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Fragen und Antworten zur Praxisgebühr

Da viele telefonische Nachfragen zur Praxisgebühr von unseren Mitgliedern an uns herangetragen werden, werden wir an dieser Stelle in Zukunft Antworten auf für uns Psychologische PsychotherapeutInnen (PP) und Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutInnen (KJP) wichtige Fragen – jeweils in Absprache mit der KBV - veröffentlichen. Dabei weisen wir darauf hin, dass die KBV ihre bisher 52 Fallbeispiele zur Praxisgebühr auf ihrer Homepage: www.kbv.de Mitte der Woche mit Beispielen um spezielle Fragen für uns PP erweitern wird.

1. Frage: Erstkontakt: PatientIn kommt zum PP, wie ist es mit der Praxisgebühr?
Ohne Überweisung ist in jedem Quartal vom psychologischen Psychotherapeuten eine Zuzahlung von 10 € zuzahlen zu erheben. Eine Überweisung aus demselben Quartal an den psychologischen Psychotherapeut von einem Arzt, befreit von der erneuten Zuzahlung beim psychologischen Psychotherapeuten.

2. Frage: Aufsuchen eines weiteren Arztes ohne Zuzahlung?
Hat ein Patient bei einem psychologischen Psychotherapeuten bezahlt, ersetzt im gleichen Kalendervierteljahr die Quittung die Überweisung an einen weiteren Arzt zur Behandlung z. B. der Grippe. Die Zuzahlung ist nicht erneut zu leisten.

3. Frage: Vorgespräche bei 2 PsychotherapeutInnen: Ein Patient macht z. B. ein Vorgespräch mit einem TP-Psychotherapeuten. Er muss weiter verwiesen werden an einen VT-Psychotherapeuten, da diese Methode geeigneter für die Störung scheint.
Hier ersetzt die Quittung die Überweisung gemäß § 18 Abs. 6 BMV-Ä analog EKV. Auch bei einer ggf. in Folge stattfindenden in Anspruchnahme eines Hausarztes durch den Patienten ersetzt die Quittung die Überweisung.
Im Text des Bundesmantelvertrages heißt es "In diesen Fällen hat der in Folge in Anspruch genommene Vertragsarzt die Quittung mit dem Vertragsarztstempel zu versehen". Der zweite Psychologe entwertet nicht die Quittung. Erst der ggf. in Folge in Anspruch genommene Arzt entwertet die Quittung.
Das ändert nichts daran, dass in dem Beispiel nur einmal von dem Patienten die Zuzahlung zu leisten ist. Aus den beiden Vertragsarztstempeln ist für den Hausarzt zu erkennen, dass der Patient bisher von Psychologen behandelt wurde und dort die Zuzahlung geleistet hat.

4. Frage: Konsil während der probatorischen Sitzung zuzahlungsfrei?
Überweisungen von psychologischen Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten im Rahmen der Psychotherapie-Richtlinien sind – wie bisher- möglich (§ 24 Abs. 11 BMV-Ä bzw. § 27 Abs. 11 EKV Abs. 10), und damit von der Zuzahlung befreit, sofern dass Konsil im dem Kalendervierteljahr durchgeführt wird, in dem die Überweisung ausgestellt wurde.

Helga Schäfer

17.12.2003

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