verband/lfv/hamburg/16/160831_wahlergebnisse.html

Widerspruch Honorarbescheid I/2016
Auf der Internetseite des VPP-Landesfachverbands Hamburg finden interessierte Mitglieder den neuen Musterwiderspruch gegen den Honorarbescheid für das Quartal I/2016.
Zum Widerspruchsmuster: vpp.org/mitglieder/infos/2016/160822_hh_widerspruch.doc

LFV Mitteldeutschland
Wahl 2016 zur Vertreterversammlung der KV Thüringen
Bei der diesjährigen Wahl zur Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Thüringen tritt unter anderem das „Psychotherapeutenbündnis Thüringen“ an. Es steht für angemessene Vergütung, flächendeckende Patientenversorgung,  den Erhalt psychotherapeutischer Sitze, Regelungen mit der KV zu Musterverfahren und Ruhendstellung von Widersprüchen  sowie ein starkes KV-System mit demokratisch gewählten Gremien. Eine Liste der Kandidaten finden  interessierte Leser auf der Internetseite des VPP-Landesfachverbands Mitteldeutschland.
Zur Liste: vpp.org/verband/lfv/mitteldeutschland/160526_kandidaten.pdf

LFV Niedersachsen
Niedersächsischer VPP-LandespsychotherapeutInnentag
Am 3. Dezember 2016 lädt der VPP-Landesfachverband Niedersachsen zum Niedersächsischen LandespsychotherapeutInnentag nach Hannover. Ab 11.00 Uhr wird die jährliche Mitgliederversammlung stattfinden. Bei dieser soll es unter anderem um den Deutschen Psychotherapeutentag (DPT) und die Kammerversammlungen im Jahr 2016 gehen sowie natürlich um weitere wichtige Informationen für Psychotherapeuten in Niedersachsen. Für den Nachmittag ist von 14.00 bis 17.30 Uhr eine Fortbildung für Psychotherapeuten geplant.

PiA

10. PiA-Politik-Treffen
Am 12. September 2016 findet in Berlin das 10. PiA-Politik-Treffen statt. Die kostenlose Veranstaltung startet um 9.30 Uhr. Interessierte sind jedoch schon ab 9.00 Uhr zum Kennenlernen und gemeinsamen Kaffeetrinken eingeladen. Veranstaltungsort ist das DGB-Haus (Wilhelm-Leuschner-Saal) in der Keithstr. 1/3.
Weitere Informationen: piapolitik.de

TERMINE 

Vortrag und Podiumsdiskussion „Versorgungsangebote“
Am 8. September 2016 findet im Haus der Psychologie (Am Köllnischen Park 2) in Berlin ein Vortrag mit Podiumsdiskussion statt. Diskutiert werden „Versorgungsangebote für psychische Störungen“ und die Frage: „Sind die großen regionalen Unterschiede bedarfsgerecht?“ Beginn der Veranstaltung ist 19.00 Uhr.
Weitere Informationen: www.psychologische-hochschule.de

Einführung in EMDR als Methode zur Behandlung der Posttraumatischen Belastungsstörung
Am 23. und 24. September 2016 veranstaltet die Berliner Akademie für Psychotherapie (Am Köllnischen Park 2, Berlin) einen Vortrag bzw. einen Workshop zur „Einführung in EMDR als Methode zur Behandlung der Posttraumatischen Belastungsstörung“.
Weitere Informationen: www.bap-berlin.de

Bericht des Kinderschutzbeauftragten der Psychotherapeutenkammer Berlin
Am 7. Oktober 2016 findet an der Berliner Akademie für Psychotherapie (Am Köllnischen Park 2, Berlin) ein Vortrag des Kinderschutzbeauftragten der Psychotherapeutenkammer Berlin statt. Er berichtet aus seiner Arbeit und gibt weiterführende Informationen zum Thema „Kinderschutz“.
Weitere Informationen: www.bap-berlin.de

Informationsveranstaltung „Honorarungerechtigkeit“
Am 19. Oktober 2016 veranstaltet die BDP-Landesgruppe Bayern ab 19.30 Uhr einen Informationsabend zum Thema „Honorarungerechtigkeit in der Kassenabrechnung“ im Internationalen Begegnungszentrum (IZB) München (Amalienstr. 38). Referent ist Dr. Roland Hartmann.
Weitere Informationen: www.bdp-bayern.de

35. Jahrestagung Rehapsychologie
Vom 28. bis 30. Oktober 2016 findet im Bildungszentrum Erkner (Seestr. 39) in Erkner bei Berlin die 35. Jahrestagung der Fachgruppe Klinische Psychologie in der Rehabilitation statt.
Weitere Informationen: www.bdp-klinische-psychologie.de

Notfallpsychologischer Fachtag
Am 29. Oktober 2016 lädt das Fachteam Notfallpsychologie im BDP zu seinem Notfallpsychologischen Fachtag in das Haus der Psychologie (Am Köllnischen Park 2) nach Berlin. Zwischen 9.00 und 17.00 Uhr dreht sich an diesem Tag alles um die „Notfallpsychologie in der Flüchtlingskrise: Do's & Dont's“.
Weitere Informationen: www.bdp-klinische-psychologie.de

Seminar „Praxisgründung und Niederlassung“
Am 4. und 5. November 2016 veranstaltet die Wirtschaftsdienst GmbH des BDP ein Seminar zum Thema „Praxisgründung und Niederlassung“ in Berlin. In dem zweitägigen Seminar erhalten angehende Psychotherapeuten und solche, die vor der Niederlassung stehen, vielfältige Informationen und praktische Tipps. Viele der anwesenden Experten stehen auch für die Beratung des konkreten Niederlassungsprojektes nach den Seminaren zur Verfügung, so dass auch erste Kontakte geknüpft werden können. Die Teilnehmer erhalten ergänzend auch zusätzliche Vorteilsangebote von Fachbüchern über Erstberatungsschecks bis zum Praxisverwaltungs-Programm.
Weitere Informationen: www.bdp-wirtschaftsdienst.de

 

Fragen zu Fachbegriffen? Schauen Sie im Fachglossar im Mitgliederbereich nach, unter: vpp.org/mitglieder/glossar/
Newsletter-Redaktion: Susanne Koch (E-Mail: koch@vpp.org)

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