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Rückschlag für gemeinsame Interessenvertretung

Verbandsinteressen bestimmten Besetzung der sechs KBV-Posten VPP von den Wahlsiegern ausgebootet

Als ein Rückschlag für die gemeinsame Interessenvertretung der PsychotherapeutInnen ist die Wahl der sechs PP- und KJP-Delegierten für die KBV-Vertreterversammlung am 18.11.2004 zu bewerten. Besetzt wurden die sechs Posten vor allem nach Verbandszugehörigkeit und nicht nach Kompetenz, Erfahrung und Integrationskraft. Die Wahlsieger der KV-Wahlen, Vereinigung und DPTV setzten mit je zwei Posten für beide Verbände und je einem für DGPT und VAKJP ihre Personalvorstellungen durch, tragen damit aber erheblich dazu bei, dass alte Grabenkämpfe zwischen den Psychotherapieverbänden wieder aufbrechen.

Zwar haben die beiden Verbände bei den KV-Wahlen 60 Prozent der 52 Sitze errungen, doch ist ihnen dieses nicht nur aus eigener Kraft gelungen: Sie verdanken ein Drittel ihrer Wahlstimmen ihren jeweiligen Verbündeten und/oder ihren vorderen Plätzen. So hat der VPP im BDP in sieben Bundesländern durch gemeinsame Listen zum guten Abschneiden von Vereinigung/DPTV beigetragen. Der Sieg geht aber alleine an die beiden Verbände, die bei der Vergabe der sechs KBV-Sitze den VPP (und bvvp und dgvt) nicht mehr im Boot haben wollten. Stattdessen reservierten sich die beiden Verbände - mit Hilfe fragwürdiger Vertragsmodelle - zusätzlich alle relevanten Schlüsselpositionen.

Dieses Vorgehen ist kurzsichtig - aus drei Gründen:

1. Das in den letzten Jahren durch gemeinsame Aktionen der 33 Psychotherapieverbände (GKII) mühsam aufgebaute öffentliche Ansehen der Psychotherapeuten steht auf wackeligen Füßen, wenn sich die Position der Psychotherapeuten wieder in viele einzelne Stellungnahmen splittet.

2. Etwas bewegen konnten die Psychotherapeuten in den letzten Jahren nur, wenn sie an einem Strang gezogen haben. Für diese Politik steht der VPP in besonderem Maße und hat sich in den letzten Jahren immer bemüht, ausgleichend und verbindend zu wirken, damit gemeinsame Stellungnahmen möglich werden konnten.

3. Vertrauensvolle gegenseitige Unterstützung der Verbände kann es nach dieser „Wahl" nur noch in eingeschränktem Maße geben.

Helga Schäfer
Vorsitzende des VPP im BDP

2.12.2004

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