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VPP-Newsletter März 2018

BERUFSPOLITISCHES

Verordnungen durch Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten
Seit Juni 2017 dürfen gemäß eines Beschlusses des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) vom 16. März 2017 Krankenhausbehandlungen, Krankenbeförderungen sowie Soziotherapie und Rehabilitation auch von Psychologischen Psychotherapeutinnen und -therapeuten sowie von Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeutinnen und -therapeuten verordnet werden. Die dafür notwendigen Muster sind bei den jeweiligen Kassenärztlichen Vereinigungen zu bekommen, und mit Wirkung zum 1. April 2018 hat nun auch der Bewertungsausschuss die Vergütung für die Verordnung von Rehabilitation und Soziotherapie beschlossen.
Lesen Sie mehr: vpp.org/mitglieder/infos/2018/180319_verordnungen.html

Gegen die Ablehnung der Humanistischen Psychotherapie durch den WBP
Die Arbeitsgemeinschaft Humanistische Psychotherapie (AGHPT) wendet sich mit einer Unterschriftenaktion gegen die Ablehnung der Humanistischen Psychotherapie durch den Wissenschaftlichen Beirat Psychotherapie (WBP). Die Teilnahme an der Aktion ist unter dem folgenden Link möglich: www.aghpt.de

Psychotherapeutische Sprechstunde ab April Pflicht
Ab dem 1. April 2018 erfolgt der Einstieg in die psychotherapeutische Versorgung verpflichtend für alle Patientinnen und Patienten über eine psychotherapeutische Sprechstunde. Damit endet die einjährige Übergangsfrist nach Einführung der Sprechstunde im Rahmen der Strukturreform der ambulanten psychotherapeutischen Versorgung. Ausnahmen gibt es für Patientinnen und Patienten, die aufgrund einer psychischen Erkrankung in einer stationären Krankenhausbehandlung oder rehabilitativen Behandlung waren. Sie können auch ohne vorherige Sprechstunde mit probatorischen Sitzungen oder einer Akutbehandlung anfangen. Dies gilt auch, wenn ein Therapeutinnen- bzw. Therapeutenwechsel während einer laufenden Therapie erfolgt.

Zur Bedarfsplanung in der Psychotherapie
Auf der Website des VPP steht der Fachbeitrag „Wieviel Psychotherapie braucht das Land – Perspektiven in der Bedarfsplanung“ von Prof. Dr. Frank Jacobi von der Psychologischen Hochschule Berlin (PHB) zum Download zur Verfügung. Der Vortrag wurde auf der Fachtagung des VPP zu „Perspektiven psychotherapeutischer Berufspraxis“ am 12. November 2017 im Haus der Psychologie in Berlin aufgezeichnet. Weitere Beiträge dieser Veranstaltung finden interessierte Leserinnen und Leser im Mitgliederbereich der Website.
Zum Fachbeitrag: vpp.org/meldungen/18/180309_bedarfsplanung.html

Biochemischer Fingerabdruck weist auf belastende Erfahrungen hin
Missbrauch, Misshandlung und Vernachlässigung in der Kindheit hinterlassen Spuren bis ins Erwachsenenalter. Dadurch steigt nicht nur das Risiko der Betroffenen für psychische Erkrankungen, sondern auch die Wahrscheinlichkeit, körperlich zu erkranken. Ulmer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler konnten nun spezifische Stoffwechselprodukte im Blut identifizieren, die wie ein biochemischer Fingerabdruck auf belastende Kindheitserfahrungen hinweisen.
Lesen Sie mehr: www.nature.com

Daten zu Gesundheit und Gesundheitsverhalten von Heranwachsenden
Wie viele Jugendliche rauchen, und wie viele von ihnen tun dies auch noch als junge Erwachsene? Wie viele übergewichtige Kinder sind auch nach mehr als zehn Jahren noch übergewichtig? Wie haben sich psychische Auffälligkeiten bei Kindern und Jugendlichen im Lebensverlauf entwickelt? Die neuen Ergebnisse der Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen (KiGGS) geben erstmals Antworten aus der Untersuchung und Befragung von Teilnehmenden, die bereits an der ersten, 2006 beendeten, Studie teilgenommen haben.
Zu den Ergebnissen (allgemein): www.rki.de
Zu den Ergebnissen (psychische Auffälligkeiten): www.rki.de

