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PiA-Interessenpolitik: Richtungsentscheidungen und Strategieklärung

Allen ist bewusst, dass die Situation der Psychotherapeuten in Ausbildung (PiAs) unhaltbar ist. Die sogenannte „Ausbildung“, die im Grunde eine Weiterbildung ist, wurde durchaus schon als Ausbeutung innerhalb fast mafiös anmutender Strukturen bezeichnet. Dazu gab es in der Vergangenheit mehrere Stellungnahmen und Berichte.

Was können wir kurzfristig erreichen?
Die Tätigkeit einer Diplom-Psychologin/eines Diplom-Psychologen im Rahmen eines Arbeitsvertrages in einer psychiatrischen Klinik sollte generell anerkannt werden als Praktische Tätigkeit im Rahmen der Ausbildung zur Psychotherapeutin/zum Psychotherapeuten. Dies wird von vielen Landesprüfungsämtern derzeit noch verweigert.

In dem gegenwärtigen System zu fordernde Lösung:

Was sind langfristige Ziele?
Die PiAs und der VPP verfolgen langfristig einen Systemwechsel, der die Veränderung des Psychotherapeutengesetzes (PsychThG) und der Ausbildungs- und Prüfungsverordnungen der einzelnen Bundesländer (APrV) zum Ziel hat (s. auch Positionspapier)
-Die praktische Tätigkeit in der jetzigen Konzeption wird als Praktikum in das Studium verlagert (siehe BMG-Stellungnahme zur PiA-Petition). Ebenso wird die allgemeine theoretischen Ausbildung in Psychotherapie zu einem Modul im Rahmen der Master-Studiengänge in klinischer Psychologie / Psychotherapie.
-Die in der jetzigen Konzeption vorgesehene „vertiefte theoretische Ausbildung“ und die „vertiefte praktische Ausbildung“ (psychotherapeutische Tätigkeit an konkreten Fällen unter Anleitung und Supervision) werden als eine umfassendere theoretische und praktische Weiterbildung konzipiert und erfolgen als Assistenz-Psychotherapeuten im Rahmen eines Anstellungsverhältnisses mit Vergütung nach EG 13 TVöD.

Desweiteren wurde auf der VPP-Vertreterversammlung Mitte März beschlossen, Überlegungen zur Integration der PiAs in die Landesfachverbände (LFV) des VPP anzustellen. Wie genau dies erfolgen soll, muss zunächst in den einzelnen Landesfachverbänden der Bundesländer geklärt und dann in der nächsten VertreterInnenversammlung abgestimmt werden. Hier möchten wir die PiAs auffordern, sich in die jeweiligen VPP-LFV einzubringen! (Adressen).

Strukturelle Veränderungen in den Landespsychotherapeutenkammern
Der Beschluss erfolgte aufgrund von strukturellen Veränderungen in vielen Landespsychotherapeutenkammern. Wenn PiAs dort Pflicht- oder freiwillige Mitglieder sind, dann muss sich die Verbandsstruktur entsprechend anpassen, was u.A. eine Verlagerung der zentralen Vertretung (Bundesebene) in Richtung Landesebene erfordert.

Die Pflichtmitgliedschaft der PiAs in den jeweiligen Landespsychotherapeutenkammern wird angestrebt, hierzu bedarf es jedoch z.B. aufgrund unterschiedlicher Heilberufsgesetze in den einzelnen Bundesländern weiterer Vorarbeit.

Möglichst bis zur Delegiertenkonferenz (DK) des BDP im Mai soll ein Flyer vorgelegt werden, der die Vorteile einer Mitgliedschaft im VPP-BDP für PiAs benennt und wesentliche Forderungen bzgl. der PiAs enthält, um die VPP-Positionen transparent zu machen und weitere Mitglieder zu werben.

PiA können aktiv an der Verbandspolitik mitwirken
Wir wissen, dass es PiAs im BDP gibt, die auch aus Unwissenheit Mitglieder anderer Sektionen sind. An dieser Stelle weisen wir erneut daraufhin, dass die offizielle Interessenvertretung der PiAs nach innen wie außen bei der Sektion „Verband Psychologischer PsychotherapeutInnen“ (VPP) liegt. Die Vertretung der PiAs verbandsintern wie extern erfolgt durch ihre alle 3 Jahre zu wählenden Vertreterinnen/Vertreter. Dabei werden sie auch im Sinne von Kontuinität von einem Mitglied des Bundesvorstandes (BV) des VPP unterstützt.

Wir rufen alle PiAs, die noch nicht in der PiA-Liste des VPP-BDP erfasst sind - und weil es bis 2007 kein Selektionskriterium in der Mitgliederdatenbank gibt - auf, sich unter pia@vpp.org zu melden, damit wir endlich wissen, wie viele PiAs im BDP als unidentifizierte PiAs vorhanden sind. Dies unabhängig davon, ob sie den VPP als Sektion gewählt haben oder nicht.

Wir laden alle PiAs ein, aktiv an der Gestaltung und Umsetzung der Verbandspolitik mitzuwirken. Fragen, Anregungen und Kritik sind auch von Nicht-Mitgliedern willkommen. Einfach eine Mail an die AutorInnen senden!

Herzlich begrüßen wir alle neuen PiA-Mitglieder im VPP-BDP. Leider haben aufgrund technischer Schwierigkeiten in der Mitgliederverwaltung des BDP noch nicht alle eine Rückmeldung ihrer Anmeldung erhalten. Wir bitten hierfür um Entschuldigung und Verständnis!

Birgit Wiegand, PiA-Vertreterin VPP-BDP
Jochen Stien, PiA-Vertreter VPP-BDP
Jens Hendrik Maier, PiA, kooptierter PiA-Vertreter VPP-BDP

28.3.2007

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