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LFV Hamburg

Streit um gerechtere Honorare – und kein Ende

Die Kassenärztliche Vereinigung Hamburg (KVHH) hat den Honorarbescheid für das 2. Quartal verschickt. Darin sind die im September beschlossenen Erhöhungen im Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) noch nicht berücksichtigt. Der Anregung des VPP, den Bescheid als vorläufig zu kennzeichnen, ist die KVHH leider nicht gefolgt. Deshalb gibt es nun nur noch die Möglichkeit – wie in den Vorquartalen – Widerspruch einzulegen, um in den Genuss der Nachzahlung für das betreffende Quartal zu kommen. Dazu sollte das bekannte zwischen den Hamburger Berufsverbänden und der KVHH abgestimmte Widerspruchsmuster verwendet werden.

Nachzahlungsbeschluss nicht beanstandet

Leider hat das Bundesgesundheitsministerium den getroffenen Nachzahlungsbeschluss nicht beanstandet, sodass er in der vergangenen Woche in Kraft getreten ist. Die einzige Chance bleibt also wieder nur der Klageweg bis zum Bundessozialgericht (BSG).

Widerspruch gegen den Nachzahlungsbescheid?

Die Nachzahlungen für die Jahre 2012 bis 2015 werden in Hamburg in einer Summe im kommenden Jahr ausgezahlt. Ob auch gegen den Nachzahlungsbescheid Widerspruch eingelegt werden sollte, lässt sich derzeit noch nicht mit Sicherheit sagen.
Der VPP hofft, dass die KVHH sich bereit erklären wird, bei eventuellen späteren Korrekturen des EBM-Beschlusses durch das BSG rückwirkend nachzuzahlen. In diesem – allerdings nicht sehr wahrscheinlichen – Fall würden Psychotherapeuten auch ohne Widerspruch gegen den Nachzahlungsbescheid eine Nachvergütung erhalten. Mit einer Entscheidung ist frühestens Ende Januar 2016 zu rechnen.

Claus Gieseke

17.12.2015

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