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Aufwandsentschädigungen des Vorstandes

Beschlussvorlage zur VPP-Mitgliederversammlung am 14.09.2019

Die VPP-Mitgliederversammlung möge die Aufwandsentschädigung für den Vorstand in folgender Höhe beschließen.
Geschäftsführender Vorstand (Vorsitzende/r, Stellvertretende): 500 €/Monat
Beisitzende: 150 €/Monat
Dieser Beschluss tritt am 01.10.2019 mit Beginn der Amtszeit des neu gewählten Vorstandes in Kraft und ist gültig bis zur nächsten Mitgliederversammlung.

Begründung:

Eine Aufwandsentschädigung ist eine Vergütung, die z.B. im Falle einer ehrenamtlichen Aktivität für den damit verbundenen Aufwand entschädigen soll. Wichtig ist dabei, dass es sich anders als bei einem Honorar, welches  den Wert der geleisteten Arbeit bzw. des angefallenen Aufwandes widerspiegeln soll, eher um eine Anerkennung für den geleisteten Einsatz handelt. Das wird besonders deutlich, wenn man sich vor Augen führt, zu welchen Verdienstausfällen es alleine kommt, wenn Vorstandsmitglieder einen Tag ihre Praxis schließen, um berufspolitischen Aktivitäten nachzugehen.
Im Verhältnis zu anderen Organisationen ist die vorgeschlagene Aufwandsentschädigung eher niedrig angesetzt, im Verhältnis zu anderen Untergliederungen innerhalb des BDPs jedoch relativ hoch. Begründen lässt sich dies damit, dass die Vorstandsarbeit im VPP ihren Mitgliedern im hohen Umfang zeitliche Ressourcen abverlangt.
In der Vergangenheit war die Regelung der Aufwandsentschädigungen eher unbefriedigend gelöst: Seit 2006 erhielten die Mitglieder des Geschäftsführenden Vorstandes eine per DK-Beschluss beschlossene Aufwandsentschädigung von 1050 € monatlich für den Vorsitzenden/die Vorsitzende und 950 € für die Stellvertretenden. Die Vorstandsmitglieder des erweiterten Vorstandes wären zumindest gemäß dieser Regelung leer ausgegangen. Zahlte man ihnen doch eine Aufwandsentschädigung aus, führte dies zu einem Regelverstoß. Zahlte man ihnen keine Aufwandsentschädigung aus, kann dies durchaus als ungerecht erlebt werden.
Mit dem vorliegenden Antrag wollen wir den Einsatz des erweiterten Vorstandes ebenfalls anerkennen. Dass die Summen insgesamt niedriger liegen als früher, liegt zum einen daran, dass wir mit den begrenzten finanziellen Ressourcen des VPP verantwortlich umgehen wollen, zum anderen daran, dass wir eine Annährung der Untergliederung innerhalb des Verbandes bezüglich dieser Frage durchaus begrüßen und anstreben.
Formal verfügt der VPP erst seit der Änderung der VPP-Geschäftsordnung über eine Mitgliederversammlung, die gemäß §11 Absatz 4 der BDP-Satzung eine angemessene Aufwandsentschädigung für den Vorstand der jeweiligen Untergliederung festlegt.
Die Delegiertenversammlung 1/2019 hat per Beschluss einer Aufwandsentschädigung oberhalb der 10%-Regelung bereits zugestimmt.

13.8.2019

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