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VPP-VertreterInnenversammlung beschließt Essentials für die zukünftige Psychotherapeutenausbildung

Die turnusgemäße Frühjahrs-VV des VPP tagte am 11./12. März in Göttingen. Diese VV war schwerpunktmäßig dem Thema der Psychotherapeutenausbildung gewidmet. Als Gäste waren zwei VertreterInnen der Berliner Protestbewegung PiAs für gerechte Bedingungen! eingeladen sowie weitere PiA-VertreterInnen und Jungapprobierte aus Baden-Württemberg, NRW, Rheinland-Pfalz und Thüringen. Der PiA-Vertreter des VPP, Robin Siegel, sowie Heinrich Bertram, Vizepräsident des BDP, berichteten von den Ergebnissen der AG Psychotherapeutenausbildung des BDP, die sich mit den Chancen und Risiken einer möglichen Direktausbildung befasste.

Die VertreterInnenversammlung des VPP beschloss als Fazit der sehr angeregten und konstruktiven Diskussion, in die die Erfahrungen und Bedenken sowohl der älteren KollegInnen einflossen als auch die berechtigten Klagen der PiAs und Jungapprobierten über ihre z.T. unhaltbare Situation während der Ausbildung, folgende Essentials für eine zukünftig veränderte Psychotherapeutenausbildung, unabhängig davon, ob eine Direktausbildung oder ein anderes Modell realisiert wird:

1.Statusbegründung der Psychotherapeuten in Ausbildung, die sowohl die Berufsausübung wie die Bezahlung beinhaltet sowie Rechte und Pflichten in der Ausbildung klärt
2. Erhalt und Entwicklung der Verfahrensvielfalt in der Ausbildung
3. qualitätssichernde und -überprüfende Maßnahmen der Ausbildung
4. Verknüpfung von Theorie und Praxis von Anfang an
5. Erprobung neuer Ausbildungsformen in Modellstudiengängen

Einigkeit bestand unter allen Beteiligten darüber, dass sich etwas ändern muss, wenn wir wollen, dass psychotherapeutischer Nachwuchs unter sowohl fairen als auch fachlich vertretbaren Bedingungen heranwachsen soll.

Marcus Rautenberg kooptiert
Jean Rossilhol hatte zu dieser VV seinen Rücktritt vom Bundesvorstand aus persönlichen Gründen angekündigt. Er wird sich weiter als Vorsitzender des Landesfachverband Berlin im VPP engagieren. Der Bundesvorstand dankte ihm für seine Arbeit im Bundesvorstand, insbesondere für die Programmierung und Installierung der Praxisbörse und der PiA-Homepage.
Für das frei gewordene Ressort ‚Freie PsychotherapeutInnen‘ kooptierte der Bundesvorstand Marcus Rautenberg aus Rheinland-Pfalz, der mit seiner Kompetenz und seinem Engagement auf diesem Feld auch sehr geeignet ist: er ist z.B. Autor des Buches ‚Jetzt bin ich Psychotherapeut‘ und gibt zahlreiche Seminare zum Thema Einstieg in den Beruf PsychotherapeutIn.

13.3.2012

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