Startseite
TwitterTwitter

Kontakt

Mitgliederservice

Honorarwiderspruch

Telematik

VPP Newsletter

Fortbildungen

Praxisbörse für Mitglieder

Jobbörsen

Login für den Mitgliederbereich:

Mitgliedsnummer:

Passwort:
(Geburtsdatum TT.MM.JJJJ)

Psychologische Hilfe für Flüchtlinge

Marcus Rautenberg, Bundesvorsitzender des VPP im BDP, engagiert sich für die psychologische Unterstützung von Flüchtlingen in den Ländern, die unmittelbar an Krisenregionen angrenzen.

Hoher Behandlungsbedarf unter Flüchtlingen

Bis zum Ende des Jahres 2015 werden mehr als eine Millionen Flüchtlinge in Deutschland Schutz gesucht haben – vor Krieg, Vertreibung und Verfolgung. Viele der Menschen, die ihre Heimat verlassen haben, leiden an einer psychischen Erkrankung und bedürfen psychotherapeutischer Behandlung.
Der BDP und auch der VPP haben sich in ihren aktuellen Publikationen – „report psychologie“ und „VPP aktuell“ – mit dieser Problematik sowie mit Möglichkeiten der Krisenintervention und der Psychotherapie befasst. Auch die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) weist in aktuellen Pressemeldungen auf den hohen Bedarf an Kollegen hin, die sich an der psychotherapeutischen Versorgung von Flüchtlingen in Deutschland beteiligen (siehe auch www.bptk.de).

Arbeit vor Ort

Selbstverständlich ist die (psychologische) Unterstützung der Menschen hier vor Ort wichtig. Mindestens ebenso wichtig sind jedoch Hilfsprojekte in den Ländern, die unmittelbar an die Krisenregionen, aus denen die Flüchtlinge stammen, angrenzen. Dort – im oft noch gewohnten kulturellen und sprachlichen Umfeld – wird bedeutsame Arbeit geleistet, auf die der VPP an dieser Stelle hinweisen möchte.

Hilfsorganisation „Al Salam“

Eine der betreffenden Hilfsorganisationen ist „Al Salam“. Der Name der im August 2015 von den deutschen Medizinstudentinnen Anne Strapatsas und Ardiana Wagner ins Leben gerufenen Organisation stammt aus dem Arabischen und bedeutet „Frieden“, genau das, wonach sich die vertriebenen Menschen sehnen. Ziel von „Al Salam“ ist es, den Geflüchteten direkt vor Ort zu helfen. Strapatsas und Wagner reisen daher so nah wie möglich an das Krisengebiet heran und kooperieren mit Medizinstudenten der Universität bei Amman. Die studentische Initiative zeigt, dass Völkerverständigung trotz Sprachbarriere und kultureller Unterschiede möglich ist. Im vergangenen Jahr schlossen sich Strapatsas und Wagner zudem den Flying Doctors of America an, um weitere Kontakte zu knüpfen und noch mehr Menschen helfen zu können. Inzwischen zählt „Al Salam“ 17 Mitglieder, das Interesse an der Organisation wächst beständig.

Unterstützung der Hilfsprojekte

Marcus Rautenberg, der Bundesvorsitzende des VPP, steht seit Längerem im engen Kontakt mit den Gründerinnen von „Al Salam“. Im Februar 2016 wird er sich persönlich vor Ort in Jordanien über dieses und weitere Hilfsprojekte informieren und mit Vertretern von Hilfsorganisationen über die Möglichkeiten und den Bedarf an Unterstützung sprechen.
Interessierte Leser können sich jederzeit melden: bei Fragen zu den Projekten und natürlich auch dann, wenn sie selbst daran interessiert sind, diese so wichtige Arbeit in irgendeiner Weise zu unterstützen. Der VPP wird weiterhin berichten.

 

17.12.2015

IMPRESSUM | DATENSCHUTZ