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LFV Berlin

Mitgliederversammlung des LFV Berlin

Die Berliner MV am 11.11.09 fand zum ersten Mal im „Haus der Psychologie“ statt.
Anwesend waren neben dem Vorstand 25 Mitglieder. Vor der MV gab es einen sehr interessanten Vortrag von der 1. Vorsitzenden Dr. Juliana Matt zur „Psychotherapie im Rahmen von Berufsgenossenschaften“. Viel Beifall gab es dazu insbesondere von den KollegInnen ohne KV-Zulassung.

Nach dem Tätigkeitsbericht des Vorstands, der neben diversen anderen Aktivitäten auch ein Seminar mit Beatrice Piechotta zum Qualitätsmanagement organisiert hat, wurde besonders intensiv über die Pressearbeit und Reaktion auf den tödlichen Ausgang der „psycholytischen“ Therapie eines Berliner psychotherapeutisch tätigen Arztes diskutiert.

Die am 23. 2. 2010 geplante Informationsveranstaltung von RA Jan Frederichs zur „Praxisweitergabe und Praxisübernahme“ stieß bei den anwesenden Mitgliedern auf großes Interesse. Es werden viele KollegInnen erwartet.

Bei der Vorstellung des Haushalts durch Ulrike Brockhaus-Brenne gab es insbesondere Applaus wegen der sparsamen Haushaltsführung. Damit können wir gut ins Jahr 2010 gehen und Projekte und Aktivitäten starten.

Besonders wichtig waren und sind die berufspolitischen Aktivitäten für die PiAs – Jens Hendrik Maier forderte, dass der Einsatz verstärkt werden soll.

Als Vorstandsmitglied der Kammer berichtete Heinrich Bertram über die Kammerpläne, sich mehr mit der Psychotherapie in den Nicht-Richtlinienverfahren zu befassen. Er selbst beschäftigt sich insbesondere mit dem Projekt zur integrierten Versorgung in Zusammenarbeit mit dem Verein für seelische Gesundheit und dem Soteria Projekt in Zusammenarbeit mit Prof. Heinz, Charité.

Eva-Maria Schweitzer-Köhn berichtete über das Kammerwahlergebnis und dessen Folgen: Die Wahl ergab 3 gleichstarke Listen mit je 11 Mandaten. Dennoch bildete die Mehrheitskoalition aus DPtV und Forum psychodynamische Verfahren, jeweils 11 Mandate, den Vorstand. Nur ein Vertreter des Bündnis für psychische Gesundheit, ebenfalls 11 Mandate, in dem auch der VPP antrat, Heinrich Bertram wurde in den neuen Vorstand wiedergewählt. Gegen Eva Schweitzer-Köhn, die als 2. Vertreterin des Bündnis für den Vorstand kandidierte, trat Armin Kuhr von der Liste Ausbruch und Reform an, die nur drei Mandate erreicht hatte und wurde auf ausdrücklichen Wunsch des alten und neuen Präsidenten, Michael Krenz, der stark für ihn warb, während der Wahl, mit den überwiegenden Stimmen der Mehrheitskoalition gewählt. Aus dem Ausschuss Ethik, Patienten- und Menschenrechte, zu dessen Sprecherin Eva Schweitzer-Köhn wiedergewählt wurde, und der neu einberufenen „Kommission Praxisweitergabe“ berichtete sie und erläuterte die Honorarentwicklung 2010 bei der KV und den weiteren Umgang mit HonorarWidersprüchen. Sie wies auf die in 2010 anstehende Wahl zur KV-Vertretersammlung hin, bei der sie wieder kandidieren werde.

Marga Henkel-Gessat und Mariana Toro La Roche berichteten über die Arbeit des Arbeitskreises VertragsbehandlerInnen - als Austausch- und Informationsplattform - und beide freuten sich über den regen Zuspruch und die anregenden Diskussionen. Anna Tröger stellte den Arbeitkreis Freie Psychotherapeutinnen vor, wies auf die neue Homepage hin und lud zu den themenbezogenen Treffen zur „Interdependenz von Computerspielen und Gewalt“ ein.

Über die neuen Projekte des VPP berichtete Heinrich Bertram über die AVP-Arbeitsgemeinschaft Ausbildungsinstitute und VPP für wissenschaftlich begründete Psychotherapieausbildung, der bis dahin zehn (Anm. der Red.: inzwischen 13) Institute angehörten. Er berichtete über das AVP-Symposium, das am 27. März in den Räumen der FU Berlin stattfinden wird.

Es sei das klare strategische Interesse des VPP, Nicht-Richtlinienverfahren und deren Akteure zu stärken und langfristig in die gesetzlichen Versorgungsangebote aufzunehmen. Dazu wurden im ‚Großen Ratschlag‘ VertreterInnen von wissenschaftlich begründeten Psychotherapieverfahren eingeladen, um Möglichkeiten des gemeinsamen Vorgehens zu beraten.

Der TOP Psychotherapieausbildung und Forschungsgutachten wurde aus zeitlichen Gründen verschoben.

Frau Schweitzer-Köhn wurde mit Blumen für die langjährige Arbeit als 1. Vorsitzende des LFV und die engagierte Informationsarbeit per Mailingliste gedankt. Wir wünschen uns weiterhin intensive Unterstützung von ihr.

Marga Henkel-Gessat

20.2.2010

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