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KV Berlin zieht vors Schiedgericht

KV Berlin zieht (wie eine Reihe anderer KV'en) vors Schiedgericht

Die KV Berlin zieht wegen der Nachzahlung von Psychotherapeuten-Honoraren in Millionen-Höhe vor das Schiedsamt. Sie erklärte die Verhandlungen mit den Kassen schon nach kurzer Zeit für gescheitert. "Wir brauchen eine hundertprozentige Übernahme der Kosten und in den Verhandlungen wurde recht schnell klar, dass die Kassen da nicht mitmachen", betont Berlins KV-Vize Dr. Uwe Kraffel im Gespräch mit Facharzt.de. "Bedenken Sie: Es geht um mindestens 60 Millionen Euro. Wenn wir die aus dem fachärztlichen Topf nehmen, bricht die Versorgung in Berlin zusammen."

Dr. Uwe Kraffel warnt: Das würde für viele Praxen das Aus bedeuten.

Nach Ansicht von Kraffel wäre es nicht sinnvoll gewesen, hier weiter mit den Kassen zu verhandeln: "Selbst eine Regelung, nach der die Kassen beispielsweise 70 Prozent der Kosten übernommen hätten und die KVen 30 Prozent, wäre für uns nicht akzeptabel gewesen. Auch eine Summe von um die 20 Millionen können wir nicht aufbringen. Das würde für viele Praxen das Aus bedeuten."

Die Chancen vor dem Schiedsamt ständen nicht schlecht, sagt Kraffel: Schließlich handele es sich um von den Kassen genehmigte Psychotherapien, dafür müssten sie dann auch die Verantwortung übernehmen.
Weiter in Verhandlungen steht die KV Berlin wegen der Mengensteuerung ab dem zweiten Quartal 2005. "Es zeichnet sich schon jetzt ab, dass eine Einigung da sehr schwierig wird", sagt Kraffel. Im ersten Quartal ändere sich für die Berliner Vertragsärzte aber noch nichts: Der alte HVM werde mit den Individualbudgets weitergeführt.

Aus: Facharzt.de

7.1.2005

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