Neue Praxisinformation „Medizinische Rehabilitation“
Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten können nun erstmals bei Patientinnen und Patienten, die aufgrund ihrer psychischen Erkrankung in ihrer Teilhabe am gesellschaftlichen Leben eingeschränkt sind oder bei denen eine solche Beeinträchtigung droht, Rehabilitation verordnen, wenn sie von der Krankenkasse bezahlt wird. Die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) informiert in einer neuen Broschüre darüber, unter welchen Voraussetzungen und bei welchen Patientinnen und Patienten eine medizinische Rehabilitation verordnet werden kann und veranschaulicht Schritt für Schritt und anhand von Fallbeispielen, wie das Verordnungsformular auszufüllen ist.
Zur Praxisinformation: www.bptk.de

Neue Broschüre „Wege zur Psychotherapie“
Die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) hat ihre Patientinnen- und Patientenbroschüre „Wege zur Psychotherapie“ grundlegend überarbeitet. Die Broschüre berücksichtigt nun auch die Veränderungen und neuen Leistungen, die mit der Strukturreform der Psychotherapie-Richtlinie eingeführt wurden. Sie wendet sich in erster Linie an Menschen, die noch nicht bei einer Psychotherapeutin oder einem Psychotherapeuten waren. Aber auch Personen, die bereits psychotherapeutisch behandelt wurden, können sich hier noch einmal über die aktuellen psychotherapeutischen Angebote und Hilfen informieren.
Zur Broschüre: www.bptk.de

Kurzfilm zu psychischen Symptomen nach Flucht
„Flucht und Migration“ heißt ein Kurzfilm des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie (MPI), der mit Hilfe von Bildern zeigt, dass Schlafstörungen, Grübeln oder auch körperliche Beschwerden wie Kopfschmerzen oder Atemnot eine nachvollziehbare Reaktion auf das Erlebte, aber auch Symptome einer psychischen Erkrankung sein können. Der zwei Minuten lange Film liegt in sieben Sprachen vor: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Arabisch, Dari und Kurdisch (Kurmandschi). In Vorbereitung sind Pashto, Tigrinya und Somali.
Zum Film: bit.ly/2FDTj14

Internationales EU-Projekt zu „peer support“
Viele Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen wie Depressionen oder Psychosen erhalten keine oder nur eine unzureichende Behandlung. Besonders eklatant ist diese Versorgungslücke in Ländern mit geringem bis mittlerem Einkommen, sogenannten Entwicklungsländern. Das bald startende Verbundprojekt „UPSIDES“ will in sieben Ländern, darunter Uganda, Indien und Sierra Leone, ein Hilfsangebot etablieren, das mithilfe von „peer support“ die Betreuung psychisch kranker Menschen verbessert.
Website des Projekts: www.upsides.org

Suchtprävention durch Stärkung der Persönlichkeit
Psychologinnen und Psychologen der Universität Jena starten ein bundesweites Projekt zum suchtpräventiven „IPSY“-Schulprogramm. Das ressourcenorientierte Programm legt seinen Fokus vor allem auf die eigentlichen Ursachen des Drogenkonsums im Jugendalter. Während der Durchführung im Klassenkontext können Lehrkräfte die Persönlichkeit und Kompetenzen ihrer Schülerinnen und Schüler stärken und diese somit weniger empfänglich für Alkohol und Drogen machen.
Lesen Sie mehr: www.ipsy.uni-jena.de

VPP aktuell 40: Systemische und Humanistische Psychotherapie
Am 15. März 2018 erschien die neue Ausgabe von „VPP aktuell“. Im Schwerpunkt des Hefts geht es um die Frage der Verfahrensvielfalt in der Psychotherapie: Klaus G. Deissler und Ahmet Kaya erläutern in ihrem Artikel den Wert der Systemischen Therapie und geben Hinweise für eine praxisgerechte psychotherapeutische Wissenschaft. Fredi Lang kommentiert in seinem Beitrag das Gutachten des Wissenschaftlichen Beirats Psychotherapie, demzufolge die Humanistische Psychotherapie nicht als wissenschaftlich anerkannt gelten könne. Zudem geht es im Heft unter anderem um erste Ergebnisse der Mitgliederbefragung, aktuelle Empfehlungen zur Spiritualität und Religiosität in der Psychotherapie sowie die Sozialversicherungspflicht der praktischen Tätigkeit von Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten in Ausbildung.

