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LFV Berlin

Missverständnis zu Honoraren 2009

Was die Honorare ab 2009 angeht: Die Mitteilungen, die die KV Berlin versandt hat, waren an einer Stelle missverständlich: Zwar ist es richtig, dass alle Leistungen mit dem Orientierungspunktwert von 3,5058 ct. vergütet werden, auch die Psychotherapie. Um der gesetzlichen Forderung nach angemessener Vergütung der genehmigten Psychotherapie nachzukommen, wird die Punktzahl der genehmigten Leistungen (1755 Punkte) aber multipliziert mit 1,2923, sodass indirekt ein Punktwert von 4,531 herauskommt. Ein ähnliches Verfahren wurde auch bei anderen als „besonders förderungswürdig“ anerkannten Leistungen vorgenommen, wie der Schmerztherapie oder der Akupunktur. Es wird also nicht nur die Psychotherapie hier besonders behandelt.

Es wurde keine regionale Anpassung des Orientierungspunktwertes an die Kosten- und Versichertenstruktur vorgenommen, wie es das Gesetz vorsieht, da die Daten uneinheitlich sind und man kein geeignetes Kriterium gesehen hat für eine regionale Veränderung des Punktwerts. Mieten und Personalkosten sind nicht signifikant regional unterschiedlich.

Wie die Zeitbudgets für die nicht-genehmigungspflichtigen Leistungen in Berlin ausfallen, ist noch nicht klar, sollte aber bis Ende November feststehen. Klar ist, dass alle abgerechneten Leistungen in 2007 zugrundegelegt werden, nicht nur die innerhalb des Individualbudgets. Die über das Budget hinaus erbrachten Leistungen in 2007 gereichen uns also an der Stelle zum Vorteil. Diese Leistungen werden dann innerhalb des Zeitbudgets zum Orientierungspunktwert vergütet, darüberhinaus 50% noch abgestaffelt.

Eva Schweitzer-Köhn
Vorsitzende des VPP-Landesfachverbandes Berlin

7.10.2008

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