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LFV Berlin

KV fordert zur Rücknahme des Widerspruchs 2010 auf

Die KV Berlin hat jüngst Schreiben versandt, mit denen sie danach fragt, ob gegen den Honorarbescheid für das Quartal I/2010 erhobene Widersprüche zurückgenommen würden. Die Frage der KV Berlin beruht darauf, dass der erweiterte Bewertungsausschuss zwar die Bewertung der antrags- und genehmigungspflichtigen psychotherapeutischen Leistungen im EBM rückwirkend angehoben hatte. Diese Anhebung ist aber nur mit Wirkung ab dem Quartal I/2012 erfolgt. Daraus leitet die KV Berlin ab, dass nun feststehe, dass die Vergütung der antrags- und genehmigungspflichtigen psychotherapeutischen Leistungen im Quartal I/2010 nicht zu beanstanden sei.

Wir empfehlen Ihnen, die Widersprüche nicht zurückzunehmen.

Zwar ist es richtig, dass der erweiterte Bewertungsausschuss die antrags- und genehmigungspflichtigen psychotherapeutischen Leistungen erst ab dem 01.01.2012 höher bewertet hat. Gleichwohl meinen wir, dass auch für davor liegende Zeiträume eine Erhöhung der Punktzahlbewertungen notwendig ist. Nur auf dieser Weise kann nach unserer Auffassung die Maßgabe erfüllt werden, dass die zeitgebundenen psychotherapeutischen Leistungen angemessen vergütet werden.

Damit Sie Ihre Rechte auch weiterhin wahren können, sollten die Widersprüche nicht zurückgenommen werden. Mit der Rücknahme der Widersprüche wäre verbunden, dass Ihnen möglicherweise erstrittene Änderungen des EBM nicht zu Gute kommen könnten. Auch die rückwirkenden Höherbewertungen der Leistungen ab dem 01.01.2012 ist, wie Sie sicherlich einer Vielzahl von Verlautbarungen entnommen haben, nur denen vorbehalten geblieben, die noch Klage- oder Widerspruchsverfahren gegen die Honorarbescheide der betroffenen Zeiträume anhängig hatten.

Zusammengefasst: Wenn Sie an einer möglicherweise zukünftig erstrittenen Höherbewertung der antrags- und genehmigungspflichtigen psychotherapeutischen Leistungen im Quartal I/2010 Teil haben wollen, sollten Sie den Widerspruch aufrecht erhalten.

Ein Muster für eine Antwort an die KV Berlin, mit dem Sie mitteilen können, dass Sie den Widerspruchs aufrechterhalten, übersenden wir Ihnen in der Anlage.

8.3.2016

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