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1. KV Schleswig-Holstein zahlt Abschlagzahlungen für das 2. Quartal 2004

In einer Mitteilung vom 14.10. 2004 teilt die KV-Schleswig-Holstein den PsychotherapeutInnen mit:

"eine endgültige Endscheidung des Bewertungsausschusses zur Vergütung antrags- und genehmigungspflichtiger psychotherapeutischer Leistungen wird vorraussichtlich erst nach dem 19.Oktober 2004 getroffen. Um mit diesen Verzögerungen ein Ende zu machen, zahlt die Kassenärztliche Vereinigung Schleswig-Holstein Ihnen trotz gegenteiliger Empfehlung der kassenärztlichen Bundesvereinigung für das Quartal II/2004 eine gesonderte Abschlagzahlung in Höhe von .....
Wir gehen davon aus, dass die Krankenkassen auf der Grundlage der Schiedsamtendscheidung aus dem Jahre 2000 zum Artikel 11 Absatz 2 des Psychotherapeutengesetzes ihrer Nachschußpflicht nachkommen werden, sodaß wir nach Vorlage der endgültigen Endscheidung des Bewertungsausschusses mit der Nachberechnung für die Zeit ab dem ersten Quartal 2000 beginnen können."

Erst einmal ist diese Mitteilung als positiv zu begrüßen, aber warum nur für ein Quartal Abschlagzahlungen erfolgen, ist für viele Deutungen offen. Bei einer Nachzahlungspflicht der KVen für 18 Quartale ist es schon ungewöhnlich nur für ein Quartal Abschlagzahlungen zu leisten.

Aber in Schleswig-Holstein liegt der Punktwert für nicht-genehmigungspflichtige Leistungen jetzt sowohl bei den Primär- als auch den Ersatzkassen bei 0,5. D.h. die PsychotherapeutInnen erhalten 0,725 Cent egal bei welcher Kasse die PatientInnen versichert sind. Bisher lag der Punktwert bei den Ersatzkassen immer etwas höher, wobei im Quartal 1/2004 auch nur bei 0,8787.

Sollten - wegen dieser geringen Punktwerte - mit einer Abschlagzahlung die PsychotherapeutInnen ruhig gestellt werden? Warten wir ab, wie andere KVen mit diesen Abschlagzahlungen entgegen dem Votum der KBV umgehen.

Helga Schäfer

17.10.2004

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