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Video-Spot macht auf unhaltbare Ausbildungsbedingungen aufmerksam

Bundesweit arbeiten qualifizierte Kräfte im Rahmen ihrer postgradualen Ausbildung in psychiatrischen Kliniken häufig für 0,- EUR/Std. Doch die nötige Gesetzesreform wird herausgezögert.

Der Video-Spot, den politisch aktive Psychotherapeuten/-innen in Ausbildung (PiA) und ihre Unterstützer/innen am 18. März veröffentlicht haben, bringt es auf den Punkt: dies ist kein Zustand. Psychotherapeuten-/innen  in Ausbildung (PiA) arbeiten im Anschluss ihres Studiums mindestens 1.800 Stunden in psychiatrischen und psychosomatischen Kliniken. Sie werden dafür jedoch aufgrund des fehlenden Rechtsanspruchs gering bis gar nicht entlohnt. Zusätzlich bezahlen sie ihre hohen Ausbildungsgebühren aus eigener Tasche.

Diese prekären Bedingungen sind für einen Beruf, der eine hohe Verantwortung für die Versorgung psychisch Erkrankter trägt, inakzeptabel. Es mutet geradezu mittelalterlich an in einem Land, das Mindestlohnbestimmungen und arbeitsrechtliche Standards kennt. Psychologie- und Pädagogik-Studierende, angehende Psychotherapeuten und zahlreiche Berufs- und Fachverbände (siehe Video-Abspann oder Website) fordern die Gesundheitspolitiker/innen der Regierungsparteien auf, diesen Missstand endlich mit einer Gesetzesreform aus der Welt zu schaffen.

www.youtube.com/watch?v=KMw1nhP4VoU&feature=youtu.be

Der Spot wurde am 18. März im Rahmen des 3. PiA-Politik-Treffens im DGB-Gewerkschaftshaus, erstmalig gezeigt!

Mehr Infos zum Spot auf www.vpp-pia.de

Kontakt:
PiA-Vertretung im VPP/BDP (030 - 206 39 90 oder pia@vpp.org)
Katharina Simons, PiA für gerechte Bedingungen! 017624247025
Ariadne Sartorius, bvvp, 0151 24063766
Kerstin Sude, DPtV,0151/11 65 13 69

21.3.2013

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