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LFV Niedersachsen

31. Deutscher Psychotherapeutentag

Am 18. November 2017 fand in Berlin der 31. Deutsche Psychotherapeutentag (DPT) statt. Im Folgenden werden die wichtigsten Ergebnisse in Kürze zusammengefasst.

Reform des Psychotherapeutengesetzes (PschThG)

Der jetzige Stand der Ausbildungsreform wurde vom Vorstand der Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) dargestellt und eine Resolution verabschiedet, in der gefordert wird, die Reform der Psychotherapieausbildung zügig fortzusetzen, bundeseinheitliche Qualifikationsstandards auf Masterniveau für den Berufszugang zu gewährleisten sowie Qualifizierungsanforderungen und ‐strukturen zu schaffen, die den heutigen und künftigen Anforderungen in der ambulanten, stationären psychotherapeutischen Versorgung und in institutionellen Bereichen Sorge tragen. Auch müsse eine spätere angemessene Bezahlung der Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten in Weiterbildung (PiW) gewährleistet sein. In der Versammlung wurde ferner angemahnt, dass die psychologischen Grundlagenfächer nicht zu kurz kommen dürfen.

Terminservicestellen (TSS)

Eine andere Resolution des DPT soll deutlich machen, dass Terminservicestellen (TSS) keine Lösung für eine unzureichende Bedarfsplanung sind. Damit würde den hilfesuchenden Patienten keine Lösung angeboten, da die notwendigen Therapieplätze nicht in ausreichendem Maß vorhanden seien.

Sprach‐ und Kulturmittler

Eine weitere Resolution wendet sich den fremdsprachigen Patientinnen und Patienten zu. Qualifizierte Sprach‐ und Kulturmittler sollten bei der Versorgung fremdsprachiger Patienten eingesetzt werden, um für diese einen ungehinderten Zugang zum Gesundheitssystem zu schaffen und eine qualitativ hochwertige Psychotherapie zu ermöglichen.

Jahresabschluss 2016

Auch wurde auf dem DPT der Jahresabschluss 2016 dargestellt und der Vorstand entlastet. Der Haushalt 2018 wurde verabschiedet (die Zahlen sind laut Unterlagen vertraulich). Bedeutsam ist auch, dass die Mitglieder der BPtK – sowohl bei den Psychologischen Psychotherapeutinnen und -therapeuten als auch bei den Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutinnen und -therapeuten – jährlich gestiegen sind. Zum 15. September 2017 betrugen sie 49.821. Darunter sind nicht approbierte Mitglieder in der Anzahl von 2.952 und Mehrfachmitglieder mit 1.719 verzeichnet.

Heiner Hellmann
Vorsitzender des VPP-Landesfachverbands Niedersachsen
DPT-Delegierter der PKN Niedersachen

30.11.2017

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