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LFV Hessen

Hans Bauer bleibt Vizepräsident der Psychotherapeutenkammer Hessen

Ende Juni fand in Frankfurt die konstituierende Delegiertenversammlung für die zweite Wahlperiode der Psychotherapeutenkammer Hessen statt. Auf der Webseite der Kammer wird das Ergebnis der Vorstandswahl wie folgt bekannt gegeben: "Der bisherige Präsident Jürgen Hardt sowie der Vizepräsident Hans Bauer wurden wiedergewählt. Ebenso wiedergewählt wurden die beisitzenden Vorstandsmitglieder Uta Cramer-Düncher, Thomas Merz und Marion Schwarz. Als neue Mitglieder traten Susanne Walz-Pawlita und Dr. Ulrich Müller in den Vorstand ein."

In der letzten Wahlperiode der Psychotherapeutenkammer Hessen hatten sich (fast) alle Listen auf die Bildung eines gemeinsam getragenen Vorstandes geeinigt. Auch Hans Bauer, Vertreter des VPP im Vorstand der Psychotherapeutenkammer Hessen und deren Vizepräsident, hat diesen "Konsensvorstand" mit getragen. Die Hoffnung, die sich damit verband, war - zumindest für die erste Zeit des Bestehens der Kammer -, Meinungsunterschiede innerhalb des Vorstandes austragen zu können und nach außen möglichst geschlossen aufzutreten.

Beide Hoffnungen haben sich erfüllt - sogar in höherem Maße als erwartet. Aus Rückmeldungen aus dem Ministerium und von anderen Akteuren im Gesundheitswesen in Hessen wird deutlich, dass die Kammer - angesichts der kurzen Zeit ihres Bestehens - sich ein erstaunlich hohes Maß an Reputation erarbeitet hat. Trotz mitunter anstrengender und nervenaufreibender vorstandsinterner Diskussionen wird die Kammer als sehr geschlossen auftretend wahrgenommen. Dies ist um so wichtiger, als vor der Kammergründung der Berufsstand durch die Verbände vertreten war, die sehr häufig gegenüber der Politik unterschiedliche Auffassungen zu den jeweiligen Fragestellungen vertreten haben.

Unter anderem aufgrund der Kosten für den großen Vorstand hatten sich im Wahlkampf fast alle Listen dafür ausgesprochen, den Vorstand zu verkleinern, einen Mehrheitsvorstand zu bilden und damit im politischen Geschehen der Kammer eine klare Rollenverteilung zwischen vorstandsbildenden Gruppierungen und Opposition herzustellen. Eine zumindest rechnerische Mehrheit in der Delegiertenversammlung hatte der VPP zusammen mit den seit Jahren kooperierenden Verbänden bkj, DPTV und QdM plus der zwei psychodynamischen Listen. In engagierten Verhandlungen ist es gelungen, sich mit diesen Verbänden auf politische Inhalte und das Personaltableau für die Besetzung der Kammergremien zu einigen. Am 29. Juni trat die neugewählte Delegiertenversammlung der Psychotherapeutenkammer Hessen zu ihrer ersten Sitzung zusammen. Der Vorstand wurde so, wie sich die Mehrheitskoalition dies vorgestellt hatte, gewählt.

Diskussionen gab es bezüglich der Ausschussbesetzungen und der Besetzung weiterer Funktionen (Beirat mit der Landesärztekammer, Mandate für die Delegiertenversammlung der Bundespsychotherapeutenkammer). Hier forderten die Oppositionslisten paritätische Besetzung, ohne jedoch klare Grundlagen dieser Forderung benennen zu können. Angesichts des sehr konfrontativ geführten Wahlkampfes, in dem manche Listen sich auch nicht scheuten, wahrheitswidrige Behauptungen zu verbreiten, erstaunte diese Rückbesinnung auf vermeintliche demokratische Kultur doch sehr.

Hans Bauer
Vorsitzender des VPP-Landesfachverbandes Hessen
Vizepräsident der Psychotherapeutenkammer Hessen

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