AUS DEN REGIONEN

LFV Berlin-Brandenburg
Exkursion zur Ausstellung „totgeschwiegen“
Am 20. April 2018 lädt die BDP-Landesgruppe Berlin-Brandenburg von 15 bis 17.30 Uhr zu einer Exkursion zur Ausstellung „totgeschwiegen“ in die ehemalige Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik in Berlin. Thema der Ausstellung und der Führung ist die Geschichte der Wittenauer Heilstätten – mit Schwerpunkt auf den Jahren 1933 bis 1945.
Weitere Informationen: www.bdp-bb.de

LFV Mitteldeutschland
Veranstaltung „Richtlinienreform“
Am 27. April 2018 lädt die BDP-Landesgruppe Mitteldeutschland gemeinsam mit dem VPP an die Universität Leipzig zu einer Veranstaltung zum Thema „Ein Jahr Richtlinienreform: Und was bedeutet das für unsere Praxis?“ Für die von 16 bis 18 Uhr geplante Fortbildung können vorab Fragen zur Richtlinie an die Geschäftsstelle der Landesgruppe Mitteldeutschland gerichtet werden (E-Mail: geschaeftsstelle@bdp-mitteldeutschland.de; Betreff „Fragen Richtlinie“). Nach ihrem Auftaktvortrag wird die Referentin Inge Neiser diese aufgreifen. Ab etwa 18 Uhr wird es für die Teilnehmenden dann beim gemeinsamen Abendessen (Büffet) die Möglichkeit geben, sich weiter auszutauschen.
Weitere Informationen: www.bdp-mitteldeutschland.de

Netzwerk zur Suizidprävention in Thüringen
Unter Federführung des Universitätsklinikums Jena startete im März 2018 das „Netzwerk zur Suizidprävention in Thüringen“ (NeST). Das Projekt hat unter anderem zum Ziel, durch eine engere Vernetzung derer, die Suizidgefährdete in Thüringen betreuen und behandeln, niedrigschwellige psychiatrische Angebote für Betroffene und Angehörige entstehen zu lassen. Zudem soll für Menschen nach einem Suizidversuch ein spezifisches Psychotherapieprogramm entwickelt werden.
Lesen Sie mehr: www.uni-jena.de

LFV Niedersachsen
Petition gegen Telematik in der Psychotherapie
Unter dem Titel „Keine gläsernen Patienten – keine Telematik in der Psychotherapie“ wendet sich eine Petition gegen Telematik in der Psychotherapie. Der Vorstand des VPP-Landesfachverbands Niedersachsen lädt alle Verbandsmitglieder ein, sich an der Petition zu beteiligen. Zudem wurde im Rahmen der Mitgliederversammlung des VPP-Landesfachverbands Niedersachsen am 10. März 2018 eine Resolution beschlossen, die Petition zu verbreiten und nach Kräften zu unterstützen.
Zur Petition: secure.avaaz.org

VPP-LandespsychotherapeutInnentag (LPtT) Niedersachsen
Am 10. März 2018 fand in Hannover auf dem LPtT die Mitgliederversammlung (MV) des VPP-Landesfachverbands Niedersachsen statt. Marianne Sterl aus Celle wurde zur Mitarbeit in den Vorstand des Landesfachverbands berufen. Des Weiteren wurde während der MV unter anderem das Thema „Telematik“ aufgegriffen und eine Resolution beschlossen, die Petition „Keine gläsernen Patienten – keine Telematik in der Psychotherapie“ zu unterstützen (siehe oben). Am Nachmittag nach der MV fand ein Workshop zur Behandlung chronischer Schmerzen mit Hilfe verhaltenstherapeutischer Hypnose unter der Leitung von Dr. Stefan Jacobs von der Universität Göttingen statt. Einen ausführlichen Bericht über den LPtT finden interessierte Leserinnen und Leser in der Juni-Ausgabe des „report psychologie“.

TERMINE

Lindauer Psychotherapiewochen
Bei den 68. Lindauer Psychotherapiewochen vom 15. bis 27. April 2018 geht es in diesem Jahr in der ersten Woche um „Erwartung und Zuversicht“, in der zweiten Woche um „Heimat im 21. Jahrhundert“.
Weitere Informationen: www.lptw.de

Treffen des Arbeitskreises Religionspsychologie, Spiritualität und Psychomarkt
Am 19. April 2018 trifft sich in der Beratungs- und Informationsstelle Sekten-Info NRW in Essen (Rottstr. 24, 45127 Essen) der BDP-Arbeitskreis Religionspsychologie, Spiritualität und Psychomarkt. Thema des Treffens: „Nahtoderfahrungen – Wissen? Glauben? Thema für Beratung und Therapie?“ Referent ist Dr. Joachim Nicolay.

