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VPP im BDP in den Kammern

Zur Erläuterung - Wir in der Kammer

In der Psychotherapeutenkammer sind alle approbierten Psychologischen PsychotherapeutInnen und Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutInnen Pflichtmitglieder, unabhängig davon, ob sie niedergelassen, angestellt oder überhaupt noch psychotherapeutisch arbeiten. Es sind überwiegend Diplom- PsychologInnen. Daneben werden langfristig nur noch Pädagoginnen und Sozialpädagoginnen, die als Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutInnen approbiert wurden/ werden, in der Kammer sein. Der Zugang zur Ausbildung zur Psychologischen PsychotherapeutIn ist an das Diplom in Psychologie gebunden. Der Kammer obliegt die Überprüfung der Ausübung des Berufes, der Erlass einer Berufsordnung, Weiterbildungsordnung und Anerkennung von Abschlüssen. Sie unterliegt zwar der Aufsicht der Landesbehörden, jedoch hat der Staat seine hoheitlichen Aufgaben an sie übertragen. So werden die Berufsordnungen der Verbände - auch die des BDP - durch die kammerrechtlichen Berufsordnungen überlagert.

Der VPP ist die "Partei" der Psychologischen PsychotherapeutInnen in der Kammerversammlung. Je größer diese "Partei" ist, umso größer ist der Einfluss der Psychologie in der inhaltlichen Arbeit der Kammerausschüsse (Weiterbildung, Berufsrecht, Berufsausübung usw.).

So setzt sich der VPP beispielsweise für die Anerkennung aller wissenschaftlich begründeten Verfahren ein. Das sind die humanistischen Verfahren z. B. Gesprächspsychotherapie, Gestaltpsychotherapie, Familienpsychotherapie, Psychodrama, Körperpsychotherapie. Diese neuen Verfahren und methodenübergreifende Ansätze sollen in den Weiterbildungskatalog der Kammern aufgenommen werden. Der VPP ist der einzige Verband der dieses Ziel vertritt.

Der psychische Gegenstand, psychische Wirkungseinheiten sollen Psychotherapie entwickeln und bestimmen, nicht ausschließlich Symptome und deren Beseitigung. Psychische Wirkeinheiten sollen Dauer, Ablauf, Kontrolle und Vorgehen der Therapien bestimmen, nicht mehr oder weniger willkürliche Stundenkontingente und Indikationsstellungen und -zuordnungen zur Symptombeseitigung. Dies ist in Diskussion mit den Fachverbänden, die eine jeweils auf ihr Verfahren beschränkte Sicht von Psychotherapie haben, zu erarbeiten und als Ausbildungs-, Weiterbildungs- und Berufsausübungsvorschriften zu entwickeln.

Anders als etwa die Handwerkskammern sind die Psychotherapeutenkammern nicht für die Ausbildung "zuständig". Als berufsrechtliche Vertretung müssen sie dennoch Einfluss auf die Grundlagen und die Ausrichtung der Ausbildung nehmen.

U.a. wegen der bundeseinheitlichen Geltung der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung ist die berufspolitische Arbeit in der künftigen Bundespsychotherapeutenkammer, dem Zusammenschluss aller Länderkammern, besonders wichtig.

Der VPP stärkt psychologisches Denken in den Kammern und tritt für eine interessengerechte Politik ein gegenüber Behörden, Krankenhausverwaltungen, Landschaftsverbänden, Krankenkassen, Kassenärztlichen Vereinigungen usw.. Dadurch werden auch für Psychologische PsychotherapeutInnen die Voraussetzungen geschaffen, Verhandlungspositionen für Politik, Behörden, Gewerkschaften, Kassen und KVen zu benennen, um die Stellung der PsychotherapeutInnen im Gesundheitswesen zu verbessern. Änderungen der bisher ärztlich dominierten Hierarchien in Krankenhäusern und die Entwicklung von Vergütungsmodellen außerhalb der KVen sind Beispiele für anstehende Aufgaben.

Damit die Psychologische Psychotherapie in den Psychotherapeutenkammern und dem Gesundheitswesen eine starke Vertretung hat und in der Weiterentwicklung nicht behindert wird, brauchen die Psychologischen PsychotherapeutInnen einen starken VPP im BDP. Es genügt nicht, kompetente VertreterInnen in die Kammerversammlungen zu wählen. Denn deren Arbeit muss berufspolitisch begleitet und durch VPP-Mitgliedschaft unterstützt werden. Am besten durch Mitarbeit in den Gremien des VPP.

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