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Neu erschienen: Tagungsband "Das Unbehagen in der (Psychotherapie-) Kultur"

(Jörg Hein, Karl Otto Hentze)

Das Motiv des Symposiums „Das Unbehagen in der (Psychotherapie-) Kultur“, das vom 17. bis 18. März 2006 in Bonn stattfand, war einfach wie nachdrücklich. Es ging um die Überwindung der psychotherapeutischen Schulen und gegen die politischen und wissenschaftlichen Trends einer mehr und mehr empiristischen Psychotherapie.

In der Debatte um die Neukonzipierung der Psychotherapierichtlinien geriet das Symposium dann mitten ins Zentrum psychotherapie-politischer Turbulenzen. Die Teilnehmer des Symposiums sahen sich in ihrer psychodynamischen, humanistischen oder systemischen Tradition aufgerufen ein Zeichen zu setzen. Unter Zeitdruck wurde die „Bonner Erklärung“ aufgesetzt, die in den darauf folgenden Wochen mehr als 3.000 Psychotherapeuten unterzeichneten – und damit etwa 10% der gesamten Psychotherapeutenschaft! Darin wenden sich die Unterzeichner im Kern „gegen die Zergliederung von Psychotherapieverfahren in Verfahren, Methoden und Techniken und gegen die ausschließende, diagnosebezogene Zuordnung von Psychotherapieverfahren“.

Der vorliegende Tagungsband ist das Kompendium einer Psychotherapiekultur. Eine Kultur gegen jenes Effizienzdenken in der Psychotherapie, das fern ganzheitlicher Zusammenhänge agiert. Die vielgestaltigen Referatsthemen bündeln sich in einem der Grundthemen von Psychotherapie: systemische Perspektive versus mechanistisches Naturverständnis. Es geht u.a. um jene Aspekte, die aktuell das Selbstverständnis von Psychotherapie ausmachen und zukünftig zur Integration der Therapieverfahren beitragen können:

Schließlich enthält der Tagungsband den vollständigen Wortlaut der „Bonner Erklärung“. Nicht zuletzt diese macht dieses Werk schon jetzt zu einem einzigartigen Zeitdokument. Dieser engagierte Sammelband ist für jede Psychotherapeutin und jeden Psychotherapeuten eine Ideenquelle für die tagtägliche Praxis – ganz gleich welchem Therapieverfahren sie oder er verpflichtet ist.

28.3.2007

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