Curriculum Resilienz-Training TRUST-RT
Im Curriculum, das am 19. April 2018 startet, lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Möglichkeiten kennen, wie sie die Fähigkeit zur Resilienz als wesentlichen Faktor für psychische Gesundheit bei ihren Klientinnen und Klienten und auch sich selbst trainieren und entwickeln können. Im Basismodul werden die grundlegenden Konzepte zur Stärkung der psychischen Widerstandskraft praxisnah vermittelt.
Weitere Informationen: www.psychologenakademie.de

Kindertherapietage
Am 21. und 22. April 2018 finden die 70. Kindertherapietage an der Universität Bremen statt.
Weitere Informationen: www.zkpr.uni-bremen.de

MBT bei Borderline-Persönlichkeitsstörung
Am 4. und 5. Mai 2018 bietet die Berliner Akademie für Psychotherapie (BAP) einen Workshop bzw. Vortrag zum Thema „Mentalisierungsbasierte Therapie (MBT) bei Borderline-Persönlichkeitsstörung“ an.
Weitere Informationen: www.bap-berlin.de

Delegiertenkonferenz des BDP
Am 5. und 6. Mai 2018 lädt der BDP seine Delegierten nach Nürnberg zur Frühjahrs-Delegiertenkonferenz.
Weitere Informationen: www.bdp-verband.de

Woche der Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie
Vom 6. bis 11. Mai 2018 findet auf der Nordseeinsel Langeoog die 16. Woche der Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie statt. Thema diesmal: Kindheit zwischen Krieg und Frieden.
Weitere Informationen: www.aekn.de

Psychotherapiewoche
Vom 7. bis 12. Mai 2018 findet auf der Nordseeinsel Langeoog die 7. Psychotherapiewoche statt. Sie dreht sich um das Thema: Trotz aller Krisen – gegenwärtig bleiben.
Weitere Informationen: www.aekn.de

4th International Conference on Depression, Anxiety, Stress Management
Am 10. und 11. Mai 2018 findet in Frankfurt am Main die 4th International Conference on Depression, Anxiety, Stress Management statt.
Weitere Informationen: stressmanagement.global-summit.com

Psychodynamische Tage
„Identität und Wandel“ ist das Thema der Psychodynamischen Tage vom 21. bis 25. Mai 2018 auf Langeoog.
Weitere Informationen: www.pdt-langeoog.de

Sexualtherapeutische Basiskompetenzen
Das Curriculum „Sexualtherapeutische Basiskompetenzen“ vermittelt ein grundlegendes störungsübergreifendes Vorgehen und geht auf spezifische Interventionstechniken für die einzelnen sexuellen Funktionsstörungen von Mann und Frau ein. Im Rahmen von drei Modulen werden insbesondere diagnostische Kompetenzen zum Erkennen sexueller Probleme, Vermittlungs- und Überweisungskompetenz sowie eine sichere Gesprächsführung bei sexuellen Problemen praxisnah vermittelt. Start ist der 25. Mai 2018.
Weitere Informationen: www.psychologenakademie.de

Pathogene Selbstwertkonzepte
Am 25. und 26. Mai 2018 bietet die Berliner Akademie für Psychotherapie (BAP) einen Workshop bzw. Vortrag zum Thema „Pathogene Selbstwertkonzepte“ an.
Weitere Informationen: www.bap-berlin.de

Kongress der Akademie Heiligenfeld
Vom 7. bis 10. Juni 2018 lädt die Akademie Heiligenfeld nach Bad Kissingen zu ihrem Kongress. Thema in diesem Jahr: KAIROS – Den Wandel gestalten.
Weitere Informationen: www.kongress-heiligenfeld.de

Verursacherbezogene Prävention sexueller Traumatisierung von Kindern
Am 8. und 9. Juni 2018 bietet die Berliner Akademie für Psychotherapie (BAP) einen Workshop bzw. Vortrag zum Thema „Verursacherbezogene Prävention sexueller Traumatisierung von Kindern“ an.
Weitere Informationen: www.bap-berlin.de

Fragen zu Fachbegriffen? Schauen Sie im Fachglossar im Mitgliederbereich nach, unter: vpp.org/mitglieder/glossar/
Newsletter-Redaktion: Susanne Koch (E-Mail: koch@vpp.org)

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