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Erfolg! IKK und AOK zahlen nach

Aktionen bei IKK, AOK und KV Nordrhein vorläufig ausgesetzt (verschoben)

Die angekündigten Protest-Aktionen und – vor allem - Ihre Bereitschaft, liebe Kolleginnen und Kollegen, sich daran zu beteiligen, haben zu einem raschen Einlenken von IKK und AOK geführt. Der Unmut, der in Hunderten Ihrer Telefongespräche deutlich wurde, hat beide Kassen – zunächst – zum Umdenken gebracht und Ihnen den Ernst der Lage deutlich gemacht.

Wie der Vorsitzende der KVNo, Herr Dr. Hansen gestern den Mit-Initiatoren der geplanten Protestaktionen, Uschi Gersch und Uli Meier, mündlich mitteilte, gaben beide Kassen verbindliche Zusagen:

Diese Zusagen wurden seitens der Kassen jedoch davon abhängig gemacht, die öffentlichen Kundgebungen zu unterlassen.

Der befürchtete Imageschaden durch den angekündigten öffentlichen Protest gegen die schlicht sittenwidrige Honorierungspraxis scheint bei beiden Kassen doch ein gewisses Unrechtsbewusstsein befördert zu haben.

Wir haben uns entschlossen – wie die Verbände der Landeskonferenz -, die geplanten Aktionen vorerst auszusetzen, weil wir keinesfalls Kassen und KV den Vorwand liefern wollen, einen Rückzieher zu machen und uns dafür die Schuld zu geben.

Ob das Wort der Kassen- und KV-Vertreter allerdings mehr Wert ist als der Restpunktwert des Quartal 3/04, muss sich allerdings erst noch beweisen:
Wir haben nicht vergessen, dass uns die Vertreter von AOK und IKK vor ziemlich genau einem Jahr bei einer ziemlich ähnlichen Honorierungssituation anlässlich der Podiumsdiskussion "Punktwertverfall ins Bodenlose" am 25.1.04 bereits hoch und heilig versprochen hatten, dass derartig skandalöse Punktwerte nie wieder vorkommen würden.
Gehalten hat dieses Versprechen gerade mal 4 Quartale.

Niemand soll uns vorwerfen können, erfolgreiche Verhandlungsergebnisse zu behindern. Aber, erfolgreiche Verhandlungsergebnisse werden wir nur erreichen, wenn allen Beteiligten sehr deutlich bleibt, dass wir auch zu handeln wissen.

Deshalb:
Ihre Aktionsbereitschaft, liebe Kolleginnen und Kollegen, hat den aktuellen Erfolg bewirkt und nur wenn wir diese öffentliche Aktionsbereitschaft glaubhaft aufrecht erhalten, haben wir eine Chance, zu bekommen, was uns zusteht.
Also:
Transparente und andere Demonstrationsutensilien bitte nicht entsorgen sondern griffbereit halten.

Bitte vorsorglich den 26. Februar notieren:
Sollten bis dahin weder die Verhandlungen für die Nachvergütung noch die psychotherapeutischen Leistungen im künftigen neuen Vergütungssystem, dem HVV, angemessen eingestellt sein, müssen wir wieder Druck aufbauen! Seien Sie bereit!

Unabhängig davon, wird selbstverständlich seitens des VPP sowohl der Rechtsweg weiterverfolgt und werden auch die weiteren Wege – Aufsichtsbehörde z.B. – zum sofortigen Erhalt der uns zustehenden Vergütung weitergegangen.

Podiumsdiskussionen, Runde Tische und ähnliches bringen nach unserer Erfahrung Aufschub: maximal vier Quartale und nicht mehr!

Wir werden sie zeitnah über die weitere Entwicklung auf dem Laufenden halten.

Gerhild von Müller
Für den Vorstand der Landesgruppe NRW
und den Vorstand des VPP Landesfachverbandes NRW

15.2.2005

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