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Honorare für Psychotherapie auch im neuen Einheitlichen Bewertungsmaßstab zu niedrig

VPP-Brief an des Vorsitzenden der KBV

Der Verband Psychologischer Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten (VPP) hält die Richtigstellung der Bewertung einzelner Abrechnungsziffern im neuen Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM 2000 Plus) für dringend geboten, um eine angemessene Honorierung der Psychotherapie zu gewährleisten. Mit diesem Anliegen hat sich der Bundesvorsitzende des VPP, Heinrich Bertram, an die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) gewandt.

Wortlaut des Briefs an den Vorsitzenden der KBV:

Sehr geehrter Herr Dr. Köhler,
der VPP im BDP beobachtet mit Sorge einen Fehler im EBM bezüglich der Honorierung der Psychotherapie. Der EBM widerspricht in der Punktzahlbewertung der Psychotherapie den Beschlüssen des BSG und des gemeinsamen Bewertungsausschusses zu den Honoraren der PsychotherapeutInnen. Der EBM schreibt damit die nun bereits elfmal höchstrichterlich beanstandete zu niedrige Kostenberechnung einer psychotherapeutischen Praxis fest.
Daran ändert auch der Beschluss des Bewertungsausschusses nichts, der durch eine geringere Festsetzung der angesetzten Praxiskosten einen Weg vorgibt, den Punktwert etwas niedriger als das BSG zu berechnen. Die Anzahl der Punkte ist nach der Logik des EBM für die Bewertung der jeweiligen Leistung ebenso wichtig.
Im letzten Jahr war zugesagt, dass dieses Problem in einer erneuten Verhandlungsrunde mit den Krankenkassen in der ersten Hälfte des Jahres 2005 richtig gestellt würde. Die Punktzahl für eine psychotherapeutische Behandlung müsste von 1495 auf ca. 1680 korrigiert werden. Das ist bisher nicht geschehen. Im Gerangel um die Modi der Auszahlung der Nachvergütung und deren Finanzierung durch Kassen und/oder KVen scheint dieser Aspekt völlig in den Hintergrund getreten zu sein.
Ganz konkret fragen wir Sie, sehr geehrter Herr Dr. Köhler, nach dem Stand der Richtigstellung der entsprechenden Ziffern im Kapitel 35 des EBM 2000 Plus. Hat die KBV die zugesagten Verhandlungen bezüglich der rechtskonformen Bewertung der Psychotherapie im EBM mit den Krankenkassen in die Wege geleitet? Wenn nicht, müssen wir diese dringend anmahnen, weil sonst die alte, die PsychotherapeutInnen diskriminierende Honorarpraxis durch den EBM weitergeführt würde und die Klageprozedur fortgesetzt werden muss.
Mit freundlichen Grüßen
Heinrich Bertram

14.6.2005

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