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LFV Niedersachsen

Rundbrief für Zugelassene

Liebe Kolleginnen und Kollegen!

1. Die Nachzahlungen für die Jahre 2000 und 2001 werden Sie inzwischen erhalten haben. Nach dem BSG-Urteil vom 28.05.2008 hatte der Bewertungsausschuss den Beschluss gefasst, dass der Mindestpunktwert für die genehmigungspflichtige Psychotherapie für die Jahre 2000 und 2001 neu zu berechnen ist. Das BSG hielt es für rechtswidrig, dass bei der Berechnung der Einkommen unserer Vergleichsärzte deren Labor- und Sachkosten nicht einbezogen worden waren, wodurch die Einkommen der Vergleichsärzte zu niedrig ausgefallen waren (neuer Mindestpunktwert für 2000: 4,9962, für 2001: 5,0874).
Mit dem Nachvergütungsbescheid hat Sie die KVN gebeten, ihr mitzuteilen, „ob Sie unter Berücksichtigung dieser Situation Ihre Widersprüche bzw. Ihre Anträge auf Nachvergütung aufrecht erhalten“. Ziehen Sie auf keinen Fall die zugrunde liegenden Widersprüche zurück. Eigentlich brauchen wir der Bitte der KV nicht zu entsprechen, da bei deren Nichtbefolgen die Widersprüche nicht erledigt sind. Ich selber werde aber der KVN mitteilen, dass ich meine für den Zeitraum 2000 und 2001 vorliegenden Widersprüche bzw. Anträge auf Nachvergütung aufrecht erhalte.
Möglicherweise werden die nicht genehmigungspflichtigen Leistungen noch nachvergütet. Auch muss die Rechtmäßigkeit und Richtigkeit des Berechnungsweges für die geleistete Nachvergütung überprüft werden. In Berlin zweifelt man sogar an, dass die Berechnungsgrundlage der KV richtig ist.
Einen Widerspruch gegen den Nachvergütungsbescheid selber brauchen wir nicht einzulegen.
Das BSG hat mit Urteil vom 28.05.2008 festgestellt, dass die prob. Sitzungen angemessen vergütet werden müssen. 2,56 Ct seien angemessen. Halten Sie deshalb auch nach 2001 hinaus alle Widersprüche aufrecht, da auf diesem Hintergrund mit Nachvergütungen gerechnet werden kann.
Die Praxiskosten von bisher 40.634,- € müssen lt. BSG ab Quartal 1/2007 erhöht werden. Auch deshalb ist es wichtig, Widersprüche aufrecht zu erhalten bzw. weiter neu einzulegen.

2. Quartalsabrechnungen 3 und 4/1999: Hier hat das BSG inzwischen eine Entscheidung getroffen, nach der es wohl eine kleinere Nachzahlung für diese Quartale in noch unbekannter Höhe geben wird.

3. Einen neuen Widerspruchsentwurf für 1/2009 werden wir zeitnah in unserer Homepage veröffentlichen. Falls Sie keinen Internetanschluss haben, können Sie diesen Text auch per Freiumschlag anfordern. Legen Sie auf jeden Fall diesen Widerspruch ein, Sie fallen sonst aus den wahrscheinlichen Nachzahlungen heraus. Nachhonorierungen werden nötig sein wegen der jetzt anerkannt höheren Praxiskosten. Möglicherweise erstreiten wir weitere Nachvergütungen aufgrund der Erhöhung des RLV-Mindestpunktwertes und der Erhöhung der Honorierung der Psychotherapieleistungen.
Die Widerspruchstexte ab 1/2009 werden inhaltlich völlig neu gestaltet.

4. Bitte notieren Sie die Termine für den kommenden
LandespsychotherapeutInnentag 2009 am 05.12.2009 in Hannover und den LandespsychologInnentag 2010 am 27.02.2010 in Hannover.
Gesonderte Einladungen hierzu werden noch folgen.
Für den Nachmittag des LandespsychotherapeuInnentages bemühen wir uns um eine Informationsveranstaltung zur Qualitätssicherung. Wie Sie wissen, befinden wir uns z. Zt. in der Phase „Umsetzung“, die Ende d. J. ausläuft.

Ich grüße Sie herzlich!
Heiner Hellmann

16.8.2009

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