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Interdisziplinär, international, medial - Zusammenwirken im Opferschutz

Am 19.04.12 fand in Trier eine Tagung zu Opferrechten und dem Zusammenwirken der verschiedenen Professionen im Opferschutz statt. Eingeladen hatte der Weiße Ring in die Europäische Rechtsakademie. Unter dem Stichwort CABVIS (capacity building for EU crime victim support), beteiligten sich auch Opferschutzorganisationen anderer europäischer Länder, u.a. aus Portugal, Schottland, England um best practice und Weiterentwicklungs-möglichkeiten auszutauschen.
Simultanübersetzer leisteten ganze Arbeit und die Tagung war gut organisiert. Workshops unter Leitung eines Psychologen, eines Strafrechtlers und einer Rechtsanwältin erarbeiteten Mindeststandards und Anregungen für den laufenden Prozess der "victims directive" eines Vorschlags für eine Richtlinie für Opferrechte und Opferhilfe KOM (2011)275, die von Frau Ingrid Bellander Todino, von der Europäischen Kommission dargestellt und vorgestellt wurde. Sie kann etwa in 3 Jahren in Kraft treten. Unter den Teilnehmern waren einige PsychologInnen; die VPP-Vertreterin  vertrat die PsychotherapeutInnen. Die Psychotherapie, als ein wichtiges Recht von Traumatisierten und psychisch Verletzten, konnte somit hervorgehoben werden.
Gute Kontakte zu relevanten Organisationen z. B. Versorgungsämtern,  Polizeipräsidien, Juristen, Regierungsstellen konnten geknüpft werden.
Im September 2012 kann an einen Sonntagabend 18 Uhr im ZDF eine Reportage über: Gewalt im Nachbarschaftsstreit, und ein Beispiel für den Umgang mit dem Traumatisieren in der Psychotherapie gesehen werden. Die Aufnahmen fanden erst kürzlich statt.

Helga Füßmann

7.5.2012

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