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Soziotherapie (Abrechnung mit den gesetzlichen Krankenkassen und den Renten-versicherungsträgern)

(Stand 4.11.02)
Grundlage für Soziotherapie ist § 37a SGB 5. Soziotherapie ist seit dem 1. Januar 2000 im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung enthalten.
Soziotherapie basiert auf folgender gesetzlicher Grundlage:
„Versicherte, die wegen schwerer psychischer Erkrankungen in der Lage sind, ärztliche oder ärztliche Leistungen selbstständig in Anspruch zu nehmen, haben Anspruch auf Soziotherapie, wenn dadurch Krankenhausbehandlung vermieden oder verkürzt wird oder wenn diese geboten, aber nicht ausführbar ist. Die Soziotherapie umfasst im Rahmen des Absatzes w die im Einzelfall erforderliche Koordinierung der verordneten Leistungen sowie Anleitung und Motivation zu deren Inanspruchnahme. Der Anspruch besteht für höchsten 120 Stunden innerhalb von drei Jahren je Krankheitsfall.
der Bundesausschuss der Ärzte und Krankenkasse bestimmt in den Richtlinnen § 92 das Nähere über Voraussetzungen, Art und Umfang der Versorgung nach Absatz 1, insbesondere
1. die Krankheitsbilder, bei denen Behandlung im Regelfall Soziotherapie erforderlich ist,
2. die Ziele, den Inhalt, den Umfang, die Dauer und die Häufigkeit der Soziotherapie,
3. die Voraussetzungen, unter denen Ärzte zur Verordnung von Soziotherapie berechtigt sind,
4. die Anforderungen an die Therapiefähigkeit des Patienten,
5. Inhalt und Umfang der Zusammenarbeit des verordnenden Arztes mit dem Leistungsbringer.“

5.6.2012

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