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2005 im Zeichen von EBM und Kammerwahlen

Zum Jahreswechsel

Ein besonders für die KV-zugelassenen PsychotherapeutInnen sehr bewegtes Jahr ist vergangen. Nun steht ein neues Jahr bevor, welches geprägt sein wird durch den Beginn der zweiten Kammerwahlen.

Das berufspolitische Jahr 2004 war bestimmt durch die Umsetzung des Gesundheitsmodernisierungsgesetzes (GMG) in punkto Umstrukturierung der KVen, Einführung der Praxisgebühr und Pflicht zur fachlichen Fortbildung. Des Weiteren wurde endlich vom Bewertungssauschuss der neue Beschluss zur rechtskonformen Umsetzung des BSG-Urteils gefasst. Die Nachzahlungen sind - wie in Hamburg - schon beschieden, oder es wurden - wie in Niedersachsen und Baden-Württemberg - bereits Teilzahlungen geleistet. Wir wünschen den KollegInnen in den anderen Ländern, dass auch hier nach 18 Quartalen des Wartens bald eine Klärung kommt. Dieser neue Beschluss des Bewertungsausschusses bestimmt auch für die Zukunft unser Honorar - zumindest für die genehmigungspflichtigen Leistungen. Deshalb ist es wichtig, in den einzelnen KVen die Rechenwege, insbesondere die Abzugsbeträge bei der Vergleichsgruppe, genau anzuschauen.

Die KV-Wahlen sind abgeschlossen. Der VPP konnte fünf Sitze erringen und ist in sieben Ländern auf gemeinsamen Listen mit DPT/Vereinigung oder einem der beiden Verbände angetreten. Nachdem die Stimmen eingesammelt waren, haben nun diese Verbände beschlossen, den VPP von allen KBV-Ämtern auszuschließen. Dies erscheint uns ein großer Rückschritt, da besonders in den letzten Jahren das gemeinsame Auftreten aller Verbände im GKII - wo ich selbst mich sehr engagiert habe - von Politikern und Ministerien eindeutig gewürdigt wurde und unser Ansehen gefördert hat.

In 2005 wird einmal die Einführung des neuen EBM wichtig sein, der uns für die genehmigungspflichtigen Leistungen Sicherheit gibt. Ungeklärt sind aber für uns PsychotherapeutInnen mit geringen Fallzahlen bisher die Regelleistungsvolumina für nichtgenehmigungspflichtige Leistungen (z. B. probatorische Sitzungen, Berichte, neue Abrechnungsziffern), die sich an den Fallzahlen orientieren.

Daneben sind im gerade begonnenen Jahr die Kammerwahlen, z. B. im Februar in Niedersachsen, im Sommer in Berlin und Nordrhein-Westfalen., von großer Bedeutung, weil es sich hier zeigen wird, ob sich die eher verhaltensmedizinische Richtung gegen die humanistische Ausrichtung weiter durchsetzt.

Wir wünschen Ihnen für 2005 alles erdenklich Gute und danken Ihnen für die Unterstützung unserer Arbeit.

Dr. Helga Schäfer
Vorsitzende des VPP im BDP

2.12.2004

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