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BDP/VPP-Mitglieder: Schon gewählt?

VPP - erste Wahl für Psychotherapeuten im BDP

Über 6000 BDP Mitglieder haben sich bereits für eine Primärsektion entschieden – ca. 40% davon trafen ihre Wahl für den VPP. Für diesen Vertrauensbeweis bedanken wir uns ganz herzlich und verstehen ihn als Auftrag der PsychotherapeutInnen im BDP auch in Zukunft die Interessen unseres neuen Berufsstandes auf der Basis unserer Grundidentität als PsychologInnen und im Zusammenwirken mit der gesamten Psychologenschaft zu formulieren und in der gesundheitspolitische Diskussion zu vertreten. Nach der seit dem 1.7.03 gültigen neuen BDP – Satzung sind alle BDP Mitglieder aufgerufen, sich für eine Primärsektion zu entscheiden, die ihrem fachlichen Tätigkeitsschwerpunkt entspricht.

Mehr als die Hälfte der BDP Mitglieder hat diese Wahl bisher leider noch nicht vollzogen. Mit der Entscheidung für eine Primärsektion bestimmen Sie als Mitglied über das politische Gewicht der Sektionen sowohl innerhalb des BDP, als auch in der Außenwirkung und damit über die berufspolitischen Schwerpunkte der Arbeit des Gesamtverbandes. Konkret bedeutet das: welche finanziellen und personellen Ressourcen des Gesamtverbandes fließen in welche Arbeits- und Interessenschwerpunkte, in welchen Bereichen setzt der BDP seine berufspolitischen Schwerpunkte.

Der VPP kann ihre Interessen als Psychologische(r) Psychotherapeut(in) nur in dem Maße vertreten, wie Sie ihm durch Ihre Sektionswahl Gewicht, Stimme und die finanziellen und personellen Möglichkeiten dazu geben. Die innerverbandlichen Weichen werden auf der nächsten Delegiertenkonferenz (15/16.11.03) gestellt, jede(r) approbierte Kollege(in), der/die sich jetzt für den VPP als Primärsektion entscheidet, hilft mit, den Einfluss des VPP - und damit auch des BDP insgesamt - auf die Entscheidungen im Feld der Gesundheitspolitik zu stärken.

Gerade in der aktuellen gesundheitspolitischen Diskussion, die von grundlegenden Sparzwängen und kompensierenden Strukturveränderungen geprägt ist, hat der VPP – gemeinsam mit dem BDP - wichtige Aufgabe zu erfüllen. Um nur eine zu nennen: Die Abwehr der Tendenzen, traditionelle Aufgabenbereiche der Klinischen Psychologie z.B. im Rahmen der DMPs umzudefinieren in approbationspflichtige Leistungen, für die dann auch noch verpflichtende Weiterbildungen vorgesehen werden sollen. Hier scheinen einige Psychotherapeutenverbände in ihrem Furor, möglichst jede psychologische Leistung die irgendwie mit dem Bereich Gesundheit/ Krankheit zu tun, zur „Psychotherapie“ zu erklären, aus dem Blick zu verlieren, dass sie damit einerseits psychologischen KollegInnen ohne Approbation die Arbeitsmöglichkeiten entziehen, zum anderen aber das Psychologie – Diplom in einer Weise entwerten, die mittelfristig dazu führen wird, das auch die Approbation an Wert verliert und letztlich nur noch spezialisierende Fortbildungen oder sogar Weiterbildungen nach der Approbation noch zur Abrechnung von Leistungen im Rahmen der GKV berechtigen. Dies mag für notleidende Ausbildungsinstitute eine erfreuliche Perspektive sein, aber sicher nicht für uns niedergelassene PsychotherapeutInnen.

Ebenso wichtig erscheint es, im Rahmen der berechtigten Forderungen nach Qualitätssicherung und Evidenzbasierung darauf zu achten, dass durch die Definition der Forschungsinstrumente nicht bereits die Ergebnisse zu Gunsten bestimmter Verfahren präjudiziert werden.

Wenn Sie die Verbandsnachrichten aufmerksam in der letzten Zeit verfolgt haben, so ist Ihnen sicher aufgefallen, daß im letzten Halbjahr, in dem der VPP die rotierende Sitzungsleitung des GK II innehatte, er zusammen mit den anderen GK II-Verbänden im Rahmen der Gsundheitsystenmdiskussion in Gesprächen mit Politikern, der KBV und den Kassen im Sinne einer angemessenen Vertretung der PP's sehr aktiv war.

Zum 10 jährigen Bestehen des VPP, dass im Rahmen des Deutschen Psychologentages am Donnerstag den 2.10.03 auf dem Empfang der Stadt Bonn gefeiert werden soll – wozu wir Sie herzlich einladen -, werden wir eine Sonderausgabe von VPP aktuell vorlegen, in der die Grundsatzpositionen des VPP differenziert dargestellt und begründet werden.

Wir würden uns auch sehr freuen, Sie im Rahmen des Deutschen Psychologentages zum Forum Psychotherapie am Sonntag, 5.10.03 von 9-12.30 Uhr begrüßen zu dürfen.

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