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WBP-Methodenpapier und mögliches Abkommen WBP/G-BA stößt auf Kritik

Auf Antrag der Verbände der Arbeitsgemeinschaft Psychotherapie (AGP; hierzu gehört auch der VPP im BDP) soll auf dem 10. Deutschen Psychotherapeutentag (DPT) am 12. Mai in Berlin ein Tagesordnungspunkt zum WBP-Methodenpapier und zu einem angedachten eigenständigen Abkommen zwischen dem Wissenschaftlichen Beirat Psychotherapie (WBP) und dem Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) auf die Tagesordnung kommen.

Diese beiden Punkte bedürfen dringend der aufmerksamen Diskussion und des Widerstands der Profession. Im Zusammenwirken mit dem Methodenverständnis des G-BA (s. Entscheidung zur Gesprächspsychotherapie) und der Zielsetzung des kritisierten Methodenpapiers des WBP würde eine Ermächtigung des WBP zu eigenständigen, von den Kammern unabhängigen juristischen Handlungen das bisher geltende Verständnis von Psychotherapie und das ihm zugrunde liegende psychologische Menschenbild völlig auflösen.

Zu befürchten wäre, dass ein Primat des vom medizinischen Weltbild dominierten Sozialrechts  gegenüber der beruflichen und berufspolitischen Kompetenz der Kammern implementiert würde.

Heinrich Bertram
Vorsitzender des VPP im BDP

10.5.2007

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